30.10.2026, Anreise nach La Gomera

Es war eine kurze Nacht. Um 20 nach 3 klingelte der Wecker und um fünf Minuten nach 4 wurden wir vom Taxi abgeholt und zum Flughafen gefahren, wo wir das Gepäck abgaben und ich mir einen Kaffee gönnte. Dafür war zu Hause keine Zeit mehr gewesen. Als wir um 5 dann den vorab gebuchten Slot für die Security passierten, waren die Leute dort total entspannt. Sie hatten sogar Humor, denn ich wurde mit seinem Rucksack rausgefischt, nur weil die Form von 5 hart gekochten Eiern im Scanner wohl etwas verdächtig aussah.

Dann gingen wir zum Gate und warteten dort auf das Boarding, welches um 20 nach 6 begann.

Obwohl wir schon eine Viertelstunde später dran waren als geplant, sind wir mit nur 7 Minuten Verspätung gestartet und rund 20 Minuten früher als geplant in Teneriffa Süd gelandet. Es war ein unaufgeregter Flug.

Keine 40 Minuten später hatten wir dann auch die Koffer und hatten am Schalter von Schauinslandreisen erfahren, wie es weiterging. Mit einem Bus sind wir dann zur Fähre gebracht worden. Da aber auf den Straßen richtig viel Verkehr war, hat der Busfahrer versucht, eine Abkürzung zu nehmen, die etwas abenteuerlich war. Aber letztlich hat die Abkürzung wohl nicht viel gebracht. Wir waren um kurz nach 12 an der Fähre, schlossen die Koffer ein und machten uns auf, uns die Beine zu vertreten. Für uns würde es ja erst um 16 Uhr mit der Fähre rüber nach La Gomera gehen, also hatten wir reichlich Zeit.

In Los Christianos haben wir uns dann den Ort bzw. die Strandpromenade angeschaut. Hier war es wirklich sehr touristisch, Sonnenschirm an Sonnenschirm waren eng über den Strand verteilt und für uns definitiv zu voll. Wir haben dann bei einem Italiener eine Kleinigkeit gegessen. Da das Lokal etwas erhöht lag, konnten wir dabei den Blick von oben auf den Strand und das Meer geniessen. Anschließend sind wir weiter an der Promenade entlang bis zum Ende geschlendert. Dann ging es langsam wieder zurück zur Fähre, wo wir noch etwas Zeit hatten und einen Cappuccino getrunken haben. Wir konnten dann auch beobachten, wie unsere Fähre in den Hafen einlief und die Passagiere aus La Gomera von Bord gingen. Wir wurden ab viertel nach 3 an Bord gelassen und um 16 Uhr hat die Fähre dann pünktlich abgelegt. Es war eine ziemlich große Fähre, die auch einige Autos mit aufnehmen konnte. Wir haben es vorgezogen, im hinteren Teil oben an Deck die 50 Minuten Fahrt zu genießen. Die Zeit auf der Fähre ist auch recht schnell vergangen und wir sind ziemlich pünktlich in San Sebastian angekommen. Es dauerte dann ein wenig, bis alle Passagiere von Bord gegangen waren und der Container mit den Koffern von Bord gerollt kam. In der Zwischenzeit hatten wir eine Mitarbeitern von Schauinsland getroffen, die mit einem der Busfahrer zusammenstand und unseren Namen auf ihrer Liste abhakte

San Sebastian

Als wir alle dann mit dem Gepäck beim Bus standen, stellte sich heraus, dass der bestellte Bus viel zu klein für die Anzahl an Gästen war. Es wurde ein größerer Bus bestellt. Das dauerte dann natürlich ein bisschen. Aber nach gut 20 Minuten war der Busfahrer wieder da mit einem größeren Bus, so dass wir alle unser Gepäck verstauen konnten und dann wurde die Fahrt nach La Calera im Valle Gran Rey angetreten. Inzwischen war die Sonne bereits untergegangen und wir sahen nicht mehr viel von der Insel. Was wir aber sehen konnten, waren die vielen engen Kurven, die der Bus zu fahren hatte. Es erforderte schon sehr viel Konzentration, auf diesen Straßen nicht den Überblick zu verlieren.

Gegen 19 Uhr 30 kamen wir dann im Valle Gran Rey an und waren keine 2 Minuten später am Hotel. Wir checkten auf Spanisch ein, was die Dame an der Rezeption sehr freute. Sie machte nicht ein einziges Mal den Versuch, uns auf Englisch zu antworten.

Auf dem Zimmer, das wirklich sehr schön und sehr groß war und einen schönen Blick aufs Meer hatte, haben wir uns dann noch kurz auf den Balkon gesetzt und dort die letzten Reste unseres Essens von zu Hause verspeist. Dann haben wir geduscht und sind früh schlafen gegangen, denn wir waren wirklich kaputt. 

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