23.02.2026: Nach San Gerardo de Dota

Heute ging es zurück zu unserem in Sierpe geparkten Auto. Die Bootsfahrt von Drake Bay dorthin sollte ungefähr 1 bis 1 1/2 Stunden dauern und um 7 Uhr starten. Also mussten wir wieder mal früh raus und frühstücken.

Unsere Koffer wurden von den Hotelangestellten zum Strand gebracht, während wir dann zu Fuß hinunter gingen und wieder vom Strand in das Boot einsteigen mussten. Dann ging es über den heute morgen sehr ruhigen Pazifik zurück und schließlich wieder auf den Fluss, der uns nach Sierpe führte. 

Es war Flut und die Mangrovenwurzeln waren dieses Mal viel mehr mit Wasser bedeckt, während sie auf der Hinfahrt noch deutlich sichtbar waren. Als kleines Extra haben wir dann noch eine Fahrt durch die Mangroven hindurch gemacht. Das war richtig spannend und vor allem unerwartet. Ein Wunder, dass sich der Kapitän da nicht verfahren hat.

Unterwegs haben wir einige Vögel gesehen, unter anderem den Karakara, den Amazon Kingfisher, ein paar Leguane und einen orangefarbenen Vogel, dessen Namen wir nicht erfahren haben.

Irgendwie waren wir heute schneller unterwegs als auf dem Hinweg, denn nach etwas mehr als einer Stunde waren wir in Sierpe. Leider sind unsere Klamotten etwas nass geworden, so dass wir sie noch kurz tauschten, bevor wir unser Auto aus dem bewachten Parkplatz auslösten und uns dann auf den Weg nach San Gerardo de Dota machten.

Es waren etwas mehr als 180 Kilometer zu fahren und wir haben die sehr kurvige Strecke in knapp 4 Stunden bewältigt. An die vielen Serpentinen hatten wir uns mittlerweile gewöhnt. Wir sind bis auf 3340 Meter hoch gefahren. Oben waren es nur noch knapp 14 Grad, während wir beim losfahren auf Meeresniveau noch über 25 Grad hatten.

Unsere Unterkunft befand sich auf 2320 m und es waren 20 Grad, als wir dort ankamen. Leider ist die uns zugewiesene Hütte sehr abgerockt, wir mussten sie erst mal von einem guten Dutzend Fliegen und Wespen befreien, bevor wir uns auf die Terrasse in die Sonne setzten und etwas gechillt haben, da wir doch etwas erschöpft von der Fahrt waren. Abends sind wir dann in das nahe lokale Restaurant Doña Marlen gegangen und haben dort eine sehr lecker zubereitete Forelle gegessen.

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