21.02.2026: Drake Bay

Heute mussten wir wieder sehr früh raus. Wir hatten eine Schnorcheltour zur Isla de Caño gebucht, diese sollte um 7 Uhr starten. Also mussten wir vorher gefrühstückt haben. Um 5 Uhr 45 saßen wir beim Frühstück. Da der Bereich offen war und in den Poolbereich überging, konnten von hier aus auch schon auf die Palmen und das Meer schauen. Während wir frühstückten, entdeckten wir einen roten Ara in einer nahen Palme. Wir hörten sogar noch einen zweiten, aber der wollte sich nicht zeigen.

Um 6 Uhr 30 trafen wir uns mit den Guides für die Schnorcheltour und erhielten unsere Flossen, dann ging es zusammen mit den anderen Teilnehmern auch schon hinunter an den Strand und zum Boot, wo wir direkt wieder nass einsteigen mussten. Nach einer kurzen Vorstellung der Crew und einer Sicherheitseinweisung ging die Fahrt zur Isla de Caño auch schon los. Die Fahrt dauerte etwa 45 Minuten.

Wir hielten am ersten Spot und bekamen eine Maske und Schwimmweste ausgehändigt. Die Weste mussten wir auch beim Schnorcheln tragen. Dann ging es auch schon hinab ins Wasser.

Wir sind eine knappe Stunde im Wasser gewesen und haben von Anfang an viele bunte Fische gesehen, richtige Fischschwärme.

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Das Wasser war ziemlich ruhig und klar. Wir schwammen an den Korallen vorbei und folgten den Zeichen des Guides, der immer wieder besonders schöne Fische entdeckte und uns zeigte. Kurz vor Ende der ersten Schnorcheleinheit haben wir dann einen Weissspitzen-Riffhai gesehen und mindestens zwei Schildkröten.

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Der Weissspitzen-Riffhai ist ein ungefährlicher Hai, der sich vornehmlich in flacherem Wasser in der Nähe von Korallen aufhält. Er ist im Durchschnitt 1,50 m groß. Wir waren begeistert, ihn nach Galapagos ein zweites Mal in Natura gesehen zu haben. Es war ein fantastischer erster Schnorchelgang.

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An Bord sind wir dann mit Ananas und Wasser versorgt worden, während das Boot zu einem Punkt der Insel gefahren ist, von wo aus wir an Land gehen konnten. Wir haben uns dort etwas die Beine vertreten und die Toilette genutzt und sind anschließend noch zu einem kleinen Aussichtspunkt gegangen. Unterwegs haben wir sehr viele der Hermitkrabben gesehen, die wir auch schon in Cahuita gesehen haben.

Inzwischen kamen immer mehr Boote und die Taucher und Schnorchler wurden abgeladen. Wir haben noch etwas gechillt und sind dann wieder an Bord gegangen und zum zweiten Schnorchelspot gefahren.

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Hier haben wir wieder eine knappe Stunde geschnorchelt.

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Das Wasser war etwas tiefer als beim ersten Schnorchelspot und wir haben wieder viele schöne Fische gesehen, sowie eine Moräne, den Weissspitzen-Riffhai und sogar einen Rochen.

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Da wir mit der GoPro die einzige Kamera in der Gruppe hatten, ist zuerst der Guide immer mal wieder mit unserer Kamera hinabgetaucht. Aber im zweiten Schnorchelgang hat Sibylle diese Aufgabe übernommen und ist einfach abgetaucht, soweit es die Schwimmweste zuließ.

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Früher hat sie sich sowas nicht getraut, aber heute hat sie es einfach gemacht und ist sogar dem Hai hinterher geschwommen. Das war total cool. Ich war richtig neidisch, das ich das nicht ausprobiert habe.

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Auf dem Rückweg zum Strand haben wir dann sogar eine größere Gruppe Delfine gesehen.

Zurück bei der Lodge haben wir geduscht und zu Mittag gegessen. Obwohl wir gefrühstückt hatten, waren wir ziemlich hungrig. Danach haben wir vor unserer Hütte gechillt und gemütlich auf der Veranda gesessen und den Ausblick genossen. Das war herrlich entspannend.

Kurz vor dem Abendessen fing es dann an zu regnen. Aber das hat uns nicht weiter gestört, denn man kam wunderbar von unserer Unterkunft im trockenen zum Restaurant. Außerdem finden wir den Regen auch irgendwie gemütlich. 

Wir haben uns zur Feier des Tages einen Negroni gegönnt und haben danach lecker zu Abend gegessen.

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