20.02.2026: Zur Drake Bay

Heute Morgen hatten wir Zeit und konnten ganz in Ruhe frühstücken. Das haben wir auch sehr genossen. Dann wurden die Koffer gepackt und wir haben uns einen ATM Automaten gesucht, da für einige Sachen in unserer nächsten Station unbedingt nochmal Dollars benötigt werden. Nachdem der zweite Geldautomat dann auch Dollars ausgespuckt hat, haben wir uns auf die Fahrt nach Sierpe gemacht. 63 Kilometer lagen vor uns, die wir bei 35 Grad Sehr entspannt in knapp 90 Minuten bewältigt haben.

Kurz vor der Abzweigung nach Sierpe, nur noch wenige Kilometer vom Zwischenziel entfernt, ereilte uns dann noch ein kleiner Schreckmoment. Vor einer Brücke und damit der einzigen Zufahrtsstraße nach Sierpe, war ein Megastau aufgrund von Bauarbeiten. Zuerst ging es gar nicht voran und wir fürchteten schon, dass wir die Fähre verpassen würden. Doch letztlich haben wir nur 15 Minuten gewartet, bis es weiter ging.

In Sierpe haben wir das Auto dann auf einem bewachten Parkplatz abgestellt und kurz auf das Boot nach Drake Bay gewartet. Es hat nicht lange gedauert, dann ging es auch schon los. 

Zunächst haben wir uns langsam vom Hafen entfernt, aber als die Entfernung groß genug war, wurde der Hebel umgelegt und das Boot nahm ordentlich Fahrt auf und legte sich richtig schnittig in die Kurven und fuhr vorbei an Mangroven und Palmen.

Es ging von links nach rechts, die Gischt spritzte und wir kamen gut voran. Die Fahrt allein war schon schön, auch wenn wir leider keine Krokodile oder Kaimane am Ufer entdecken konnten. Nach etwa einer Stunde verließen wir das Flussgebiet und es ging hinauf auf den Pazifik, in die Drake Bay.

Hier war ein wenig Wellengang, den der Kapitän aber gut umschiffte und sein Boot geschickt in die Wellen legte, so dass wir die großen Wellen nicht abbekommen haben. Nach weiteren 20 Minuten kamen wir dann in der Bucht an. Aus Umweltschutzgründen hat man hier keinen Hafen angelegt, die Boote müssen sich rückwärts dem Strand nähern und Passagiere und Gepäck muss durchs Wasser an Land gebracht werden. Eine richtige Nasslandung. Für uns war das kein Problem, wir waren vorbereitet und ein bereits wartender Angestellter des Hotels kümmerte sich um unsere Koffer und schleppte einen nach dem anderen an Land und verstaute ihn im Auto.

Das Hotel war knapp 2 km entfernt und wir waren schnell da. Unser gebuchter Bungalow hatte direkten Blick auf das Wasser und eine große Veranda. Herrlich!

Nachdem wir uns etwas eingerichtet hatten, machten wir einen kleinen Spaziergang ins Dorf, teilweise am Strand entlang. Auf dem Rückweg hielten wir in einem kleinen Café und tranken dort einen sehr leckeren Eiskaffee mit Blick aufs Meer. Dann ging es zurück zur Unterkunft.

Auch die Drohne durfte heute mal wieder zum Einsatz kommen, aber nur kurz, da die Sonne sich doch langsam senkte. Es gab auch etwas Gewittergrummeln, aber zum Glück keinen Regen.

Nachdem die Sonne untergegangen war, haben wir uns zum Abendessen begeben und danach den Abend bei uns im Bungalow ausklingen lassen.

1 Kommentar

  • Melina sagt:

    Ihr Lieben,
    wie toll, dass alles geklappt hat und alle Ängste im voraus unbegründet waren.
    Das ist ein irre schönes Bild von euch beiden.
    LG und der Schnee hier ist zum Glück weg.
    Melina

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