13.02.2026: Zum Rincon Nationalpark

Das Wetter war heute morgen ziemlich sonnig. Wir hofften sehr, dass es so bleiben würde und sind zum Frühstück gegangen. Dort haben wir uns gestärkt und die Vögel beobachtet, die immer wieder zu den speziell präparierten Stangen flogen und sich dort gegenseitig verdrängten. Danach haben wir dann ausgecheckt und sind losgefahren.

Unser erstes Ziel war der Tenorino Vulkan, wo wir eine Wanderung geplant hatten. Doch leider war der Regen aus der letzten Nacht wieder zurück gekehrt. Bereits auf dem Weg zum Tenorino Vulkan regnete es immer wieder sehr stark. Auf der Fahrt zum Eingang des Parks wurde es dazu noch sehr neblig. Auch die Temperatur nahm immer mehr ab. Auf 650 Meter Höhe waren es „nur“ noch 21 Grad. Die Wolken hingen sehr tief und wir waren sehr traurig. Wir hatten uns so auf die Wanderung am Vulkan gefreut, doch unsere Kleidung von gestern war noch nicht ganz trocken und wenn wir jetzt in den Regen und Nebel gehen würden, hätten wir gar nichts trockenes mehr zum anziehen. Eine Stunde haben wir dem Wetter Zeit gegeben, sich anders zu entscheiden, doch als es wirklich nicht besser wurde, sind wir dann weitergefahren.

Je tiefer wir kamen, desto besser wurde das Wetter wieder. Schließlich nieselte es nur noch leicht. Dann erschien plötzlich auf der linken Straßenseite das Schild einer Kaffeeplantage, wo auch Touren angeboten wurden. Wir bogen spontan ab und ließen uns ein wenig in die Tour hineinreden. Unser Guide war ein junger Costa Ricaner, der immer wieder anfing, über Dinge zu berichten, diese Ausführungen dann aber nicht zu Ende führte. Das war ein wenig nervig. Wir waren dann nicht enttäuscht, als er nach nicht mal 10 Minuten sagte, dass es einen Notfall im Restaurant gab und er der Einzige wäre, der dort helfen konnte. Also wurde die Tour abgebrochen und wir machten uns wieder auf den Weg.

Die Sonne kam langsam raus und die Straße wurde enger und kurviger. Wir verließen die urbanen Gegenden und kamen aufs Land und hinauf auf den Berg, wo es ständig auf und ab ging und eine Kurve der anderen folgte.

Kurz nach 14 Uhr kamen wir dann bei unserer Unterkunft an. Es handelte sich um eine Ranch, mit Pferden und Hunden.

Es gab nur 5 Unterkünfte und bei näherem Hinsehen hatte die ganze Anlage schon bessere Zeiten gesehen. Aber der Besitzer war sehr nett und zeigte uns zwei Wanderwege auf seiner Ranch. Wir spazierten beide entlang. Zunächst ging es zum Mirador, von dem wir einen wirklich schönen Überblick über den Rincon Nationalpark hatten.

Doch es war sehr windig auf dem Aussichtspunkt, so dass wir nach wenigen Minuten wieder weitergingen. Nach dem Rundweg gingen wir dann noch den kürzeren Forest Trail entlang, der letztlich auch wieder auf den Mirador Trail führte.

Danach sind wir dann noch in den Swimmingpool und anschließend ins Jacuzzi gegangen.

Danach ging es unter die Dusche und dann zum Abendessen. Das Essen war wirklich einfache Hausmannskost, aber das war ok. Etwas unangenehm war nur, dass es in dem zu einer Seite offenen Speisesaal wirklich sehr stark zog. Der Wind pfiff durch den Raum. Wir hielten uns darum auch nicht lange mit dem Essen auf und gingen dann den Weg zurück zu unserem Zimmer. Ein Highlight war, dass es hier oben ja wirklich dunkel war und man die Sterne sehr gut beobachten konnte. Es gab keine störenden Straßenlampen, nur die Dunkelheit und die Sterne. Herrlich.

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