7.2.2026: Von Guapiles nach Cahuita

Es hat die ganze Nacht geregnet und wir fürchteten schon das Schlimmste für den Tag, doch als wir aufstanden und hinausschauten, war alles halb so wild. Die Geräusche auf dem Dach hatten einen viel stärkeren Regen signalisiert, als letztlich heruntergekommen ist. Als wir aufstanden und zum Frühstück gingen, hörte der Regen sogar komplett auf. 

Nachdem wir gestern Abend in der Unterkunft gegessen haben, sind wir heute morgen zu unserer Gastgeberin gegangen und haben dort in einer Art Outdoor-Küche gefrühstückt. Es gab ein typisches Costa Rica Frühstück: Gallo Pinto. Das war wirklich sehr lecker.

Es bestand aus Avocado, Spiegelei, Reis mit roten Bohnen, einer Art Salsiccia Wurst. Dazu gab es sehr leckeren Kaffee aus Costa Rica, der in einer Art Strumpf gefiltert wird.

Während des Frühstücks haben wir ein wenig Small Talk auf spanisch mit Karen gehalten, der Gastgeberin, die erst seit 2 Jahren diese kleine Anlage aufbaut. Es ist auf jeden Fall eine sehr liebevoll gestaltete Anlage und wir sind nur etwas traurig, dass das Wetter nicht besser gewesen ist, um noch etwas in der Umgebung zu unternehmen. 

Nach dem leckeren Frühstück haben wir einen zweiten Kaffee bei uns auf der Veranda genossen und dabei gespürt, wie wir beide komplett entschleunigt wurden. Einfach nur in den Wald schauen, auf die nebelverhangenen Berge in der Ferne und den Geräuschen der Tiere lauschen, das hat uns wirklich gut getan.

Dann verabschiedeten wir uns von Karen. Sie wollte noch ein Foto mit uns machen und hat uns zum Abschied noch eine Frucht aus ihrem Garten zum Kosten gegeben.

Gegen 10 Uhr sind wir dann aufgebrochen und über die Dörfer nach Guapiles gefahren, dann ging es auf die Autopista 32. Die Geschwindigkeiten sind etwas verwirrend. Oftmals ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf die Straße gemalt, manchmal gibt es aber auch Schilder am Straßenrand, die nicht immer dem auf der Straße entsprechen. Und das Navi sagt sowieso etwas anderes. Man muss also selber entscheiden, wieviel man fährt. Und die Costa Ricaner scheinen sowieso ein anderes Verhältnis zu den Geschwindigkeitsregeln zu haben. Sie halten sich nicht unbedingt an die Vorschriften und überholen oft auf ziemlich riskante Weise. Das entspricht nicht gerade dem Pura Vida Lifestyle.

Nach knapp 3 h und 144 Kilometern kamen wir an der Unterkunft an. Wir wurden sehr nett von Gianluca begrüßt und haben bei ihm auch gleich eine Tour für morgen früh gebucht. Dann sind wir noch kurz zum Strand gegangen und mussten dabei eine wirklich lange Ameisenstraße überqueren. Weil man am Strand nicht wirklich weit gehen konnte, sind wir mit dem Auto noch nach Manzanillo aufgebrochen, um uns dort ein Schiffswrack anzuschauen, welches dort am Strand liegt. Leider war Flut und wir konnten das Wrack nur aus der Ferne beobachten. 

Nach kurzer Zeit ging es wieder zurück und unterwegs sahen wir plötzlich einen Menschenauflauf am Fahrbahnrand und hielten an. Wir erkannten schnell, dass dort ein Faultier im Baum gesichtet wurde. Unser erstes Faultier!

Es war sehr nah und lies sich von den Menschen nicht stören.

Dann ging es weiter und wir haben dann noch spontan bei einer Bank in Puerto Viejo gehalten, denn wir erfuhren per WhatsApp, das die Tour morgen in Bar bezahlt werden muss. Doch eine Bank war zunächst nicht aufzutreiben, bis Sibylle dann einen Polizisten um Rat fragte und der uns den Weg wies. Zurück in unserer Unterkunft sind wir dann noch sehr lecker Essen gewesen im Banana Restaurant.

2 Kommentare

Leave a Comment