Nach 5 Stunden Schlaf sind wir von allein aufgewacht und haben ein einfaches Frühstück genossen, mit sehr leckerer Ananas und einem ebenso leckeren Costa Ricanischen Kaffee.
Dann sind wir rüber zum nahen Casino gegangen und haben am dortigen ATM Automaten Geld geholt. Anschließend ging es mit dem Taxi zur SIXT Autovermietung. Die Übernahme fand getreu dem Motto „Pura Vida“ statt. Keine Hektik, alles ganz gelassen. Nachdem wir den Wagen nach etwa einer Stunde hatten, ging es endlich los. Doch wird sind direkt in San José in einen Stau geraten, der uns sehr viel Zeit gekostet hat. Als wir dann endlich die Stadt hinter uns gelassen hatten, ging es in den Regenwald hinein, mit Regen und viel Nebel.

Das Auto fahren war etwas anstrengend, es ging viel auf und ab und war auch sehr kurvig. Nach rund der Hälfte der Strecke blieben dann plötzlich alle Autos stehen.

Nix ging mehr. Wir konnten nicht sehen, was passiert war. Ab und zu kamen auf der Gegenspur ein paar Autos an uns vorbeigefahren, aber dann war wieder minutenlang nichts. Auf unserer Spur ging es noch langsamer voran. Rund 90 Minuten ging gar nichts.

Als es dann endlich weiter ging und wir an der Problemstelle vorbeifuhren sahen wir, dass es dort einen Erdrutsch gegeben hatte, der unsere Spur blockierte. Die Fahrbahn war dadurch nur 1 spurig zu befahren.

Der Rest der Fahrt verlief dann unspektakulär und wir kamen nach rund 4,5 h an unserer Unterkunft an, statt 2 h für 80 Kilometer. Leider regnete es sehr stark, so dass wir nichts mehr in der Umgebung unserer Unterkunft machen konnten. Zum Essen mochten wir auch nicht mehr losgehen, darum bestellten wir bei unserer Unterkunft etwas aufs Zimmer. Wir waren dann so müde, dass wir früh schlafen gegangen sind. Hoffentlich hat der Himmel sich bis morgen früh ausgeweint.
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