14.02.2026: Rincon Nationalpark

Heute stand der bekannte Rincon de la Vieja Nationalpark auf dem Programm. Als wir aus unserem Zimmer hinunter den Weg über die Ranch zum Frühstück gingen, war strahlend blauer Himmel und nur ein paar Wolken hingen an den Bergen des Rincon Vulkans. Nach einem typisch Costa Ricanischem Frühstück haben wir uns dann auf den Weg gemacht. Die Straße war recht abenteuerlich, es reihte sich Schlagloch um Schlagloch, enge Kurven und schmale Straßenabschnitte wechselten sich immer wieder ab. Fahrbahnbegrenzungen sucht man in Costa Rica vergeblich, man sollte auch nicht erwarten, diese auf bergigen Straßen vorzufinden. Statt dessen muss man sehr aufpassen, nicht in den schmalen Graben neben der Straße oder gar einen Abhang hinunterzurutschen. Aber wir kamen ohne Probleme nach 16,4 Km am Nationalpark an, mussten allerdings noch ein kurzes Stück auf einer Maut-Pflichtigen Straße fahren und hierfür 2,44 € bezahlen. 

Am Park angekommen, parkten wir das Auto und zeigten dann am Eingang unsere Reservierung vor. In den meisten Parks in Costa Rica muss man vorher reservieren, da Costa Rica stark darauf achtet, nicht zu viele Menschen gleichzeitig in die Nationalparks zu lassen.

Unsere erste Wanderung sollte uns zum Wasserfall La Cangreja führen, auf Deutsch „Die Krabbe“. 5,5 km war eine Strecke lang, also 11 Km insgesamt. Da dieser Weg gegen 13 Uhr geschlossen werden sollte, machten wir uns als erstes daran, hier entlang zu gehen.

Es war eine sehr schöne Strecke, die viel durch Wald führte, immer auf und ab ging und des öfteren richtig schön kraxelig war.

Wir mussten auf die vielen Baumwurzeln achten, auf Steine und Blätter, auf denen man trotz des trockenen Untergrundes leicht wegrutschen konnte. Zu Anfang der Wanderung haben wir sogar ein paar Kapuzineräffchen in den Baumkronen gesehen, außerdem haben wir immer wieder diverse Vögel gehört und auch ein paar Schmetterlinge gesehen. Etwa einen Kilometer führte der Weg dann auch außerhalb des Waldes.

Schließlich kamen wir beim Wasserfall an. Wir waren nicht die einzigen hier, aber es war auch nicht überlaufen. Wir suchten uns ein Plätzchen auf den Steinen und genossen den wirklich sehr schönen Wasserfall. Die Drohne kam sogar kurz zum Einsatz.

Dann machten wir uns wieder auf den Rückweg. Insgesamt haben wir für die 11 Kilometer knapp 3 1/2 Stunden benötigt.

Zurück im Besucherzentrum füllten wir unsere Wasserflaschen auf und machten uns dann auf den Weg zur zweiten Wanderung, einem Rundweg durch das vulkanische Gebiet. Der Trail hieß „Sendero las Pailas“ und führte vorbei an blubbernden Schlammlöchern und Fumarolen, Löchern, aus denen heiße Gase austraten.

Ein Geruch von Schwefel lag die ganze Zeit in der Luft und erinnerte uns schon sehr an Neuseeland-Nordinsel. Bei einem dieser Aussichtspunkte für die Fumarole haben wir dann zwei Leguane gesehen.

Nach diesem zweiten Weg haben wir uns dann wieder auf den Weg zur Lodge gemacht, haben geduscht und sind dann zum Abendessen auf der Ranch gegangen. Auf dem Rückweg vom Essen konnten wir einen phantastischen Sternenhimmel beobachten. Es war ein richtig schöner Tag und wir hatten die Hoffnung, dass sich das Wetter jetzt wirklich gedreht hatte und wir die restliche Zeit in Costa Rica dieses angenehm warme Wetter genießen konnten.

1 Kommentar

  • Ingrid sagt:

    Hallo ihr Lieben,endlich mal schönes Wetter.Tolle Bilder.Ich wünsche euch weiter schöne Erlebnisse und schönes Wetter.Liebe Grüße aus dem verschneiten Hamburg. Eure Ingrid

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