{"id":713,"date":"2013-12-18T22:06:32","date_gmt":"2013-12-18T20:06:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=713"},"modified":"2021-03-06T22:03:17","modified_gmt":"2021-03-06T20:03:17","slug":"22-11-2013-lima","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=713","title":{"rendered":"22.11.2013: Lima"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Dieser Tag war ein besonderer Tag, denn es war Dieters Geburtstag. Aus H\u00f6flichkeit sage ich nur, dass es ein runder Geburtstag war. Sibylle hatte f\u00fcr diesen Tag schon vorgeplant und von zu Hause einige Dinge zum dekorieren mitgenommen. Rechtzeitig bevor er zum Fr\u00fchst\u00fcck herunterkam, gingen wir in den Fr\u00fchst\u00fccksraum und fingen damit an, den Tisch f\u00fcr ihn zu dekorieren. Ein Peruaner am Tisch neben uns im ansonsten leeren Fr\u00fchst\u00fccksraum schaute etwas sparsam, als er uns dabei beobachtete. Sibylle streute die Papierschnipsel aus, ordnete die kleinen Geschenke an und platzierte die Flasche Pisco direkt vor der Kaffeetasse.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3007.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1106\" alt=\"2013_11_22_Nordperu_3007\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3007-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3007-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3007-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3007.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Vielleicht war es der Pisco gewesen, der den Mann erschrocken hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Als Anke und Dieter dann herunterkamen, war Dieter nat\u00fcrlich \u00fcberrascht. Marion kam auch. Wir brachten ihm dann zu viert ein kleines St\u00e4ndchen, belie\u00dfen es aber bei einer Strophe. Dann durfte er in Ruhe fr\u00fchst\u00fccken und seinen Kaffee genie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir hatten bereits vor der Reise besprochen, dass wir heute eine Pachamanca sehen w\u00fcrden. Die Pachamanca, das Wort kommt aus dem Quechua und bedeutet \u201eErd-Topf\/-Speise\u201c, ist ein Gericht der j\u00fcngeren andinen K\u00fcche und wird als peruanisches Nationalgericht angesehen. Wichtigste Zutaten sind St\u00fccke mehrerer Fleischsorten (z.B. Schwein, Lamm, Meerschweinchen), Kartoffel und weitere Wurzelgem\u00fcse (S\u00fc\u00dfkartoffel, Yuca, Oca), sowie Bohnen und Tamalis eingewickelt. Verwendete Gew\u00fcrze sind scharfe Paprika (Aj\u00ed), Kumin, Salz und Pfeffer, oft in Form einer W\u00fcrzpaste. Die Zubereitung erfolgt in der Watia (sp. Huatia), einem Erdofen unter Verwendung im Feuer erhitzter Steine. Die Steine werden zun\u00e4chst zu einer Pyramide aufgeschichtet erhitzt, dann gibt man das Essen hinzu und l\u00e4sst, zugedeckt mit Alfalfa und reichlich Erde, eine l\u00e4ngere Zeit garen. Die genaue Form der Zubereitung ist oft stark ritualisiert, auch der Erdhaufen wird aufw\u00e4ndig dekoriert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Zubereitung der Pachamanca sollte au\u00dferhalb von Lima stattfinden, in Chorillos, einem Vorort, der besonders gerne f\u00fcr Feierlichkeiten genutzt wird, weil dort immer die Sonne scheint. Es war klar, dass wir getrennt dorthin fahren w\u00fcrden, denn Dieter wollte seinen Vater abholen und dann mit ihm gemeinsam zur Pachamanca fahren. Er hatte Taxis bestellt, die uns sicher dorthin bringen sollten. Er stieg in das erste Taxi und fuhr fort, wir anderen stiegen in das zweite Taxi. Zun\u00e4chst schl\u00e4ngelte sich der Fahrer mit seinem Wagen durch den dichten Stadtverkehr. Wir hatten nicht wirklich eine Orientierung, wo es hingehen sollte und wie lange wir dorthin fahren w\u00fcrden. Auch schien der Fahrer nicht eben an einer Unterhaltung interessiert zu sein. Er tat einfach nur seinen Job und fuhr uns nach Chorillos. Je weiter wir fuhren, desto hei\u00dfer wurde es im Auto und die Gegend um uns herum wurde immer mehr zur W\u00fcste. Wieder einmal wurde uns bewusst, das Lima eine Stadt ist, die in der W\u00fcste erbaut wurde und von W\u00fcste umgeben ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nach fast 90 Minuten Fahrzeit kamen wir endlich in Chorillos an, zur gleichen Zeit mit Dieter und seinem Vater. Entweder kannte sein Fahrer eine Abk\u00fcrzung oder unser Taxi war einfach unendlich langsam unterwegs gewesen. Wir betreten die gro\u00dfz\u00fcgige Anlage und sind noch die einzigen G\u00e4ste. Baldachine wurden aufgebaut und Tische und St\u00fchle darunter angeordnet, sch\u00f6n im Schatten. Tats\u00e4chlich schien hier in Chorillos die Sonne und wir taten gut daran, uns im Schatten aufzuhalten. Ein kurzer Besuch in der offenen K\u00fcche und wir konnten sehen, was alles heute f\u00fcr uns bereitgehalten wurde und was bald im Erdloch verschwinden w\u00fcrde. Das Erdloch war auch bereits offen und die Steine gl\u00fchten schon. Es war kein so romantisches, gegrabenes Loch, wie ich mir das vorgestellt hatte. Tats\u00e4chlich war dieses Erdloch schon darauf ausgerichtet, immer und immer wieder genutzt zu werden. Der Innenraum war verkleidet und statt ein paar Bananenbl\u00e4tter w\u00fcrde eine Metallplatte \u00fcber das Loch gelegt werden. \u00dcber dem Loch befand sich eine Kette, die zu einer Kurbel f\u00fchrte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3030.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1107\" alt=\"2013_11_22_Nordperu_3030\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3030-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3030-200x300.jpg 200w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3030-140x210.jpg 140w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3030.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3040.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1108\" alt=\"2013_11_22_Nordperu_3040\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3040-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3040-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3040-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3040.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wozu das beides diente, sahen wir sehr bald, denn nach einiger Zeit wurden all die leckeren Zutaten in einen Eisenkorb gelegt, direkt auf die hei\u00dfen gl\u00fchenden Steine. Verschiedenes Fleisch, Kartoffeln und dicke Bohnen kamen in den Korb, dann wurde die Kette an dem Korb befestigt und der Korb langsam \u00fcber das Loch geschoben und vorsichtig herunter gelassen. In seiner endg\u00fcltigen Position angekommen, wurde die Metallplatte \u00fcber das Loch gelegt, dar\u00fcber dann eine Plane gelegt und diese mit Erde beschwert. Dadurch war sicher gestellt, dass das Essen wie in einem Dampfkochtopf garen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3059.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1109\" alt=\"2013_11_22_Nordperu_3059\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3059-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3059-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3059-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3059.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">W\u00e4hrend das Essen im Loch garte, genossen wir die Zeit und unterhielten uns angenehm und sahen einer Gruppe junger Peruaner zu, die auch hier feierten. Sie hatten sich schon vor einigen Minuten von ihrem Baldachin entfernt und waren zu einer Wiese in unserer N\u00e4he gegangen, wo sie nun ein paar Spiele spielten und offensichtlich sehr viel Spa\u00df daran hatten. Es waren ganz einfache Spiele wie \u201eFang den Wurm\u201c, Tauziehen oder Eierlaufen. Auch wenn wir diese Spiele eher mit einem Kindergeburtstag assoziierten, diese Menschen hatten einfach Spa\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nach und nach trudelten ein paar alte Freunde und Bekannte von Dieter und seinen Eltern ein. Menschen, die eng mit seinen Eltern zusammengearbeitet hatten und die er noch aus seiner Kindheit kennt. Viele von Ihnen sprachen Deutsch, aber einige auch nur Spanisch. Aber jeder war bem\u00fcht, sich auf seine Weise mit uns zu unterhalten. Alle waren sehr nett und sehr aufgeschlossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nach einer Stunde Garzeit war das Essen dann fertig und wurde serviert. Jeder bekam ein in Bananenbl\u00e4tter eingepacktes Paket auf einem Teller serviert. Dieses auszupacken, ohne den Inhalt auf dem Tisch zu verteilen, war die erste Herausforderung. Unter den Bananenbl\u00e4tter duftete es sehr lecker und aromatisch und wir konnten es nicht erwarten, endlich diese leckeren Speisen zu kosten. Es war zwar in Menge wieder sehr viel, aber es schmeckte alles au\u00dferordentlich lecker!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3065.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1110\" alt=\"2013_11_22_Nordperu_3065\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3065-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3065-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3065-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3065.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nach dem Essen gab es dann noch einen kleinen Verdauungsschnaps. Das war ein gutes Zeichen, hatten wir doch am Vormittag erfahren, dass am Sonntag Wahl sein w\u00fcrde und Lima eine merkw\u00fcrdige Regelung hat, wonach 48 Stunden vor der Wahl keine Alkohol mehr ausgeschenkt wird. Da wir hier aber noch welchen bekamen, war das ganze vielleicht nur ein Ger\u00fccht. Zum Verdauungsschnaps kam dann noch der Nachtisch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3102.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1111\" alt=\"2013_11_22_Nordperu_3102\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3102-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3102-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3102-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_22_Nordperu_3102.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es wurden noch sch\u00f6ne Erinnerungsfotos geschossen, dann mussten die ersten G\u00e4ste auch schon wieder fort. Auch f\u00fcr uns war es langsam Zeit, wieder nach Lima zur\u00fcck zu fahren. Unsere Taxis warteten bereits auf uns. Wir fuhren wieder mit den gleichen Taxis, die uns am Vormittag hergebracht hatten. Auch dieses Mal ben\u00f6tigten wir wieder rund 90 Minuten f\u00fcr die Fahrt. Dieter, der seinen Vater in seine Wohnung gebracht hatte, war kurz vor uns am Hotel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir hatten nicht mehr viel Zeit, uns frisch zu machen, denn in 2 Stunden sollten bereits die G\u00e4ste f\u00fcr den Abend kommen. Dieter hatte sich mit Ihnen im Mango verabredet, einem netten Restaurant in Larcomar. Zu Fu\u00df gingen wir nach Larcomar. Unterwegs entdeckte ich einen Zettel an einem Restaurant kleben, auf Spanisch und Englisch, und darin stand, dass seit heute das Alkoholverbot aufgrund der am Sonntag stattfindenden Wahl in Kraft getreten war. Es schien nun doch so ein Gesetz zu geben. Aber wir beschlossen, uns im Mango einmal dumm zu stellen und auf \u201eahnungsloser Tourist\u201c zu machen. Doch das funktionierte leider nicht, denn kaum hatten wir unseren Tisch bekommen und wollten Getr\u00e4nke bestellen, da wurde unsere Bitte auf ein Bier leider h\u00f6flich, aber bestimmt mit einem Verweis auf das Gesetz zur\u00fcckgewiesen. Da erst realisierten wir dann auch, das auf den anderen Tischen nur Softdrinks und Wasser standen. Das war ja ein sch\u00f6ner Ausblick, den Geburtstag von Dieter nicht einmal mit einem Pisco oder einem Wein begie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Mit Wasser oder Inka Cola auf einen Geburtstag anzusto\u00dfen, war aber auch etwas Besonderes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir hatten einen sch\u00f6nen Tisch auf der Au\u00dfenterrasse und konnten auf die hell beleuchtete K\u00fcste von Lima schauen. Es war recht laut im Restaurant, direkt neben uns sa\u00df eine Gruppe von etwa 8 jungen M\u00e4dchen, die ebenfalls Geburtstag feierten. Kellner vom Restaurant brachten ihr ein St\u00e4ndchen. Weiter hinten fand eine Babyparty statt. Auffallend war an diesem Abend, dass sehr viele Frauen unterwegs waren. M\u00e4nner waren heute Mangelware. Unsere Vermutung war, dass die M\u00e4nner sich lieber zu Hause mit Alkohol versorgten und den Frauen dies nicht so wichtig war. W\u00e4hrend wir auf unser Essen warteten zweifelte ich langsam daran, ob noch G\u00e4ste kommen w\u00fcrden. Aber Dieter war da sehr zuversichtlich. Er wusste nicht, wie viele seiner Bekannten kommen w\u00fcrde. Aber Peruaner waren selten p\u00fcnktlich, darum machte Dieter sich nicht wirklich Sorgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir beobachteten die hereinkommenden neuen G\u00e4ste und Dieter versuchte einige Mal den Fremden ein Gesicht aus seiner Vergangenheit zu geben. Ein Mal kam jemand herein und ging suchend an den Tischen vorbei, auch an unserem Tisch, doch er setzte sich dann zu einer Gruppe von drei Personen an den Tisch. Dieter konnte das Gesicht auch nicht zuordnen, also war es wohl keiner, den er kennen m\u00fcsste. Irgendwann am Abend kam dann mit einem Mal genau dieser Mann an unseren Tisch und sprach Dieter an. Schnell stellte sich heraus, dass die beiden sich wirklich kannten. Damit war der Anfang gemacht und w\u00e4hrend sich herausstellte, dass auch das Trio zu Dieters Bekanntenkreis geh\u00f6rte, stellten wir Tische zusammen und bereiteten uns auf eine gr\u00f6\u00dfere Runde ein. Im Lauf des Abends kamen dann tats\u00e4chlich noch ein paar alte Freunde vorbei und bereiteten Dieter einen sch\u00f6nen Abend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Tag war ein besonderer Tag, denn es war Dieters Geburtstag. Aus H\u00f6flichkeit sage ich nur, dass es ein runder Geburtstag war. 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