{"id":703,"date":"2013-11-21T00:26:11","date_gmt":"2013-11-20T22:26:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=703"},"modified":"2021-03-06T22:03:17","modified_gmt":"2021-03-06T20:03:17","slug":"17-11-2013-gocta-laguna-pomacochas-yacumama-moyobamba","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=703","title":{"rendered":"17.11.2013: Gocta \u2013 Laguna Pomacochas \u2013 Yacumama \u2013 Moyobamba"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Unser erster Handgriff nach dem Klingeln des Weckers galt der Gardine um zu sehen, ob der Wasserfall \u00fcber Nacht verschwunden war. Tats\u00e4chlich war an diesem Morgen wenig davon zu sehen. Es regnete und die Berge, in dessen Mitte sich die Gocta Lodge befand, war eingeh\u00fcllt in eine dichte flauschige Wolkendecke. Der Wasserfall war dahinter verschwunden. Am Himmel sah es sehr grau aus und die Wassertropfen fielen best\u00e4ndig in den Pool. Wie gut, dass wir gestern wandern waren. Heute w\u00fcrden weder Weg noch Laune in bester Verfassung sein. Aber so konnten wir guten Gewissens sagen, dass wir gestern eine sehr sch\u00f6ne Wanderung erlebt hatten. Sie war zwar anstrengend gewesen, aber wirklich sch\u00f6n und von einem perfekten Abschlu\u00df gekr\u00f6nt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Fr\u00fchst\u00fcck fand auf der Terrasse unter dem sch\u00fctzenden Vordach statt. Als wir uns dann alle unten versammelten, hatte der Regen auch schon aufgeh\u00f6rt und langsam lichtete sich der Nebel und gab wieder den Blick auf den Gocta frei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Um 8 Uhr 30 fuhren wir ab. Heute ging es nach Moyobamba, nur auf 800 Metern gelegen. Oscar lenkte den Bus wieder sicher hinab ins Tal, \u00fcber die bereits bekannte Schotterpiste, so dass wir wieder ordentlich durchgesch\u00fcttelt wurden und auch mal ein Rucksack aus dem schmalen Gep\u00e4ckfach herabfiel. Aber es gab keine Verletzten. Kaum hatten wir die Schotterpiste verlassen und waren auf der asphaltierten Stra\u00dfen, ging es wieder schneller voran, aber nicht unbedingt ruhiger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Talstra\u00dfe war sehr kurvig, st\u00e4ndig wurde der Kopf von links nach rechts geschaukelt. Manch einer versuchte zu schlummern, doch es gelang nur schwer. Wir kamen durch den kleinen Ort San Pedro Ruiz. Langsam wurde die ganze Gegend tropischer, was wir zuerst an der hohen Luftfeuchtigkeit und der schw\u00fclen W\u00e4rme im Bus sp\u00fcrten. Drau\u00dfen wurden dich Bergh\u00e4nge gr\u00fcner und dichter. Man sah kaum noch freie Fl\u00e4chen auf den H\u00e4ngen. Nach etwa einer Stunde Fahrt lenkte Oscar den Bus wieder durch noch kurvigere Stra\u00dfen den Berg hinauf. Es war immer noch sehr wolkig, der Himmel war von einer eingheitlichen grauen Schicht bedeckt, die nur ihre Schattierung etwas varierte. An den Berggipfeln klebten die Wolken und wollten sich nicht aufl\u00f6sen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es war sehr still im Bus. Das Klicken der Kameras war schon seit ein paar Tagen nicht mehr so ununterbrochen h\u00f6rbar. Nur noch vereinzelt wurden w\u00e4hrend der Fahrt Fotos gemacht. Lag es an der Landschaft oder an der Ersch\u00f6pfung der Reise? Ich wei\u00df es nicht. Immer mal wieder kamen wir an kleinen Restaurants vorbei, auf den Bergen sahen wir einsame H\u00e4user. Stromleitungen dorthin waren nicht zu sehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Bus hielt an der Laguna Pomacochas. Bei sch\u00f6nem Wetter w\u00e4ren wir vielleicht etwas fotofreudiger gewesen, heute hielt sich unsere Begeisterung in Grenzen. Es mag aber auch einfach am subtropischen Klima gelegen haben, dass wir so tr\u00e4ge wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2206.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1055\" alt=\"2013_11_17_Nordperu_2206\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2206-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2206-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2206-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2206.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wieder zur\u00fcck im Bus fuhren wir wieder die Berge hinauf bis auf 2200 Meter. Unterwegs sahen wir 2 Mal, dass ein Teil der Stra\u00dfe vom Regen weggesp\u00fclt worden war und nun mit Stra\u00dfenbauarbeiten begonnen worden war, um dort eine neue Stra\u00dfe zu bauen. Die Strecke wurde immer gr\u00fcner, wir tauchten immer tiefer in das Amazonasbecken ein und passierten links und rechts der Stra\u00dfe tiefe W\u00e4lder und baumhohe Farne. Alles an Pflanzen war in diesem Urwald gr\u00f6\u00dfer und bunter als bei uns in Deutschland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2217.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1056\" alt=\"2013_11_17_Nordperu_2217\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2217-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2217-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2217-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2217.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir kamen durch die Orte Aguas Verdes, Tumbaro und Naranjillo. Allesamt D\u00f6rfer mit einfachen H\u00e4usern und H\u00fctten, deren D\u00e4cher aus Wellblech bestanden. Am fr\u00fchen Nachmittag erreichten wir den Yacumama Naturpark. Das erste was uns auffiel war die extreme Lautst\u00e4rke. Laute peruanische Popmusik h\u00e4mmerte aus den fast 2 Meter hohen Lautsprechern, an denen wir auf dem Weg zum Restaurant vorbeigehen mu\u00dften.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Dschungelrestaurant war auf Holzpf\u00e4hlen in mehreren versetzten Etagen aufgebaut. Wir fanden f\u00fcr unsere gro\u00dfe Gruppe einen Platz weit entfernt von den Lautsprechern, so dass wir uns noch unterhalten konnten. Die Bedienung f\u00fcr unseren Tisch bekam leider den Mund nicht richtig auf, sie machte einen etwas schlecht gelaunten Eindruck. Auf die Frage, was denn hier in der Gegend um Moyobamba zu empfehlen sei, bekamen wir von Willy den Tipp, den Tilapi zu probieren. Sibylle und ich waren etwas skeptisch, weil wir in Deutschland mit Tilapi nicht gerade schlechte, aber doch recht geschmacksneutrale Erfahrungen gemacht hatten. Aber wir waren den landestypischen Gerichten aufgeschlossen und w\u00e4hlten die kleine Portion Tilapi. Was wir dann aber auf dem Teller serviert bekamen, glich eher einer doppelten Portion. Dort lagen zwei Fische auf einem Bett aus Yuka, Zwiebeln und Reis. Wie sollten wir das aufessen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Mit dem ersten Bissen kam dann aber der Hunger und wir verputzten St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck des lecker zubereiteten Tilapis. Es war ein sehr leckeres Essen. Nach dem Essen wollten wir zu einer Wanderung im Naturpark aufbrechen, aber wir mu\u00dften erst einmal eine weitere Fotosession abwarten. Dieses Mal war Anke im Mittelpunkt. Sie wurde umringt von einer Traube junger peruanischer M\u00e4dchen, die wir vorher von unserem Platz aus dabei beobachtet hatten, wie sie vor dem See posierten und sich gegenseitig ablichteten. Pl\u00f6tzlich winkten sie mir zu und wollten, dass auch ich mich dazu stelle. Also ging ich zu der Gruppe und stellte mich dazu. Fotos wurden geschossen und die M\u00e4dchen kicherten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2224.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1057\" alt=\"2013_11_17_Nordperu_2224\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2224-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2224-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2224-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2224.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dann machten wir uns auf den Weg zu einer Tour durch den Park. Unter Willys F\u00fchrung gingen wir auf dem ausgewiesenen Pfad durch die Anlage und f\u00fchlten uns mit jedem Schritt dem Regenwald ein wenig n\u00e4her. Gewaltige Farne, Lianengew\u00e4chse und riesige B\u00e4ume s\u00e4umten den Weg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2266.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1060\" alt=\"2013_11_17_Nordperu_2266\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2266-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2266-200x300.jpg 200w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2266-140x210.jpg 140w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2266.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Blumen, die mit ihren roten Bl\u00fcten an Strilitzien erinnerten, stachen immer mal wieder aus dem gr\u00fcnen Dickicht hervor. In der Ferne sahen wir auf dem Gipfel eines Baumes zwei kleine gr\u00fcne Papageien. Sie waren f\u00fcr unsere Kameras aber zu weit weg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2229.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1058\" alt=\"2013_11_17_Nordperu_2229\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2229-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2229-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2229-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2229.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir kamen zu einem Badestrand am Schwarzen Fluss, wo eine Frau mit einem abgerichteten Papagei stand, den wir in aller Ruhe fotografieren konnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2249.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1059\" alt=\"2013_11_17_Nordperu_2249\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2249-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2249-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2249-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2249.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2279.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1061\" alt=\"2013_11_17_Nordperu_2279\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2279-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2279-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2279-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_17_Nordperu_2279.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">In der Ferne h\u00f6rten wir es pl\u00f6tzlich donnern und ein Blitz durchzog den Himmel. Wir beeilten uns mit dem Rest des Rundweges und kamen rechtzeitig wieder beim Restaurant an, wo ein Teil der vorausgegangenen Gruppe bereits auf uns wartete.Letztlich waren wir umsonst gelaufen, dann es fing nicht einmal zu regnen an. Es ging weiter zu unserem Hotel, einer weitl\u00e4ufigen Anlage, die ganz den tropischen Gegebenheiten angepasst war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Zimmer bestanden aus kleinen Bungalows auf Stelzen, die durch Wege miteinander verbunden waren. Die Laubeng\u00e4nge zu den meisten einzelnen Bungalows waren \u00fcberdacht, so dass man vor pl\u00f6tzlich eintretendem subtropischen Regen einigermassen gesch\u00fctzt war. Als wir in unseren Bungalow kamen, mussten wir leider recht schnell feststellen, dass wir Nachbarn hatten. Und zwar sehr laute! Nebenan war der Fernseher in einer Lautst\u00e4rke an, dass man meinen k\u00f6nnte, er st\u00fcnde bei uns im Zimmer. Zus\u00e4tzlich unterhielten sich unsere peruanischen Nachbarn, nat\u00fcrlich noch lauter, denn der Fernseher mu\u00dfte ja \u00fcbert\u00f6nt werden. Wir beeilten uns damit, zu duschen und uns umzuziehen f\u00fcr das Abendessen, um m\u00f6glichst schnell wieder hier raus zu kommen. Den L\u00e4rm konnte man einfach nicht aushalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Zum Abendessen hatte man bereits eine gro\u00dfe Tafel f\u00fcr uns zusammengestellt, so dass wir alle Platz hatten. Bis auf ein weiteres P\u00e4rchen im Hotel-Restaurant waren wir dann auch ganz allein. Die Bestellung des Essens war schwierig, denn aufgrund des m\u00e4chtigen Mittagessens mit den zwei Portionen Tilapi Fisch waren viele noch recht satt. Sibylle und ich bestellten zuf\u00e4lligerweise beide Causa, weil uns das von der Gr\u00f6\u00dfe am einfachsten erschien. Leider entsprach das Resultat dann nicht der Causa, wie wir sie in Erinnerung hatten. Auch Dieters selbstgemachte Causa ist um ein vielfaches leckerer als diese. Unsere Causa an diesem Abend bestand leider nur aus einem in Form gebrachten Kartoffelp\u00fcrree mit ein paar eingelegten Zwiebeln obendrauf. Es gab weder Thunfisch noch H\u00fchnchen oder Garnelen in der Causa. Das Kartoffelp\u00fcree schmeckte nicht schlecht, wir hatten unter dem Begriff Causa nur etwas anderes erwartet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nach dem Abendessen versammelten wir uns noch zu gem\u00fctlichem Beisammensein in einem der Laubg\u00e4nge zu den Bungalows. Hier standen gen\u00fcgend Sitzgelegenheiten herum, so dass wir Platz hatten. Es gab noch den ein oder anderen Pisco, Cuzcena oder Wasser und wir lie\u00dfen die vergangenen Tage noch mal Revue passieren. Als wir in unseren Bungalow zur\u00fcckkehrten, war es mucksm\u00e4uschenstill. Von den Nachbarn war nichts zu h\u00f6ren. Willy hatte uns vor dem Abendessen gesagt, dass die Rezeption sich um das Lautst\u00e4rke-Problem k\u00fcmmern wollte. Offensichtlich hatte man unseren Nachbarn ein anderes Zimmer gegeben, denn hier waren sie nicht. So hatten wir eine ruhige und erholsame Nacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser erster Handgriff nach dem Klingeln des Weckers galt der Gardine um zu sehen, ob der Wasserfall \u00fcber Nacht verschwunden war. 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