{"id":695,"date":"2013-11-15T06:28:39","date_gmt":"2013-11-15T04:28:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=695"},"modified":"2021-03-06T22:03:17","modified_gmt":"2021-03-06T20:03:17","slug":"13-11-2013-museo-mallqui-revash-tingo","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=695","title":{"rendered":"13.11.2013: Museo Mallqui \u2013 Revash \u2013 Tingo"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Nach dem etwas holprigen Start gestern abend hatten wir nicht erwartet, dass wir p\u00fcnktlich um 7 unser Fr\u00fchst\u00fcck bekommen w\u00fcrden. Doch tats\u00e4chlich war der Tisch bereits gedeckt und Anke, Dieter und Peter sa\u00dfen bereits an einem Tisch und tranken Kaffee und Tee. W\u00e4hrend der Hotellier, jener \u00e4ltere, unrasierte Mann von gestern abend, immer wieder in die K\u00fcche lief und noch dabei war, die anderen Tische zu decken, lief ein kleiner, etwa 2 Jahre alter Junge umher. Jedesmal, wenn wir ihn freundlich ansprachen und einfach nur \u201eHola\u201c sagten, lief er wieder zu dem \u00e4lteren Mann oder in die K\u00fcche, wo wohl seine Mutter war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\nDirekt neben den Fr\u00fchst\u00fcckstischen befand sich ein kleiner Garten, in dem die Pflanzen zwar etwas wild wucherten, was aber insgesamt sehr nett aussah.W\u00e4hrend wir schon Kaffee und Papaya Saft genie\u00dfen, kommt der Hotellier uns zeigt uns die Papaya, aus denen auch eine Marmeladensorte gemacht war. Es war eine wilde Papaya, von denen man nur die wirklich reifen, n\u00e4mlich die komplett gelben essen kann. Die gr\u00fcnen Stellen verursachen eine Art Allergie, die sich besonders schlimm auf die Lippen auswirkt.Die Marmelade schmeckte ausgesprochen lecker. Schade, dass man diese Papaya nicht in Deutschland genie\u00dfen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck starteten wir unser Tagesprogramm. Unser erster Besuch sollte das Museum \u00fcber die Chachapoyas Kultur sein. Auf der Fahrt zu dem Museum kommen wir durch den Ort davor und Willy entdeckt den Mann, der f\u00fcr das Museum zust\u00e4ndig ist, in einem Haus am Stra\u00dfenrand fr\u00fchst\u00fccken. Also wird es noch etwas dauern, bis wir ins Museum k\u00f6nnen. Willy hatte erw\u00e4hnt, dass es gegen\u00fcber dem Museum ein Kolibri Haus gibt, in dem eine Deutsche vor einigen Jahren eine Art Refugium f\u00fcr Kolibris er\u00f6ffnet hat. Da wir sowieso noch nicht in das Museum konnten, beschlossen wir als erstes zu den Kolibris zu gehen. Schon bevor wir das Tor passierten und in den Garten eintraten, h\u00f6rten wir die Kolibiris singen. Sehen konnten wir sie nicht, aber die Ges\u00e4nge begleiteten uns auf dem Weg zum Haus hinauf. Es war ein wirklich verwunschener Garten, der wie ein kleiner Urwald wirkte. Schnell hatten wir die Stationen entdeckt, an denen die Kolibris zum trinken hielten. Die kleinen s\u00fc\u00dfen V\u00f6gel flitzen zwischen den B\u00fcschen umher und \u00fcber unserer K\u00f6pfe, nur wenn sie zum trinken hielten konnten wir sie sehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1643.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1023\" alt=\"2013_11_13_Nordperu_1643\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1643-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1643-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1643-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1643.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das schnelle schlagen der Fl\u00fcgel zu fotografieren gelang nur ein paar wenigen.<br \/>\nViel zu schnell mu\u00dften wir uns aus dem kleinen Dschungel verabschieden und die paar Meter hin\u00fcber zum Museum gehen. Auf einem kleinen Vorplatz erz\u00e4hlte uns Willy ein paar wichtige Fakten \u00fcber die Chachapoyas Kultur, \u00fcber die Bauweise ihrer Sarkophage, die wir in den n\u00e4chsten Tagen noch lebensecht sehen w\u00fcrden, oder dass die Chachapoyas besonders gut in der Textilvearbeitung waren. Willy erw\u00e4hnte auch, dass das Erscheinen und der Verschwinden der Chachapoyas sehr mysteri\u00f6s war. Niemand kann bis heute sagen, woher sie kamen und wohin sie gingen. Es gibt aber ein paar andere interessante Fakten, n\u00e4mlich dass die Chachapoyas offensichtlich in Kontakt mit Europ\u00e4ern gekommen sind, denn einige von ihnen hatten blonde Haare. Ein anderes interessantes Detail ist, dass die Darstellung von K\u00f6pfen auf Schnitzereien und Malereien genau jener besonders hervorstechenden Form entspricht, die auf den Osterinseln zu finden ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1655.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1024\" alt=\"2013_11_13_Nordperu_1655\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1655-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1655-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1655-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1655.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nMit diesem Wissen gingen wir dann durch das Museum und schauten uns die Ausstellungsst\u00fccke an, die wirklich sehr sorgsam zusammengetragen und nett aufbereitet waren. In einem besonderen Raum sahen wir dann sogar 200 ausgegrabene Mumien der Chachapoyas, die man in der Laguna de\u00a0 los Condores Umgebung gefunden hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1673.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1025\" alt=\"2013_11_13_Nordperu_1673\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1673-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1673-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1673-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1673.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1678.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1026\" alt=\"2013_11_13_Nordperu_1678\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1678-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1678-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1678-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1678.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1694.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1027\" alt=\"2013_11_13_Nordperu_1694\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1694-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1694-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1694-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1694.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1700.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1028\" alt=\"2013_11_13_Nordperu_1700\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1700-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1700-200x300.jpg 200w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1700-140x210.jpg 140w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1700.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir verbrachten etwas mehr als eine Stunde in dem Museum, dann ging es wieder in den Bus zur\u00fcck und weiter zu unserem eigentlichen H\u00f6hepunkt des Tages: eine Wanderung zu den Chachapoyas Grabst\u00e4tten in Revash. Revash liegt auf einem Felsvorsprung, hoch in den Steilh\u00e4ngen.\u00a0Die Fahrt f\u00fchrte uns auf gut asphaltierter Stra\u00dfe von Leimebamba fort, auf den letzten 9 Kilometern wurden die Stra\u00dfenverh\u00e4ltnisse dann aber sehr schlecht. Steinhaufen lagen auf den Schotterpisten und Oscar mu\u00dfte ein wenig Slalom fahren. Wasserl\u00f6cher auf der Stra\u00dfe machten die Fahrt nicht einfacher, immer wieder mu\u00dfte Oscar im Weg liegenden Steinbrocken ausweichen. Einmal gab es einen etwas heftigen Bumms, da meinte Dieter nur, dass ein Teil des Differentials wahrscheinlich mit einem Stein in Ber\u00fchrung gekommen war. Aber wir mu\u00dften uns keine Sorgen machen, da dies Teil aus Gu\u00dfeisen bestehen w\u00fcrde. In der Tat kamen wir ohne Probleme weiter voran und bew\u00e4ltigten auch die letzten Kilometer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1702.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1029\" alt=\"2013_11_13_Nordperu_1702\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1702-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1702-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1702-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/2013_11_13_Nordperu_1702.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nUnsere Blicke gen Himmel waren etwas skeptisch, als wir dann vor dem Schild \u201eRevash\u201c standen und dann die Augen auf die Steilh\u00e4nge vor uns richteten, wo sich die Grabst\u00e4tten befanden. Die Berge wurden vom Nebel umspielt und eine dunkle Wolkendecke n\u00e4herte sich langsam. Noch gut gelaunt begannen wir unsere Wanderung. Zun\u00e4chst ging es einen kleinen Abhang hinunter, der zu einer Br\u00fccke \u00fcber einen Fluss f\u00fchrte. Von da an ging es dann stetig bergauf. \u00dcber Steine und durch Schlamm suchten wir uns unseren Weg hinauf. Mehr und mehr wichen die Steine dem Schlamm, bis wir mit einem Mal ein Feld aus Schlamm vor uns hatten. Von oben setzte leichter Nieselregen ein und die Schuhe versanken immer \u00f6fter im Schlamm. Wir k\u00e4mpften uns Meter um Meter voran,\u00a0 immer h\u00f6her ging es hinauf und immer wieder hatten wir den Himmel und die Berge im Blick.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\nDer Regen wurde langsam st\u00e4rker. Einige zogen ihre Regenkleidung an, Willy zog seinen Regenschirm hervor, ebenso Elizabeth. Ich zog mein Hemd aus, so dass ich nur noch das lang\u00e4rmlige Unterhemd anhatte. Zum Gl\u00fcck war es nicht kalt und es wehte kein Wind. So gesch\u00fctzt konnten wir dann weiter hinaufgehen. Die 500 Meter H\u00f6henunterschied bei diesen Wetterverh\u00e4ltnissen zu bew\u00e4ltigen war schon etwas anstrengend, aber wir k\u00e4mpften uns voran und lie\u00dfen uns auch von den dichter werdenden Str\u00e4uchern nicht abhalten. Manchmal h\u00e4tte man eine Machete ben\u00f6tigt, um sich den Weg freizuschlagen. Zwischenzeitlich h\u00f6rte der Regen wieder auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\nOben bei den Gr\u00e4bern zog langsam immer dichter werdender Nebel auf und auch der Regen setzte wieder ein. Als wir oben ankommen, zog langsam eine dicke Wolkenwand vor die Gr\u00e4ber in der Felswand. Man konnte nichts mehr sehen, der Regen prasselte jetzt gleichm\u00e4\u00dfig. Dieter war bereits komplett nass. Wir konnten keine Fotos machen, also entschlossen wir uns, wieder abzusteigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\nVorsichtig stiegen wir die nun glitschiger und rutschiger gewordenen Wege hinab. Wir achteten sehr darauf, nicht auf dem glatten Fels auszurutschen und gingen extrem langsam. Ein paar erfahrene Wanderer aus der Gruppe hatten sich schnell abgesetzt, doch uns war unsere Gesundheit wichtiger und wir w\u00e4hlten unser eigenes Tempo. Wir, das waren Anke, Dieter, Sibylle und ich. Thorsten blieb wohl eher zur\u00fcck, um auf uns aufzupassen. Unterwegs stiessen wir auf Marion. Die anderen waren weit vor uns. Dieter gab uns den Tipp, immer dem Weg des Wassers zu folgen, wenn wir hinabsteigen. Das taten wir dann auch, und so kamen wir tats\u00e4chlich noch etwas besser voran.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\nDennoch war es etwas unangenehm, in den nassen Klamotten und im Dauerregen diesen Weg hinunter zu gehen. Wir mu\u00dften wirklich sehr vorsichtig sein. Ein paar Mal h\u00e4tten wir uns beinahe hingelegt.<br \/>\nDann kamen wir wieder zu dem Schlammfeld. Hier versanken unsere Schuhe und beim rausziehen mu\u00dften wir aufpassen, dass nicht ein Schuh im Schlamm stecken blieb. Anke hatte leider dieses Pech, aber gl\u00fccklicherweise war Thorsten in ihrer N\u00e4he und konnte ihr schnell helfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\nSehr vorsichtig kletternten wir hinab und als wir unten angekommen sind, waren wir alle pitschnass und die Schuhe waren vom Schlamm erheblich gezeichnet.<br \/>\nEs tat uns sehr leid, dass wir den Bus dreckig machten und Oscar dann anschlie\u00dfend alles reinigen mu\u00dfte, aber das lies sich leider nicht vermeiden. Wir zogen uns so weit es m\u00f6glich war drau\u00dfen um, doch dann mu\u00dften wir in den Bus und fuhren los.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\nNach einer weiteren Stunde Fahrt kamen wir dann in der N\u00e4he von Tingo in einer Lodge an. Die Lodge war sehr gro\u00df, 1600 ha insgesamt. Die Zimmer waren rustikal, die B\u00e4der einer Steinh\u00f6hle nachempfunden. Insgesamt waren die Zimmer sehr gro\u00df und wirkten schon irgendwie gem\u00fctlich. Selbst der Fu\u00dfboden bestand aus Fels.\u00a0Wir entledigten uns erst einmal unserer nassen Kleidung und stiegen dann unter die Dusche. Welch eine Wohltat! Da unsere Kleidung vom Wandern auch total verdreckt war und im Waschbecken nur kaltes Wasser zur Verf\u00fcgung stand, wusch Sibylle die Kleidung unter der Dusche. Unglaublich, was f\u00fcr ein Dreck aus der Kleidung kam.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\nUm 18 Uhr gab es das Abendessen. Es gab eine Gem\u00fcsesuppe, Rindfleisch mit Kartoffelp\u00fcrre und\u00a0 Reis, und Pfirsich als Nachtisch. Das Essen war gut, aber wie immer in Peru sind die Mengen einfach zu viel f\u00fcr uns Europ\u00e4er.\u00a0Nach dem Essen ging es hin\u00fcber in den gro\u00dfen Kaminsaal, wo wir in gem\u00fctlicher Runde allesamt quatschten, tranken und einfach etwas Spa\u00df hatten und uns gut unterhielten. Zu sp\u00e4ter Stunde entschlossen wir uns noch, unsere Schuhe sowie die nasse Kleidung vor den noch warmen Kamin zu h\u00e4ngen, in der Hoffnung, am n\u00e4chsten Morgen w\u00e4re alles wieder trocken. Dann gingen wir schlafen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem etwas holprigen Start gestern abend hatten wir nicht erwartet, dass wir p\u00fcnktlich um 7 unser Fr\u00fchst\u00fcck bekommen w\u00fcrden. Doch tats\u00e4chlich war der Tisch bereits gedeckt und Anke, Dieter &hellip; <a class=\"readmore\" href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=695\">Continue Reading \u2192<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1024,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9,16],"tags":[],"class_list":["post-695","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-fernreisen","category-nordperu-2013"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/695","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=695"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/695\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1122,"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/695\/revisions\/1122"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1024"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=695"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=695"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=695"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}