{"id":689,"date":"2013-11-12T05:47:31","date_gmt":"2013-11-12T03:47:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=689"},"modified":"2021-03-06T22:03:17","modified_gmt":"2021-03-06T20:03:17","slug":"10-11-2013-cajamarca","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=689","title":{"rendered":"10.11.2013: Cajamarca"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Ich entschuldige mich f\u00fcr diesen Bericht! Er ist sehr lang geworden, aber k\u00fcrzer ging es bei der F\u00fclle der Eindr\u00fccke und Erlebnisse einfach nicht. Aber lest selber \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n<p style=\"text-align: justify\">Die Nacht war ruhig, entgegen unserer Bef\u00fcrchtung gestern abend, als der Wassertank um halb 11 repariert wurde und die arbeiten bis kurz vor Mitternacht dauerten. Der Tagesrucksack war schon fast fertig gepackt als wir dann um kurz vor 7 runtergehen zum Fr\u00fchst\u00fcck. Anke, Dieter, Heiner, Helmut und Christel sa\u00dfen schon an einer langen Tafel vor dem Hotelrestaurant im Innenhof und unterhielten sich. Sibylle und ich setzten uns dazu und zum ersten Mal auf dieser Reise konnten wir dann als Reisegruppe das Fr\u00fchst\u00fcck gemeinsam zu uns nehmen. Es war das bisher einfachste Fr\u00fchst\u00fcck, American Breakfast, aber es gab ein leckeres R\u00fchrei und reichlich Brot.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Viel Zeit zum Fr\u00fchst\u00fccken hatten wir sowieso nicht, denn Willy mahnte uns schon bald, dass wir ja um 8 aufbrechen wollten. P\u00fcnktlich waren wir dann auch alle am Bus und bereit f\u00fcr den Tag. Wir konnten ja noch nicht ahnen, welch ein ereignisreicher Tag uns wiederfahren sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Zun\u00e4chst versuchte Oscar, unser peruanischer Fahrer, der seine Sache im \u00fcbrigen sehr gut machte, uns durch die engen Stra\u00dfen Cajamarcas aus der Stadt hinaus zu bringen. Als wir das Zentrum verlassen hatten und endlich auf einer der Hauptstra\u00dfen waren, kamen wir besser voran. Oscar nahm die Abzweigung nach Cumbe Mayo, unserem ersten Besichtigungspunkt heute. Der Weg dorthin f\u00fchrte \u00fcber eine steile und nicht asphaltierte Stra\u00dfe, die sich in Serpentinen den Berg hinauf schl\u00e4ngelte. W\u00e4hrend der 45 Minuten Fahrt hatten wir immer wieder einen herrlichen Blick auf das Tal, in dem Cajamarca lag. Wir konnten die Stadt in ihrer vollen Ausdehnung sehen, sahen den H\u00fcgel, auf dem sich die kleine Kirche Cerro Santa Apolonia befindet und auf deren uns abgewandter Vorderseite sich der Plaza de Armas befindet. Neben dem Plaza de Armas erhob sich eine Kathedrale mit ihren zwei T\u00fcrmen kraftvoll aus der Mitte der maximal zweigeschossigen H\u00e4user.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Auch das Wetter spielte heute mit. Der Himmel war blau, ein paar kleine Sch\u00e4fchenwolken zogen \u00fcber das Tal. Doch an den R\u00e4ndern des Tal hingen \u00fcber den Bergen massive Schlechtwetterwolken. Wir hofften, dass sie sich nicht \u00fcber uns entleeren w\u00fcrden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1135.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-988\" alt=\"2013_11_10_Nordperu_1135\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1135-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1135-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1135-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1135.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Als wir auf 3500 Meter ankamen und den Bus verlie\u00dfen, waren die warmen Sachen, die Willy uns f\u00fcr den Morgen empfohlen hatte, eigentlich schon \u00fcberfl\u00fcssig. Es war schwierig eine Entscheidung zu treffen, ob wir uns nun dicker einpacken oder so in den d\u00fcnneren Klamotten auf die Wanderung gehen. Auf jeden Fall wurden Sonnebrille und M\u00fctze ausgepackt und aufgesetzt, denn die n\u00e4chsten zwei Stunden w\u00fcrden bestimmt hei\u00df werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1158.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-989\" alt=\"2013_11_10_Nordperu_1158\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1158-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1158-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1158-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1158.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die H\u00f6he von 3500 Meter konnten wir schon ein bi\u00dfchen sp\u00fcren. Schnelle Bewegungen durfte man nicht machen, aber sobald man sich langsam und mit bedacht bewegte, war alles kein Problem. Die ersten Meter f\u00fchrten zu einer offenen H\u00f6hle, an deren Innenw\u00e4nden antike Petroglyphen zu sehen waren. Der Weg f\u00fchrte dann um den Fels herum, doch Thorsten kannte eine Abk\u00fcrzung, der sich Sibylle und G\u00fcnther nicht enziehen konnten. Sie zw\u00e4ngten sich, mit Rucks\u00e4cken, durch einen\u00a0 maximal mannsbreiten Felsspalt. Sie mu\u00dften sich etwa 20 Meter in totaler Dunkelheit an den W\u00e4nden entlangtasten und hoffen, nicht weiter steckenzubleiben. Ich w\u00e4hlte den einfacheren Weg um den Fels herum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1167.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-990\" alt=\"2013_11_10_Nordperu_1167\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1167-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1167-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1167-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1167.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Wanderung durch den Steinwald war sehr sch\u00f6n und \u00fcberhaupt nicht schwierig. Die Wege waren zwar mal ansteigend und auch wieder abfallend, aber es waren meist befestigte Wege, auf denen wir uns bewegten. In der Ferne konnten wir eine andere ein wenig stachelige Felsformation anschauen, dazwischen eine sch\u00f6ne saftige Wiese, auf der ein paar Schaafe grasten. Sie hatte sogar ein wenig \u00c4hnlichkeit mit den Felsen im Monument Valley.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1171.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-991\" alt=\"2013_11_10_Nordperu_1171\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1171-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1171-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1171-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1171.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Unsere Wanderung f\u00fchrt uns gr\u00f6\u00dftenteils an einem k\u00fcnstlichen Kanal vorbei, der schon in vorkolumbischer Zeit angelegt wurde. Dieser Kanal ist eine wahrhaft technische Meisterleistung, wie Willy erz\u00e4hlt. Die antiken Baumeister haben es geschafft, mit dem Fels zu arbeiten und ihn dennoch so zu formen, das sie das Wasser teilweise ein wenig aufw\u00e4rts flie\u00dfen lassen konnten. An anderer Stelle haben sie gezackte Wege eingef\u00fcgt, um das Wasser zu entschleunigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1189.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-992\" alt=\"2013_11_10_Nordperu_1189\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1189-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1189-200x300.jpg 200w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1189-140x210.jpg 140w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1189.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Kanal ist \u00fcber 7 Kilometer lang und f\u00fchrt an zwei Opfersteinen vorbei. Wir haben sie beide angeschaut und ein paar Fotos gemacht. Dann ging es durch eine kleine Schlucht wieder am Kanal entlang zum Bus zur\u00fcck, wo Oscar schon auf uns wartete. Insgesamt war das eine sehr sch\u00f6ne Wanderung bei der wir die ganze Zeit die Hochgebirgslandschaft genie\u00dfen konnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Bis wir dann wieder in Cajamarca sind, dauert es noch eine weitere Dreiviertelstunde. Zur\u00fcck in Cajamarca machen wir eine Stadtf\u00fchrung. Zun\u00e4chst besichtigen wir das sogenannte L\u00f6segeldzimmer, in dem der letzte Inka Atahulapa von Francisco Pizarro gefangen genommen wurde. Leider wird hier gerade restauriert, so dass wir nur bis zur Glaswand kommen, um einen Blick auf das Zimmer zu werfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1215.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-993\" alt=\"2013_11_10_Nordperu_1215\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1215-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1215-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1215-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1215.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dann gehen wir zur Inglesia Belen, einer Kirche, die fr\u00fcher einmal ein Krankenhaus f\u00fcr M\u00e4nner gewesen ist. Das Besondere an diesem Krankenhaus sind die R\u00e4ume, in denen die Patienten untergebracht waren. Links und rechts in den Seitenschiffen der heutigen Kirche befanden sich Nischen, die nicht gr\u00f6\u00dfer als 2&#215;1 Meter waren und in deren Mitte ein einfaches Holzbrett montiert war, so dass man darauf liegen konnte. Vor der Nische war ein Vorhang angebracht. Die Patienten lagen dann auf diesen Holzbrettern und wurden medizinisch versorgt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Heute beherbergt die Inglesia Belen kein Krankenhaus f\u00fcr M\u00e4nner mehr, sondern dient als Ausstellungsraum f\u00fcr peruanische Maler. Wir k\u00f6nnen viele Bilder der K\u00fcnstler Zavalle und Avabache sehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dem Damenkrankenhaus statten wir auch einen kurzen Besuch ab. Es ist heute ein kleines Museum mit arch\u00e4ologischen Fundst\u00fccken aus der Region.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1240.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-994\" alt=\"2013_11_10_Nordperu_1240\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1240-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1240-200x300.jpg 200w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1240-140x210.jpg 140w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1240.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Pl\u00f6tzlich kommt ein Regenguss und wir fl\u00fcchten ins Auto. Eine gute Gelegenheit, jetzt zum Mittagessen zu gehen. Heute sind wir n\u00e4mlich im Restaurant von Thorstens Schwiegermutter eingeladen. Was uns erwartet wissen wir nicht so genau, nur dass es wohl auch Meerschweinchen zu Essen geben wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Restaurant ist nur etwa 15 Quader von der Plaza de Armas entfernt. Man h\u00e4tte auch zu Fu\u00df gehen k\u00f6nnen, doch dann w\u00e4ren wir wohl letztlich durchweicht dort angekommen, denn immer wieder \u00f6ffnet der Himmel kurz seine Schleusen und l\u00e4\u00dft ein paar dicke Tropfen herabregnen. Doch dann kommt die Sonne wieder raus und wir haben auch schon das Restaurant erreicht. Es liegt direkt neben einem Friedhof in einer belebten Stra\u00dfe. Viele Blumenl\u00e4den sind links und rechts der Fahrbahn. Thorsten erw\u00e4hnt, dass einer der Blumenl\u00e4den einer seiner Schw\u00e4gerinnen geh\u00f6rt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Gerade als sich die T\u00fcr des Busses \u00f6ffnet und wir aussteigen, fallen wieder ein paar Regentropfen, die aber in sekundenschnelle zu dicken fetten Tropfen werden und uns auf den paar Metern zum Eingang des Restaurants ein wenig nass werden lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Restaurant bietet bestimmt Platz f\u00fcr 100 Personen, es gibt auch noch eine obere Etage, doch wir werden nach unten gef\u00fchrt, wo auch schon einige Einheimische an den Tischen sitzen uns essen. Laute s\u00fcdamerikanische Musik ert\u00f6nte aus einem Lautsprecher direkt \u00fcber dem Tisch, an den wir gef\u00fchrt wurden. Dieser Tisch war mit sch\u00f6nen Sonnenblumengestecken gedeckt, auch Teller und Besteck waren schon ordentlich an einer langen Tafel dekoriert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir nahmen alle Platz und kaum sa\u00dfen wir, wurde auch schon die Musik auf eine ertr\u00e4gliche Lautst\u00e4rke reguliert. Im Hintergrund wuselten die Schwestern von Thorsten Frau durch den Laden und kamen immer wieder zu ihm, um die Menge und Art der bestellten Speisen zu erfragen. Dabei waren sie immer sehr freundlich und lachten uns zu. Es war uns schon etwas unangenehm, mit was f\u00fcr einem Aufwand wir hier bedient wurden. Thorsten versichte aber, dass dies deren Art ist. Es stellte sich letztlich dann heraus, dass uns doch viel mehr aufgetischt wurde, als wir verdr\u00fccken konnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es gab: Choclos im \u00dcberma\u00df,\u00a0 \u2026.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir versuchten mutig alles zu probieren, auch vom Aji \u2026 nahmen wir, auch wenn einige von uns mit der Sch\u00e4rfe so ihre Schwierigkeiten hatten. Aber es gab dem Essen eine wiklich leckere W\u00fcrze.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Mit einer wirklich gro\u00dfen Herzlichkeit und unglaublichem Elan wurden immer wieder neue Sachen aufgetischt. Sogar Cui (peruanische Spezialit\u00e4t) wurde uns pr\u00e4sentiert. Auf unserer erste Peru Reise haben wir von dem Genu\u00df von Meerschweinchen Abstand genommen, weil es uns immer wieder als etwas z\u00e4h beschrieben wurde. Doch dieses Meerschweinchen war wirklich sehr lecker und schmeckte ein bi\u00dfchen wie H\u00fchnchen. Neue Getr\u00e4nke wurden gereicht, kaum dass die alten alle waren. So eine freundliche Aufmerksamkeit war uns schon fast etwas peinlich. Doch es schien, als freuten sie sich auch sehr, dass es uns schmeckte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Direkt neben unserer Tafel befand sich dann die K\u00fcche, dort konnten wir bestimmt 20-30 Meerschweinchen oder auch Cui auf einer Leine h\u00e4ngen sehen. Sie waren schon get\u00f6tet und geh\u00e4utet worden und warteten jetzt auf ihre Zubereitung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nach dem Essen gab uns Thorsten dann noch eine F\u00fchrung in den oberen Bereich bzw. wir gingen ganz bis auf das Dach des Hauses. Man konnte erkennen, dass hier noch weiter gebaut werden sollte, denn an den W\u00e4nden ragten Rohre aus dem Boden, die offensichtlich der Aufnahme von Strom- und Telefonleitungen dienen sollten. Aber das eigentliche Ziel dieser Besichtigung war ein 3&#215;2 Meter gro\u00dfer Holzverschlag, aus dem schon lautes Quieken zu h\u00f6ren war. Wir wagten einen Blick in das Dunkel und sahen ein paar Dutzend quicklebendige Meerschweinchen, die noch nichts von ihrem weiteren Schicksal ahnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Kaum waren wir wieder unten, wurde ein Pisco ausgeschenkt. Und dieser Pisco geh\u00f6rte zu den leckeren seiner Art, denn er war ausgesprochen mild. Geschmacklich geht er in die Richtung Grappa.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">W\u00e4hrend wir uns innerlich schon darauf einrichteten, gleich wieder aufzubrechen, kam pl\u00f6tzlich Thorsten von der Seite und bat uns alle, unsere Getr\u00e4nke mitzunehmen und mit ihm nach oben zu kommen. Wir wu\u00dften nicht, was uns erwartete und folgten ihm einfach eine Etage h\u00f6her. Hier waren Thorstens Schw\u00e4gerinnen gerade damit besch\u00e4ftigt, ein paar Tische zur Seite zu r\u00e4umen und drei St\u00fchle aufzustellen. Ein Stuhl wurde mitten in den Raum gestellt, die anderen beiden wurden mit der Sitzfl\u00e4che einander gegen\u00fcber aufgestellt und mit Zeitungspapier ausgelegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dann bemerkten wir, dass noch eine weitere uns unbekannte Frau im Raum war. Und jetzt lies Thorsten die Katze aus dem Sack!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Thorsten hatte mitbekommen, dass wir uns ein wenig f\u00fcr die Tradition der Schamanen interessieren. In Chiclayo hatte er uns schon einen Besuch auf dem Hexenmarkt arrangiert. Unser urspr\u00fcnglicher Wunsch war vor Beginn der Reise gewesen, einmal einen echten Schamanen zu treffen. Leider hatte dieser Besuch nicht in das offizielle Reiseprogramm gepasst und der Hexenmarkt in Chiclayo war ein Kompromiss gewesen. Doch anscheinend hatte ihn das Thema dann nicht mehr losgelassen und er hatte irgendwie \u00fcber die Familie seiner Frau eine Heilerin gebeten, vorbeizukommen und ein heilendes Ritual durchzuf\u00fchren. Marion hatte das Gl\u00fcck, in diesem Ritual nun die Hauptrolle zu spielen, da ihre Verdauungsprobleme leider immer noch anhielten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Marion wurde zun\u00e4chst gebeten, sich auf den einzelnen Stuhl zu setzen. W\u00e4hrenddessen wandte die Heilerin sich von uns ab und begann in sich gekehrt etwas zu murmeln und mit irgendwelchen Flaschen zu hantieren. Irgendwoher kam pl\u00f6tzlich das lebende Meerschweinchen, welches sie in der Hand hielt und mit diversen Fl\u00fcssigkeiten betr\u00e4ufelte und anspuckte. Dann begann sie das Meerschweinchen zu nehmen, und Marion damit \u00fcber den K\u00f6rper zu streichen. Das Meerschweinchen quiekte zwar ein bi\u00dfchen, lies es sich aber gefallen. Nachdem Marions ganzer K\u00f6rper mit dem Meerschweinchen bestrichen wurde, setzte sich die Heilerin auf einen Stuhl neben Marion, sie hielt das Meerschweinchen immer noch in den H\u00e4nden und erkl\u00e4rte Thorsten auf Spanisch, was sie jetzt als n\u00e4chstes machen w\u00fcrde. Ganz nebenbei legten sich ihre H\u00e4nde um den Kopf des Meerschweinchens und die Finger drangen in den Mund. Wenige Sekunden sp\u00e4ter war das Meerschweinchen tot. Sp\u00e4testens an diesem Punkt hatten wir alle realisiert, dass diese Heilerbehandlung keine Showvorf\u00fchrung war, sondern ein durchaus noch immer lebendiger Teil der peruanischen Kultur. F\u00fcr unsere Augen war es grausam, was in den n\u00e4chsten Minuten mit dem toten K\u00f6rper des Meerschweinchens passierte, aber die Peruaner gingen ganz nat\u00fcrlich damit um. Selbst die kleinsten Kinder, die noch vor ein paar Stunden wahrscheinlich mit genau diesem Tier gespielt hatten, nahmen alles ganz nat\u00fcrlich auf und waren einfach nur neugierig, was da passierte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Sibylle und ich hatten bereits auf unserer S\u00fcdperureise von diesem Ritual erfahren, bei dem ein Heiler aus den Innereien eines Meerschweinchen die Krankheiten eines Menschen ablesen kann. Genau das geschah nun vor unseren Augen, keine drei Meter entfernt. Uns allen stockte der Atem, die erste Reaktion bei einigen war das Verlassen des Raumes. Doch sie kamen wieder und sahen gebannt weiter zu. Aber ich konnte nicht mehr filmen, Sibylle die Behandlung nicht fotografieren. Hier war unsere ganz pers\u00f6nliche Grenze.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nachdem Marions Anamnese dann erstellt war und die Heilerin sie mit ein paar W\u00e4sserchen behandelt hatte, kehrten wir alle wieder in die Realit\u00e4t zur\u00fcck und brauchten erst einmal einen ordentlichen Schluck puren Pisco, um das Erlebnis zu verdauen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Noch lange nach der Behandlung sprachen wir \u00fcber dieses Ritual, es lie\u00df uns einfach nicht los.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Bei der Verabschiedung aus dem Restaurant bekamen wir M\u00e4nner dann noch eine kleine Sonnenblume \u00fcberreicht, die Frauen sogar einen richtigen Blumenstrau\u00df. Wir wurden herzlich und lachend umarmt und zum Abschied gek\u00fc\u00dft und als w\u00e4re das noch nicht genug, flogen pl\u00f6tzlich Rosenbl\u00e4tter durch die Luft und \u00fcber unsere K\u00f6pfte. Lachend begleiteten uns dann zwei von Thorstens Schw\u00e4gerinnen und seine Schwiegermutter zur T\u00fcr, wo wir nochmals mit ein paar Rosenbl\u00e4ttern beworfen wurden. Es war einfach unglaublich! Sie winkten uns fr\u00f6hlich zu, w\u00e4hrend wir staunend und lachend die Stra\u00dfe hinab gingen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-995\" alt=\"2013_11_10_Nordperu_1300\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1300-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1300-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1300-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1300.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Einige wollten zu Fu\u00df zum Hotel, Sibylle, Anke, Dieter und ich wollten mit einem der kleinen Motortaxis fahren. Eine nette und interessante Erfahrung, in diesem kleinen Zweisitzer zu sitzen und mit geringer Geschwindigkeit durch Cajamarca zu fahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1303.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-996\" alt=\"2013_11_10_Nordperu_1303\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1303-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1303-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1303-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1303.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im Hotel angekommen machten wir vier uns frisch und warteten dann auf die anderen, weil vielleicht einige von Ihnen noch weiter mitkommen wollten, wenn wir auf den H\u00fcgel Santa Apolonia wandern. Marion und Heiner kommen mit uns. Wir gehen zum Plaza de Armas und von dort geht es dann rechts ab eine steile Stra\u00dfe hinauf, an deren Ende eine Querstra\u00dfe kreuzt. Auf der anderen Stra\u00dfenseite f\u00fchren viele Treppenstufen hinauf zu einer kleinen Kapelle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1309.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-997\" alt=\"2013_11_10_Nordperu_1309\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1309-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1309-200x300.jpg 200w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1309-140x210.jpg 140w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1309.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dort oben hatten wir nicht soviel Trubel erwartet, aber der Grund daf\u00fcr war der Verkauf von selbstgemachten S\u00fc\u00dfspeisen zugunster armer Kinder. Dank Dieter erfahren wir, was es mit den kleinen Zetteln auf sich hat, die uns von allen Seiten von den Kindern angereicht werden. Es waren Lose, die zur Auswahl von 2 S\u00fc\u00dfspeisen berechtigten. Wir kauften Lose und setzten uns auf die Treppenstufen. Schnell war Dieter von einer Schar von Kindern umringt, die \u00fcberrascht waren, dass er so gut Spanisch sprach. Sie wollten ihn gar nicht mehr gehen lassen, wollten soviel von ihm wissen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1314.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-998\" alt=\"2013_11_10_Nordperu_1314\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1314-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1314-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1314-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1314.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Aber wir mu\u00dften wieder gehen, denn wir waren um 19:30 zum Abendessen mit den anderen in der Hotellobby verabredet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Auf dem Weg zum Hotel kommt uns die Idee, noch Wasser und kleine Bananen zu kaufen. Wir m\u00fcssen daf\u00fcr ein paar Blocks weiter gehen. Dort tobte das wahre Leben, hier herrschte die Art von fr\u00f6hlicher Lebendigkeit, die f\u00fcr Chiclayo angepriesen war. Die Gassen waren noch voller Menschen, H\u00e4ndler mit ihren kleinen Wagen, auf denen alle m\u00f6glichen Waren angepriesen wurden, kleine Gark\u00fcchen mit Anticuchos und anderen Leckereien. Wir tauchten immer tiefer in das echte Cajamarca ein, abseits der Touristenattraktionen und den breiten Stra\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wasser war schnell gefunden, aber f\u00fcr die kleinen Bananen mu\u00dften wir noch einige Bl\u00f6cke gehen. Nachdem dann auch die Bananen gekauft hatten, ging es zur\u00fcck zum Hotel. Aber auf Essen war keiner mehr so richtig eingestellt, alle waren noch satt vom Mittag und den vielen interessanten und auch schockierenden Eindr\u00fccken. Die Episode mit der Heilerin besch\u00e4ftigte uns alle noch lange und wir mu\u00dften immer wieder dar\u00fcber reden, um es zu verarbeiten. Viele f\u00fchlten sich ein wenig kaputt und wollten nicht mehr gro\u00dfartig weggehen, also gingen wir zu 8 in die Bar lie\u00dfen den Abend gem\u00fctlich ausklingen. Der ein oder andere nahm noch einen kleinen Snack zu sich, ein wenig Cuzquena Bier wurde getrunken und wir unterhielten uns sehr nett, so dass jeder Gelegenheit hatte, die vielf\u00e4ltigen Eindr\u00fccke auf seine Art zu verarbeiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Abschlie\u00dfend m\u00f6chte ich noch ein ganz pers\u00f6nliches Fazit des Tages einbringen, dass sich nicht in die Beschreibungen des Tages so einfach einflechten l\u00e4\u00dft. Es war ein unglaublich ereignisreicher und emotionaler Tag, mit so vielen verschiedenen und ganz pers\u00f6nlichen Eindr\u00fccken, dass es fast schon einen sensorischen Overflow gab. Wir haben viele sch\u00f6ne Dinge gesehen, aber weitaus bewegender und ergreifender war die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Peruaner, die uns entgegengebracht wurde. Es war soviel auf einmal, dass es schon fast ein wenig erdr\u00fcckend war. Aber wir freuten uns darauf, noch viele solcher Eindr\u00fccke zu sammeln und noch viele sch\u00f6ne Dinge auf der Reise zu sehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1341.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-999\" alt=\"2013_11_10_Nordperu_1341\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1341-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1341-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1341-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/2013_11_10_Nordperu_1341.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich entschuldige mich f\u00fcr diesen Bericht! 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