{"id":667,"date":"2013-11-03T16:15:36","date_gmt":"2013-11-03T14:15:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=667"},"modified":"2021-03-06T22:03:30","modified_gmt":"2021-03-06T20:03:30","slug":"1-11-2013-1-tag-in-lima","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=667","title":{"rendered":"1.11.2013: 1. Tag in Lima"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Wir wachten um kurz vor 6 auf, Zeitverscheibung und Jet-lag sei Dank. Aber daf\u00fcr waren wir ausgeschlafen und f\u00fchlten uns gut erholt. Gegen 7 Uhr standen wir dann auf und erfrischten uns mit einer hei\u00dfen Dusche. W\u00e4hrend Sibylle unter der Dusche stand, habe ich den ersten Tag ins Blog gestellt. Dann gingen wir, lange vor der verabredeten Zeit, die eine Etage hinunter zum Restaurant, wo das Fr\u00fchst\u00fccksbuffet aufgebaut war. Dort waren Anke und Dieter auch gerade erschienen und holten sich gerade Tee und Kaffee. Marion war noch nicht da, aber wir waren ja auch erst in 30 Minuten zum Fr\u00fchst\u00fcck verabredet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir fingen mit dem Fr\u00fchst\u00fcck an und genossen die peruanischen Spezialit\u00e4ten. Unter einem amerikanischen Fr\u00fchst\u00fcck, wie es auf der Internetseite des Hotels angepriesen wurde, hatten wir uns etwas anderes vorgestellt. Aber wir waren froh, dass es so viele peruanische Leckereien gab, die wir gen\u00fc\u00dflich probieren konnten. Etwa Tamales ( Maisbrei mit H\u00fchnchen, Rosinen und Oliven in einem Bananenblatt eingepackt) oder Queso Fresco con Aceturas (Frischk\u00e4se mit Oliven). Marion erschien zur verabredeten Zeit und w\u00e4hrend sie das Fr\u00fchst\u00fcck begann, gaben wir unserem Hunger nach und gingen zum zweiten Fr\u00fchst\u00fccksgang \u00fcber. Gegen 10 haben wir uns dann auf den Weg zum Haus von Dieters Vater gemacht, der hier im Stadtteil Miraflores gelebt hat, ebenso wie Dieter. Seit einem Monat war das Haus verkauft und Dieters Vater in ein Seniorenheim gezogen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als wir an dem Haus ankamen, waren ein paar Arbeiter\u00a0 gerade dabei, Baumaterialien ins Haus zu tragen. Die neuen Besitzer, eine junge Familie mit zwei kleinen Kindern, waren auch zu sehen. Dieter ging auf den Mann zu und fragte ihn, ob er sich das Haus noch einmal ansehen d\u00fcrfte. Wir blieben erstmal im Hintergrund auf der anderen Stra\u00dfenseite stehen und warteten. Doch schon nach wenigen Sekunden winkte Dieter uns herbei und wir alle waren eingeladen, uns das Haus noch einmal anzuschauen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr Anke und wohl auch f\u00fcr Dieter war das eine sehr emotional bewegende Sache. Selbst f\u00fcr Sibylle und mich, die wir nur ein paar Tage in dem Haus gewohnt und die Gastfreundschaft von Rolf, Dieters Vater, genossen hatten, war es sehr bewegend. Aber es war eine sehr nette Geste von den neuen Besitzern, uns allen Zutritt zu gew\u00e4hren. W\u00e4hrend Dieter interessiert das ganze Haus inspizieren durfte und sich vom neuen Besitzer die Umbauma\u00dfnahmen erkl\u00e4ren lie\u00df, blieben wir unten und lie\u00dfen die Stimmung auf uns einwirken. Nach ein paar Minuten dann nahmen wir endg\u00fcltig Abschied von Rolfs Haus und machten uns auf den Weg zu Wong. Unsere erste Kenntnis von Wong lie\u00df uns einen kleinen chinesischen Tante-Emma Laden vermuten. Doch als wir dann vor 3 Jahren vor Wong standen, konnten wir nur staunen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wong ist eine Warenhauskette wie Walmart. Die L\u00e4den sind \u00fcber die ganze Stadt verteilt. Wir wollten hier Geld wechseln. Normalerweise stehen viele offizielle Geldwechsler vor dem Gesch\u00e4ft oder darum herum. Doch heute war ein Feiertag, Allerheiligen, und da Lima \u00fcberwiegend katholisch ist, waren viele Gesch\u00e4fte und die Banken geschlossen. Wong hatte ge\u00f6ffnet, aber die Geldwechsler waren nicht da. Dieter begab sich auf die Suche und fand schlie\u00dflich auf der anderen Stra\u00dfenseite einen Reifenh\u00e4ndler, der nebenbei manchmal Geld wechselte. Bei ihm konnten wir ausreichend Dollar in Soles wechseln. Dann schnappten wir uns zwei Taxen und machten uns auf den Weg ans andere Ende der Stadt, zu dem Seniorenheim, in dem Dieters Vater nun lebt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Stra\u00dfen waren f\u00fcr Lima-Verh\u00e4ltnisse sehr leer und wir kamen sehr gut durch. Rolf wartet schon auf uns und empfing uns an der Eingangst\u00fcr. Die Begr\u00fc\u00dfung war herzlich und wir folgten ihm in seine kleine Wohnung, wo wir uns eine Zeit unterhielten. Leider verlief der Gro\u00dfteil der Unterhaltung auf Spanisch, so dass Marion und ich recht wenig bis gar nichts verstanden. Gegen Mittag gingen wir dann in ein nahes Restaurant und a\u00dfen dort gemeinsam. Es war sehr kurzweilig und lecker. Danach gingen wir wieder in Rolfs Wohnung und schnappten und unsere Rucks\u00e4cke. W\u00e4hrend Dieter bei seinem Vater blieb, weil noch ein paar Dinge zu besprechen waren, gingen Anke, Marion, Sibylle und ich wieder los und hielten das erstbeste Taxi an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir fuhren zur\u00fcck nach Miraflores, weil wir Kunsthandwerkerm\u00e4rkte besuchen wollten. Wir stellten fest, dass die Stra\u00dfe, in der sich die M\u00e4rkte befanden, direkt parallel zu der Stra\u00dfe war, in der unser Hotel lag. Gem\u00fctlich und interessiert schlenderten wir durch die kleinen Gesch\u00e4fte. Die Frauen interessierten sich in erster Linie f\u00fcr kunstvoll gearbeiteten peruanischen Silberschmuck, aber es gab auch Schaals aus Baby Alpaca, geschnitze Figuren oder peruanische Musik zu kaufen. Dann mu\u00dften wir auch schon langsam zur Huaca Pucllana aufbrechen. Dort, bei dieser mittlerweile recht bekannten Lehmziegelpyramide inmitten der Stadt, waren wir um 19 Uhr zum Essen verabredet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/DSC_0098.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-785\" alt=\"DSC_0098\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/DSC_0098-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/DSC_0098-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/DSC_0098-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/DSC_0098.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir wollten uns mit Martina und Michael treffen, zuvor aber sollte es noch eine kleine F\u00fchrung durch die Anlage geben. Da die Huaca Pucllana nicht weit vom Hotel entfernt lag, sind wir zu Fu\u00df dorthin gegangen. Er war letztlich auch gar nicht so weit, wir mu\u00dften einfach nur die Avenue Arequipa entlang gehen und irgendwann links abbiegen, dann konnten wir die Lehmziegel auch schon von weitem sehen. Wir hatten Gl\u00fcck, denn wir erwischten gerade noch die letzte F\u00fchrung durch die Anlage um 17 Uhr. Es war eine F\u00fchrung auf Englisch und das junge M\u00e4dchen, welches unser Guide f\u00fcr die n\u00e4chsten 60 Minuten war, war offensichtlich gut im auswendig lernen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/DSC_0156.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-787\" alt=\"DSC_0156\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/DSC_0156-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/DSC_0156-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/DSC_0156-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/DSC_0156.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vieles was sie sagte, war einfach nur heruntergerasselt. Einige Passagen klangen dann wieder sehr frisch und eigenst\u00e4ndig kreiert. Sie f\u00fchrte uns durch den gesamten der \u00f6ffentlichkeit zug\u00e4nglichen Teil der Anlage und wir erkannten schnell, das sich in den letzten 3 Jahren, als wir das erste Mal hier waren, sehr viel ver\u00e4ndert hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/DSC_0151.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-786\" alt=\"DSC_0151\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/DSC_0151-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/DSC_0151-200x300.jpg 200w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/DSC_0151-140x210.jpg 140w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/DSC_0151.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Nach der einst\u00fcndigen F\u00fchrung wollten wir uns schon ins Restaurant setzen, wo wir zum Essen verabredet waren. Doch das Restaurant hatte noch nicht ge\u00f6ffnet. So setzten wir uns nach drau\u00dfen in den Launch Bereich und tranken etwas. Nach einiger Zeit kamen erst Dieter und dann auch Martina und Michi.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir kl\u00f6nten noch eine Weile drau\u00dfen, bevor wir dann nach zu unserem reservierten Tisch abgeholt wurden. Als Apperetiv gab es erstmal einen Pisco Sour (peruanischer Nationalcocktail). Wir hatten dieses leckere peruanische Nationalgetr\u00e4nk schon sehr vermi\u00dft. Und dieser Pisco war eine Granate, einfach sehr lecker! Michi und Martina erz\u00e4hlten begeistert und erlebnisreich von Ihren ersten Tagen im noch urspr\u00fcnglichen Norden Perus, so dass unsere Lust und Vorfreude immer gr\u00f6\u00dfer wurde. Wir hatten einen leckeren und netten Abend im Restaurant und gingen dann sp\u00e4ter zu Fu\u00df zur\u00fcck ins Hotel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir wachten um kurz vor 6 auf, Zeitverscheibung und Jet-lag sei Dank. Aber daf\u00fcr waren wir ausgeschlafen und f\u00fchlten uns gut erholt. 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