{"id":602,"date":"2011-10-26T12:37:44","date_gmt":"2011-10-26T10:37:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=602"},"modified":"2021-03-06T22:03:43","modified_gmt":"2021-03-06T20:03:43","slug":"26-10-2011-von-xiamen-nach-yongding","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=602","title":{"rendered":"26.10.2011 &#8211; Von Xiamen nach Yongding"},"content":{"rendered":"<p>Heute verlassen wir die Insel Xiamen schon wieder, aber in ein paar Tagen sind wir wieder in diesem Hotel. Von hier aus werden wir dann unsere Tibet und China Reise beenden und \u00fcber Shanghai nach Deutschland zur\u00fcckfliegen. Doch erst steht heute noch der Besuch der Hakka Rundh\u00e4user auf dem Programm.<\/p>\n<p>Wir haben ganz gut geschlafen und freuen uns jetzt auf das Fr\u00fchst\u00fcck. Ich habe gesehen, dass es im Hotel mindestens 3 Speises\u00e4le gibt. Yuke hatte uns gesagt, dass wir im 2 Stock Essen. Doch als wir dort hinein wollen, kommt er angelaufen und h\u00e4ndigt uns neue Essensgutscheine im Tausch gegen die alten aus. Er hatte n\u00e4mlich festgestellt, dass es in diesem Restaurant keinen Toast gibt, wohl aber im Restaurant unten im Erdgeschoss. Also gehen wir runter und suchen uns dort einen Tisch, heute wieder mal zu 10. Das war ja die letzten Male nicht m\u00f6glich, da die Tische immer nur f\u00fcr maximal vier Personen passten bzw. die wenigen Tische, die mehr Platz hatten, waren immer besetzt gewesen, wenn wir vier aus Norderstedt in den Fr\u00fchst\u00fccksraum kamen.<\/p>\n<p>Das Essen war sehr lecker, aber leider zog es in dem Fr\u00fchst\u00fccksraum sehr stark. Die Chinesen haben die Angewohnheit, immer und \u00fcberall die Klimaanlage auf volle Umdrehung zu stellen. F\u00fcr Chinesen bedeutet die Klimaanlage Status. Wenn wir m\u00f6chten, dass sie ausgestellt wird, sto\u00dfen wir damit immer auf Unverst\u00e4ndnis.<\/p>\n<p>Dann checken wir aus und besteigen den Bus, der bereits vor dem Hotel wartet. Unsere beiden \u00f6rtlichen Reiseleiter sind auch da. Wir fahren los und Sarah ergreift das Mikrofon, neben ihr sitzt Herr Cheng, der die eigentliche Fachkenntnis hat und ihr souffliert, w\u00e4hrend Sarah uns die Informationen mitteilt. Leider ist der Wortschatz von Sarah recht beschr\u00e4nkt. Sie muss immer wieder stocken und Yuke um Rat fragen, wodurch der Sinn ihrer Erz\u00e4hlungen stark beschr\u00e4nkt wird. Man kann nicht sagen, dass sie sich nicht bem\u00fchen w\u00fcrde, aber ihr fehlt es eindeutig an Praxis.<br \/>\nSchlie\u00dflich greift Yuke ein und erkl\u00e4rt uns noch einmal, was Sarah uns eigentlich vermitteln wollte.<\/p>\n<p>Die Hakka H\u00e4user sind runde Festungsbauten, die mehreren Familien als Unterkunft und Schutz dienen. Sie sind vollkommen aus Lehm oder Lehmziegeln gebaut und in 8 Segmente aufgeteilt, gem\u00e4\u00df den Regeln von Feng Shui. Seit 3 Jahren sind die H\u00e4user, von denen es inoffiziell rund 10.000 gibt, offiziell aber nur 1.300, Weltkulturerbe.<\/p>\n<p>Auf der knapp 3 Stunden dauernden Fahrt zu den Hakka H\u00e4usern fahren wir, nachdem wir erst einmal die Stadt hinter uns gelassen haben, an endlosen Bananenplantagen vorbei. Die Bananen sind eine von 6 wichtigen Obstsorten, die in dieser Provinz angebaut werden. Die anderen Sorten sind das Drachenauge, die Orange, die Ananas, die Honigpampelmuse und die Litchi. Nach den nicht enden wollenden Bananen kommen dann, je weiter wir wieder in die Berge fahren, die Teeplantagen. Der Tee ist \u00fcbrigens sehr wichtig f\u00fcr die Bewohner dieser Provinz. Ohne Tee k\u00f6nnen die Menschen hier nicht leben. Tee wird in jeder Lebenslage getrunken. Uns wird erz\u00e4hlt, das die Menschen hier 8 Stunden am Tage schlafen, 4 Stunden essen und weitere 4 Stunden f\u00fcr die Teezeremonie nutzen.<\/p>\n<p>Nach fast exakt 3 Stunden erreichen wir die Hakka H\u00e4user. Aber was wir zun\u00e4chst zu sehen bekommen, l\u00e4sst uns schon ein wenig erschaudern. Yuke hatte uns gesagt, dass wir heute einen nicht so \u00fcberlaufenen Touristik Spot sehen w\u00fcrden, doch das wird nicht mehr von langer Dauer sein. Man ist im Begriff, hier ein richtiges Touristenzentrum hochzuziehen. \u00dcberall wird gebaut, das Touristen Informationscenter ist bereits fertig, aber dennoch fahren \u00fcberall kleine Bagger herum und laufen Menschen mit Eimer und Schaufel herum.<\/p>\n<p>Wir gehen zun\u00e4chst zu einem Aussichtspunkt, der auf einem kleinen H\u00fcgel liegt. Viele Treppen f\u00fchren dahinauf, doch bei der schw\u00fclen Luft ist der Aufstieg sehr schwer. Die hohe Luftfeuchtigkeit l\u00e4sst uns immer wieder Pause machen. Uwe ist nat\u00fcrlich als erster oben, er ist wieder \u201el\u00e4ufig\u201c, wie wir zu sagen pflegen. Diesen Ausdruck benutzt Yuke sehr gerne, wenn jemand aus der Gruppe vorweg rennt und noch vor ihm am Ziel ist, oder auch einfach wenn ein Mitglied der Gruppe einfach nicht zu sehen ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0389.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-603\" alt=\"DSC_0389\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0389-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0389-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0389-280x187.jpg 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0389.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Blick vom Aussichtspunkt ist wirklich imposant. Wir k\u00f6nnen f\u00fcnf runde und ein eckiges Hakka Haus sehen, leider sehen wir auch, dass man sich hier auf einen Massentourismus vorbereitet. Neben dem fast fertigen Touristikzentrum sind die Hakka H\u00e4user fast komplett von einheitlich aufgebauten mehrgeschossigen H\u00e4usern zugebaut. Das verschandelt den Blick nat\u00fcrlich und st\u00f6rt den Gesamteindruck. Nichtsdestotrotz ist diese Art des Hausbaus sehr faszinierend und wir nehmen vom Aussichtspunkt einen anderen Weg hinab, um uns eines der Rundh\u00e4user einmal anzuschauen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0421.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-604\" alt=\"DSC_0421\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0421-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0421-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0421-280x187.jpg 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0421.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Yuke hat uns im Bus erz\u00e4hlt, dass man die Rundh\u00e4user in den 80er Jahren unter der Regierung von Pr\u00e4sident Ronald Reagan auf Satellitenbildern als Atomsilos identifiziert hatte und ein Agent damit beauftragt wurde, dies genauer zu untersuchen. Erst dabei kam heraus, dass es keine Silos sondern Wohnh\u00e4user waren, die seitdem einen immer st\u00e4rker werdenden Besucherstrom zu verzeichnen haben.<br \/>\nDiese runden Festungsbauten sind sehr alt, die \u00e4ltesten wurden im Jahr 1700 erbaut, die j\u00fcngsten im Jahr 1950 fertiggestellt. Jedes dieser H\u00e4user besitzt 3 Ringe und ist aufgeteilt in 8 Segmente. Es gibt 2 Brunnen, einen hohen und einen tiefen Brunnen, gem\u00e4\u00df Ying und Yang aus dem Taoismus. Wasser hat f\u00fcr das Hakka-Volk eine besondere Bedeutung, es bedeutet Geld und Wohlstand. Aus diesem Grund wurden die D\u00e4cher so konstruiert, dass Regenwasser in den Innenbereich der einzelnen Ringe abflie\u00dft und dort in Rinnsalen gesammelt wird. Kein Wasser soll das Haus verlassen, was gleichbedeutend ist, dass kein Geld das Haus verl\u00e4sst.<\/p>\n<p>Die Au\u00dfenw\u00e4nde sind zwischen 1,1m und 1,7m dick, der Innenbereich ist nicht mehr nur aus Lehm gebaut, sondern mit Holzkonstruktionen verst\u00e4rkt und ausgebaut. Heutzutage befindet sich im \u00e4u\u00dfersten Ring die Souvenir-Meile, fr\u00fcher wird es sicher anders ausgesehen haben. Ins oberste Geschoss k\u00f6nnen wir leider nicht, da die Holzkonstruktion uns alle gleichzeitig nicht aushalten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Da in diesen H\u00e4usern sehr viel Holz verbaut wurde, gibt es vor jedem Hakka-Haus einen Teich, der als L\u00f6schwasser dient.<br \/>\nJedes Hakka Haus besitzt 3 Tore. Den Hakka-H\u00e4usern wurde 1986 eine Briefmarke gewidmet.<\/p>\n<p>Der Besucheransturm ist wirklich sehr gro\u00df, so dass Yuke seine Erkl\u00e4rungen vor dem Haus macht, bevor wir uns hinein wagen und langsam selber umher gehen. Zuvor ist aber noch Zeit f\u00fcr ein Gruppenfoto vor einem Gedenkstein, mit dem sch\u00f6nen Hakka Haus im Hintergrund. W\u00e4hrend unsere Fotografen sich mit ihren Kameras abwechseln, kommt von hinten pl\u00f6tzlich ein Chinese mit seiner Kamera angelaufen und stellt sich schnell neben Yuke und schie\u00dft ebenfalls ein Foto, dann rennt er auch schon wieder weg und verschwindet ein paar Meter weiter hinten auf der anderen Seite des Weges in einer unscheinbaren Baracke.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir uns in das Gewusel aus chinesischen und koreanischen Touristen werfen und ein paar Fotos schie\u00dfen von den Mauern, den Menschen und den antiken D\u00e4chern, kommt pl\u00f6tzlich ein Mann durch das Menschengewirr auf uns zu und h\u00e4lt uns einen gelben Umschlag entgegen. Er \u00f6ffnet den Umschlag und wir sehen uns auf einem Foto. Der Mann vorhin, der sich neben Yuke gesellt hatte, war ein professioneller Fotograf, der in Windeseile ein Foto geschossen und dann in seiner Baracke ausgedruckt hat. Er m\u00f6chte 10 Yuan f\u00fcr das Foto haben, umgerechnet etwa 1,20 EUR. Nat\u00fcrlich bestellen wir alle ein Foto bei ihm. Mit dieser Info l\u00e4uft er wieder fort und wir fragen uns, ob wir ihn wieder sehen, ob er uns in diesem Gewirr \u00fcberhaupt findet.<\/p>\n<p>Doch tats\u00e4chlich, nach nicht einmal 15 Minuten ist der Mann wieder da und hat f\u00fcr jeden von uns ein Gruppenfoto ausgedruckt. Wir geben ihm das vereinbarte Geld und sind froh. Wir setzten die Besichtigung fort.<\/p>\n<p>Vor jeder kleinen Wohneinheit sitzt ein Mann oder eine Frau und dreht Tabak zu Zigaretten, sortiert Tee oder bietet Souvenirs an.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0437.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-605\" alt=\"DSC_0437\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0437-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0437-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0437-280x187.jpg 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0437.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir Langnasen erwecken nat\u00fcrlich viel Aufmerksamkeit und wir verstehen nicht, was uns im einzelnen angeboten wird, aber auf jeden Fall sind alle Menschen hier sehr freundlich. Nach einer ganzen Zeit sind wir bestimmt schon zwei mal um das Haus herumgegangen, wir haben jeden Ring besichtigt und machen uns auf den Weg nach drau\u00dfen.<\/p>\n<p>Nach diesem Haus besuchen wir noch ein zweites Haus, welches statt drei innerer Ringe \u00fcber einen gro\u00dfen Platz verf\u00fcgt. Der Besitzer des Hauses l\u00e4dt uns freundlich ein, einmal seine Ahnenreihe anzuschauen und erz\u00e4hlt uns etwas \u00fcber die Geschichte dieses Hauses.Als er fertig ist, entz\u00fcndet er Weihrauchkerzen und gibt jedem von uns eine in die Hand. Das soll Gl\u00fcck bringen. Als Gegenleistung fordert er von uns Geld f\u00fcr seinen Tempel. Kein Wunder, dass er so reich geworden ist.<\/p>\n<p>Nach dem Besuch des zweiten Hakka-Hauses geht es langsam wieder zur\u00fcck zum Bus. Es liegt noch etwas Fahrt vor uns, bevor wir im Hotel in Yongding sind. Auf dem Weg dorthin hat Yuke aber noch eine weitere Anlage mit Hakka H\u00e4usern aufgetan, die wir besuchen werden. Auch diese Anlage ist schon touristisch aufbereitet worden, doch zum Gl\u00fcck sind im Moment sehr wenige Touristen hier. Die Anlage ist ziemlich gro\u00df und umfasst einen Rundweg an einem Fluss, der zu verschiedenen Tempeln und H\u00e4usern f\u00fchrt. Wir gehen den Weg entlang und kommen dabei an vielen Bananenstauden vorbei. Man hat das Gef\u00fchl, mitten in einem lebenden Dorf zu sein, wo noch Gem\u00fcse angebaut wird und die Menschen, in diesem Fall die Hakka, ihrem normalen Tagesablauf nachgehen. So mutet es dann doch etwas seltsam an, als wir ein Haus besichtigen, dass offensichtlich als M\u00fcllhalde dient. \u00dcberall liegt am Boden Unrat und Abfall herum, alte Metallteile, Ziegel, Holzverschnitt und dazwischen laufen die H\u00fchner und Hunde herum. Eine Frau sitzt am Eingang mit ihrem kleinen Wagen und m\u00f6chte Getr\u00e4nke und Souvenirs verkaufen, doch da die ganze Anlage nicht sehr gem\u00fctlich aussieht, gehen wir weiter.<br \/>\nWir gehen den Rundweg weiter und kommen zu einer Br\u00fccke. Gleich rechts hinter der Br\u00fccke am anderen Ufer k\u00f6nnen wir viele Schalen mit Kakis sehen, die in der Sonne getrocknet werden. Das ist ein herrliches Farbenspiel, was sich uns in der warmen Nachmittagssonne bietet. Unsere Fotografen sind von diesem Motiv gar nicht mehr loszubekommen. Doch wir haben noch etwas Weg vor uns und m\u00fcssen weiter.<\/p>\n<p>Kurz hinter dem Stand an dem Kakis verkauft werden bleibt Yuke dann stehen und zeigt uns einen sehr alten Tempel,<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0533.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-606\" alt=\"DSC_0533\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0533-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0533-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0533-280x187.jpg 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0533.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>ein paar Meter weiter sehen wir ein altes Wasserrad, welches noch immer in Betrieb ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0534.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-607\" alt=\"DSC_0534\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0534-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0534-200x300.jpg 200w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0534-280x418.jpg 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0534.jpg 428w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dann geht es auch schon weiter zu dem n\u00e4chsten Hakka-Haus. Dieses Haus ist so besonders, weil es einem hohen Beamten geh\u00f6rte und \u00fcber zwei zus\u00e4tzliche rechteckige H\u00e4user rechts und links verf\u00fcgte. Als wir das Haus betreten sind wir hocherfreut, endlich einmal allein zu sein. Die Stille ist wirklich herrlich und wir genie\u00dfen es sehr. Der Innenhof bzw. die Decken der drei Etagen sind geschm\u00fcckt mit unz\u00e4hligen roten Lampions. Dieses Haus verf\u00fcgte auch nicht \u00fcber mehrere innere Kreise, sondern nur \u00fcber einen gro\u00dfen Tempel im Zentrum des Hauses. Aber auch hier sa\u00dfen einige Bewohner des Hauses vor ihren Wohneinheiten und versuchten Souvenirs an den Mann zu bringen, oder sie drehten Zigaretten, wie wir es bei den anderen H\u00e4usern schon gesehen hatten. Reis und Tabak waren in dieser Provinz wichtige Industriezweige.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0550.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-608\" alt=\"DSC_0550\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0550-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0550-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0550-280x187.jpg 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_0550.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>W\u00e4hrend Yuke uns etwas \u00fcber die Geschichte dieses Hauses zu erz\u00e4hlen versuchte, wuselte st\u00e4ndig ein \u00e4lterer Mann mit einer Skizze vor ihm herum und versuchte ihm etwas zu sagen. Erst nach einigen Minuten ging Yuke auf den Mann ein. Er wusste schon warum, denn der alte Mann meckerte und beschwerte sich, dass dies sein Haus sei, aber die Kommunistische Partei alle Eintrittsgelder selber einsteckte. Er wollte uns nun auf das Dach seinen Hauses f\u00fchren, nat\u00fcrlich gegen eine kleine Geb\u00fchr. Leider waren wir inzwischen nicht mehr in der Verfassung und Motivation, darauf noch einzugehen, und verlie\u00dfen das Haus wieder. Langsam gingen wir durch das Hakka Dorf und wieder Richtung Bus. Unser Programm f\u00fcr heute war beendet und wir konnten uns nun wieder auf den Weg zum Hotel machen.<\/p>\n<p>Die Fahrt im Bus nach Yongding verbringen die meisten von uns mit schlafen. Das ist schade, denn in den wenigen wachen Momenten sehe ich eine sehr interessante Landschaft an uns vor\u00fcberziehen. Viele Berge umringen uns, die Autobahn und die Landstra\u00dfen f\u00fchren durch ein Tal, das durch seine Plantagen sehr an Vietnam erinnert. Das Wetter unterstreicht diesen Eindruck noch. Aber wir befinden uns ja auch in S\u00fcdchina.<\/p>\n<p>Gegen 18 Uhr kommen wir in Yongding an. Wir erledigen die Formalit\u00e4ten und gehen dann aufs Zimmer. Die Zimmer sind noch sehr modern, vor allem das Badezimmer mit bodentiefer gro\u00dfer Glasdusche, das ganze Hotel ist neu.<\/p>\n<p>Nach dem Abendessen, welches wie in dieser Provinz \u00fcblich sehr fett und variantenarm ist, gehen wir noch kurz in die Stadt, die gleich hinter der Br\u00fccke liegt. Dabei stellen wir fest, das Yongding eine einzige Baustelle ist. Die Stra\u00dfe ist aufgerissen, wir gehen \u00fcber eine Baustelle um ins Zentrum zu gelangen, w\u00e4hrend neben uns die Bagger fahren. Lange macht das keinen Spa\u00df und wir gehen zur\u00fcck ins Hotel und schlafen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute verlassen wir die Insel Xiamen schon wieder, aber in ein paar Tagen sind wir wieder in diesem Hotel. 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