{"id":542,"date":"2011-10-18T13:28:55","date_gmt":"2011-10-18T11:28:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=542"},"modified":"2021-03-06T22:03:44","modified_gmt":"2021-03-06T20:03:44","slug":"18-10-2011-abschied-von-lhasa","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=542","title":{"rendered":"18.10.2011 &#8211; Abschied von Lhasa"},"content":{"rendered":"<p>Das Fr\u00fchst\u00fcck war wie immer sehr lecker und Martina war heute morgen auch wieder mit dabei. Wir alle genossen den letzten Morgen in Lhasa, bevor es dann auf unsere Weiterreise nach Tsedang ging. Wir bestiegen den Bus um kurz nach halb neun und verlie\u00dfen den Hinterhof, wo das Hotel lag. Der Bus zw\u00e4ngte sich vorsichtig durch die enge Durchfahrt und versuchte im bereits voll eingesetzten Berufsverkehr auf die Hauptstra\u00dfe einzubiegen. Pl\u00f6tzlich begann Sibylle nach ihrem Schal zu suchen. Er war nicht in ihrem Rucksack, auch nicht in meinem. Dann musste er noch im Hotelzimmer liegen. Ich lief nach vorne zu Yuke und bat ihn, kurz den Bus anzuhalten, damit ich zur\u00fcck laufen und den Schal holen konnte. Zum Gl\u00fcck waren wir noch nicht so weit gekommen. Yuke begleitete mich, da dies die Kommunikation mit den Hotelangestellten erleichtern w\u00fcrde. Tats\u00e4chlich lag der Schal noch auf unserem Bett. Auch Yuke nutze die Gelegenheit und kramte den bereits in den Abfalleimer geworfenen wei\u00dfen Begr\u00fc\u00dfungsschal wieder hervor. Wir hatten gestern gesehen, dass viele Pilger diese Schals als Opfergabe benutzen.<\/p>\n<p>Wieder zur\u00fcck im Bus erfahren wir von Winnie, Michi und Frank, dass der Busfahrer wilde Wendeman\u00f6ver durchgef\u00fchrt hat, w\u00e4hrend wir fort waren.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir uns aus Lhasa herausbewegen und ein letzten Mal den Potala Palast sehen k\u00f6nnen, erz\u00e4hlt Yuke uns wieder Geschichten, die seine pers\u00f6nliche Einstellung zu seinem Heimatland China widerspiegeln. Er ist schon sehr kritisch und wei\u00df, das China kein perfektes Land ist und in vielen Teilen eine Art Schurkenstaat repr\u00e4sentiert. Als Beispiel f\u00fchrt er hier die Taxifahrer an, die ihren Obulus nach Gutd\u00fcnken berechnen und auch schon mal Fahrg\u00e4ste abwimmeln, weil sie keine Lust haben.<\/p>\n<p>Wir verlassen Lhasa \u00fcber eine Br\u00fccke und \u00fcberqueren den Lhasa Flu\u00df, die Stadt liegt im Morgendunst, ein wirklich mystischer Anblick.<br \/>\nHerr Tang, unser Professor, ergreift das Mikrofon und beginnt uns heute etwas \u00fcber die Bestattungsrituale der Tibeter zu erz\u00e4hlen. Auch das geh\u00f6rt zu dieser Kultur, die wir gerade beginnen zu erkunden. Bereits kennengelernt hatten wir die Erdbestattung. Diese erkl\u00e4rt Herr Tang uns auch noch einmal sehr ausf\u00fchrlich. Die Wasserbestattung ist eine Art der Bestattung, die vorwiegend von den \u00e4rmeren Menschen Tibets, vorwiegend Bettlern, vorgenommen wird. Hierbei wird der Leichnam des Toten zerschnitten und in den Fluss geworfen. Aus diesem Grund essen die Tibeter auch nicht gerne Fische, die aus den Fl\u00fcssen stammen.<\/p>\n<p>Neben der Erd- und der Wasserbestattung gibt es auch noch die Feuerbestattung. Etwa 95% der Tibeter ziehen die Himmelsbestattung vor. Bei dieser Art wird der Leichnam ebenfalls zerschnitten, allerdings nach genau vorgegebenen Ritualen, und dann den Geiern zum Fra\u00df gereicht. Die einzelnen Abl\u00e4ufe der Bestattungen klingen f\u00fcr westliche zivilisierte Ohren recht archaisch und brutal, darum will ich hier nicht weiter darauf eingehen.<\/p>\n<p>Nach dieser ersten morbiden Geschichte verstummt der Bus und wir biegen auf die Autobahn ein. Unser heutiges Tagesziel ist der Ort Tsedang, eine Stadt mit 40000 Einwohnern und die drittgr\u00f6\u00dfte Stadt Tibets. Eine halbe Stunde fahren wir auf der Autobahn, dann geht es wieder auf die Landstra\u00dfe. Links und rechts der Stra\u00dfe stehen gro\u00dfe Weidenb\u00e4ume, unter denen wir eine ganze Zeit lang hindurch fahren.<\/p>\n<p>Herr Tang nutzt die Zeit und kl\u00e4rt uns \u00fcber die Unterschiede zwischen Dalai Lama und Panchen Lama auf. Der Dalai Lama ist h\u00f6her gestellt als der Panchen Lama, er besch\u00e4ftigt sich auch mit Politik, w\u00e4hrend der Panchen Lama nur mit der Lehre besch\u00e4ftigt ist. Panchen bedeutet n\u00e4mlich \u201eGro\u00dfer Gelehrter\u201c.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir den Worten lauschen und die Landschaft genie\u00dfen, kommen wir in die N\u00e4he eines Sees, der am Fu\u00dfe einer Bergkette liegt. Wir legen einen spontanen Zwischenstop ein und genie\u00dfen die wundersch\u00f6ne Landschaft. Wir m\u00fcssen zwar ein paar Minuten gehen, bis wir in der N\u00e4he des Wassers sind, aber das ist es wert. Die B\u00e4ume und Str\u00e4ucher bl\u00fchen in gelben und gr\u00fcnen Farben, die an den kanadischen Indian Summer erinnern. Nur die F\u00e4rbung Rot fehlt. In der Ferne sehen wir dann die Berge, deren Gipfel teilweise mit Schnee bedeckt sind. Und der See liegt ruhig da.<\/p>\n<p>Gegen 11 Uhr 15 erreichen wir das Mindroling Kloster in den Bergen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8663.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-543\" alt=\"DSC_8663\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8663-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8663-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8663-280x187.jpg 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8663.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es ist das bedeutendste Kloster der Roten M\u00fctzen. Die M\u00f6nche in diesem Kloster besch\u00e4ftigen sich vornehmlich mit Dichtung, Musik, Malerei und Medizin. Das Kloster wurde um 1676 gegr\u00fcndet, bereits 1716 wurde es von einem Mongolenf\u00fcrsten verbrannt und erst sp\u00e4ter wieder aufgebaut. Fr\u00fcher lebten hier 300 M\u00f6nche, heute sind es 51. Das Kloster ist sehr arm, es gibt hier keinen Lama, der die Aufsicht hat. Pilger und Touristen verirren sich nur sehr selten in dieses Kloster, was aber wirklich erstaunlich ist, denn wir genie\u00dfen es sehr, hier zu sein. Wir haben das besondere Gl\u00fcck, einen M\u00f6nch zu treffen, der mit uns eine Art Privatf\u00fchrung macht. Wir d\u00fcrfen in der Gebets und Lehrhalle fotografieren und er gibt bereitwillig Auskunft. Der Dialog findet allerdings immer nur \u00fcber Herrn Tang statt, der ein Tibeter ist. Yuke versteht kein tibetisch. Zwei Stunden lang besuchen wir fast alle R\u00e4ume des Klosters und lauschen den Worten von Herrn Tang, auch wenn wir wieder die gleichen Dalai Lamas als Statuen zu sehen bekommen und wir allm\u00e4hlich den Eindruck bekommen, das doch alle Kl\u00f6ster gleich sind.<br \/>\nAber die pers\u00f6nliche Art der F\u00fchrung und die Tatsache, dass wir hier eben fast ganz allein sind, macht dieses Kloster f\u00fcr uns so besonders, und nat\u00fcrlich der au\u00dferordentlich nette M\u00f6nch, der sich sogar mit uns fotografieren lies.<\/p>\n<p>Auf dem Weg zum Bus besuchen wir noch kurz und au\u00dferplanm\u00e4\u00dfig die dazugeh\u00f6rige Stupa.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8674.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-544\" alt=\"DSC_8674\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8674-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8674-200x300.jpg 200w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8674-280x418.jpg 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8674.jpg 428w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gegen 13 Uhr 15 verlassen wir das Mindroling Kloster und machen uns auf den Weg nach Tsedang. Doch auch hier wartet der n\u00e4chste ungeplante Stopp auf uns. Wir halten an einem chinesischen Denkmal, welches am Bramaputhra Flu\u00df liegt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8713.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-545\" alt=\"DSC_8713\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8713-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8713-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8713-280x187.jpg 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8713.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Schlie\u00dflich erreichen wir Tsedang. Unser Magen h\u00e4ngt mittlerweile in den Kniekehlen. Pl\u00f6tzlich wird die ruhige Stra\u00dfe unruhig, wir m\u00fcssen eine Abk\u00fcrzung \u00fcber einen Waldweg nehmen, da die Hauptstra\u00dfe neu gemacht wird. Dieser Waldweg ist aber sehr eng, er f\u00fchrt uns vorbei an Grundst\u00fccken, die wie M\u00fcllhalden aussehen. Mit einem Mal haben wir Gegenverkehr und kommen nicht weiter, weil zus\u00e4tzlich ein gro\u00dfer Schweinetransporter den Weg versperrt. Nach ein paar Minuten hat sich Situation aber entspannt und der Laster f\u00e4hrt zur Seite, so dass wir wieder auf die Hauptstra\u00dfe einbiegen k\u00f6nnen.<br \/>\nBis zum Mittagessen dauert es aber noch eine ganze Zeit. Es wird 15 Uhr 30, als wir endlich ein Nudellokal gegen\u00fcber unseres Hotels finden, in dem wir eine Kleinigkeit zu Essen bekommen. Wobei es sich nicht um einen Italiener handelt, sondern um eine chinesische Spezialit\u00e4t handelt. Die Kleinigkeit erweist sich als gro\u00dfer Topf mit hei\u00dfer und scharfer Suppe, dazu noch die hausgemachten Nudeln. Das Essen ist zwar einfach aber sehr lecker. Aber au\u00dfer Uwe schafft keiner seine Portion aufzuessen.<\/p>\n<p>Wir checken anschlie\u00dfend kurz im Hotel ein, dann geht es aber auch schon weiter zur Yongbulakang Burg, die nur 15 Autominuten au\u00dferhalb der Stadt liegt.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen mit dem Bus nicht den Berg hinauffahren, wo die Burg steht. Man erreicht die Burg nur zu Fu\u00df oder per Esel. Sibylle, Uwe, Vera, Rita und Yuke entscheiden sich f\u00fcr den Esel, wir anderen gehen den Weg zu Fu\u00df hinauf. Beim Aufsteigen merken wir alle sehr schnell die H\u00f6henmeter, auf denen wir uns befinden.<\/p>\n<p>Doch die Strapazen lohnen sich. Wir stehen schlie\u00dflich 200 Meter h\u00f6her als zuvor vor einer uralten Burg, die im 2 Jahrhundert vor Christus erbaut wurde und auch heute noch von 10 M\u00f6nchen bewohnt wird. Nat\u00fcrlich hat auch hier l\u00e4ngst die Moderne Einzug gehalten, aber es ist immer noch vieles sehr urspr\u00fcnglich. Die Burg wurde vom ersten tibetischen K\u00f6nig errichtet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8721.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-546\" alt=\"DSC_8721\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8721-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8721-200x300.jpg 200w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8721-280x418.jpg 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8721.jpg 428w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir genie\u00dfen die Ruhe und Friedsamkeit hier oben sehr. Wir sind fast allein, ein franz\u00f6sisches Paar wuselt noch ein wenig mit einem tibetischen F\u00fchrer hier oben rum, aber das war es auch schon. Nach dem Besuch der Burg gehen wir noch ein St\u00fcck hinter der Burg den Berghang hinauf und ruhen uns ein wenig aus und nutzen die Zeit f\u00fcr ein Gruppenphoto. Dabei treffen wir auf eine Gruppe junger M\u00e4dchen, die unbedingt Gebetsfahnen verkaufen wollen. Sie verstehen uns nicht und wir verstehen kein tibetisch. Die Kommunikation ist darum etwas schwierig.<\/p>\n<p>Gegen 18 Uhr verlassen wir die Burg und sind dann gegen 18 Uhr 30 wieder im Hotel. Nachdem wir uns ein wenig ausgeruht haben geht es zu Fu\u00df zum Essen in ein nettes Lokal mit Sezchuan K\u00fcche. Wir werden leider wieder in einem separierten Raum untergebracht. Immerhin m\u00fcssen wir auf dieser Reise nicht st\u00e4ndig nach St\u00e4bchen fragen, wie es auf der S\u00fcdchina Tour der Fall war. Damals wollte man uns europ\u00e4ischen Touristen immer Messer und Gabel andrehen, doch mittlerweile sind wir alle recht fit im Umgang mit diesen St\u00e4bchen und k\u00f6nnen sogar Nudelsuppe damit essen, was wir schon zwei Mal zu Mittag erproben konnte.<\/p>\n<p>Aber heute Abend gab es keine Nudelsuppe, sondern wie meist am Abend eine reichhaltige Auswahl an verschiedenen chinesischen Speisen. Wir hatten Reis, Mangold, s\u00fc\u00df-saures H\u00fchnchen, eine hei\u00dfe Platte und andere leckere Speisen, die von uns wieder in Rekordzeit leer gemacht wurden. Wir essen immer, als g\u00e4be es am n\u00e4chsten Tag nichts mehr, doch es schmeckt uns auf dieser Reise einfach immer sehr gut und wir k\u00f6nnen die Menschen nicht verstehen, die etwas an der chinesischen K\u00fcche auszusetzen haben.<br \/>\nIn geselliger Runde lie\u00dfen wir den Abend und einen ereignisreichen Tag dann ausklingen. Zu Fu\u00df ging es dann wieder zur\u00fcck in unser Hotel, welches wirklich sehr gut ausgestattet und optisch sehr anspruchsvoll aufgemacht ist. W\u00e4hrend Vera, Gabi, Uwe und Winnie noch einen kleinen Absacker zu sich nehmen, verschwinden Martina, Michi, Sibylle und ich auf unseren Zimmern. Wir freuen uns alle schon auf den morgigen Tag, der dem Wort Abenteuer sehr nahe kommen wird. Unser Ziel ist das Samye Kloster, welches wir aber nicht mit dem Bus erreichen k\u00f6nnen. Statt dessen m\u00fcssen wir mit einer offenen F\u00e4hre erst ein ganzes St\u00fcck auf dem Fluss fahren, dann in ein noch nicht n\u00e4her bezeichnetes Gef\u00e4hrt umsteigen. Dies variierte, so Yukes Aussage, im Lauf der Jahre von Yak \u00fcber Lkw zu Bus. Er wei\u00df nicht, was uns morgen erwarten wird. Wir sind gespannt und gehen mit diesen Gedanken schlafen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Fr\u00fchst\u00fcck war wie immer sehr lecker und Martina war heute morgen auch wieder mit dabei. 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