{"id":527,"date":"2011-10-16T13:18:48","date_gmt":"2011-10-16T11:18:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=527"},"modified":"2021-03-06T22:03:44","modified_gmt":"2021-03-06T20:03:44","slug":"16-10-2011-lhasa","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=527","title":{"rendered":"16.10.2011 &#8211; Lhasa"},"content":{"rendered":"<p>Die letzte Nacht war hart und kurz. Die Betten in den sehr sch\u00f6n tibetisch eingerichteten Zimmern waren bretthart, so dass jede Seitenlage erhebliche Schmerzen auf den Beckenknochen verursacht. Wir haben beide nicht so gut geschlafen und uns immer wieder von einer Seite auf die andere gew\u00e4lzt. Daf\u00fcr kommen wir dann aber in den Genuss eines sehr leckeren und abwechslungsreichen Fr\u00fchst\u00fccks.<\/p>\n<p>Als wir nach dem Fr\u00fchst\u00fcck mit unseren Rucks\u00e4cken nach unten in die Halle gehen, sp\u00fcren wir bereits, dass es doch noch recht frisch drau\u00dfen ist, obwohl es schon 9 Uhr am Morgen ist. Aber eine Fleecejacke mit leichter \u00dcberjacke war erst mal vollkommen ausreichend. Wir treffen vor dem Hotel unseren neuen \u00f6rtlichen Reiseleiter, der Deutsch spricht, f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage in und um Lhasa herum. Sein Name ist Tang und er scheint mir schon um die 55 bis 60 Jahre alt zu sein. Wir sind gerade dabei, die Fahne zu entrollen, die wir extra f\u00fcr Yuke besorgt haben, damit er mit dieser Fahne immer voraus laufen kann. Doch Herr Tang erkl\u00e4rt uns, dass Fahnen hier verboten sind. Das in Lhasa allgegenw\u00e4rtige Milit\u00e4r, das wir auch schon an vielen Stellen gesehen haben, w\u00fcrde die Fahne sofort mitnehmen und vernichten.<\/p>\n<p>Unsere erste Station an diesem wundersch\u00f6nen und sehr sonnigen Morgen ist der Jokhang Tempel, den wir auf verschlungenen Pfaden durch ein paar Nebenstra\u00dfen und zwischen den H\u00e4usern in der Altstadt erreichen. Menschenmengen kommen uns entgegen, wir f\u00fchlen uns, als w\u00e4ren wir in Shanghai in der Nanjing Stra\u00dfe. Darunter sind Pilger, Bettler und Soldaten mit Maschinengewehren im Anschlag. Immer wieder werden wir von Herrn Tang ermahnt, ja keine Fotos der Soldaten zu machen. Das Stimmengewirr ist gewaltig, immer wieder h\u00f6ren wir den typischen Sinsang \u201eOm mani padme hum\u201c. Pl\u00f6tzlich stehen wir vor der Bakhor-Stra\u00dfe, dem mittleren Pilgerweg, der um dem Jokhang Tempel f\u00fchrt und ca. 8 km lang ist. Der Jokhang Tempel ist der \u00e4lteste Tempel in ganz Tibet und z\u00e4hlt mittlerweile zum Weltkulturerbe. Vor dem Tempel sehen wir rund 150 Pilger, die sich im Gebet zu Boden werfen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8019.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-528\" alt=\"DSC_8019\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8019-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8019-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8019-280x187.jpg 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8019.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Doch wir haben kaum Zeit, uns dieses Schauspiel anzusehen, denn unser lokaler Reiseleiter dr\u00e4ngt darauf, den Tempel zu besichtigen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8088.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-529\" alt=\"DSC_8088\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8088-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8088-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8088-280x187.jpg 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8088.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hier erfahren wir von ihm viel interessantes \u00fcber die Geschichte Tibets und dieses Tempels und im besonderen die hier ausgestellten Statuen, die unterschiedliche Lamas repr\u00e4sentieren. Wir h\u00f6ren von ihm, wie er versucht und zu erkl\u00e4ren, wie die Entwicklung der Roten M\u00fctzen und der Gelben M\u00fctzen vonstatten ging und welcher Lama, ob Dalai Lama oder Panchen Lama, hier zu welcher Zeit gelebt hat. Das ist zwar wirklich sehr interessant, aber es f\u00e4llt uns sehr schwer, seinen Worten zu folgen, weil er einerseits sehr schnell spricht, zum anderen die Namen der verschiedenen Heiligen f\u00fcr uns so fremd klingen. Als besonderes Highlight der Besichtigung hat sich der Besuch auf der Aussichtsterrasse auf dem Jokhang Tempel erwiesen. Wir hatten einen sch\u00f6nen Blick auf den Tempel selbst, aber viel mehr hat uns der Blick auf den nahen Potala-Palast gefesselt. Mit einem Blick \u00fcber die Mauer konnten wir sowohl die Pilger vor dem Tempel beobachten, als auch das gesch\u00e4ftige Treiben auf dem gro\u00dfen Platz vor dem Tempel.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8102.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-530\" alt=\"DSC_8102\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8102-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8102-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8102-280x187.jpg 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8102.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dieser Platz war bis 1985 nicht vorhanden. An seiner Stelle standen dutzende alte H\u00e4user, die im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag der autonomen Region Tibet zum Opfer gefallen sind.<br \/>\nDrau\u00dfen sehen wir, wie gro\u00df der chinesische Einfluss auf die Tibeter ist. Es beginnt damit, dass Lhasa eine besetzte Stadt ist. \u00dcberall, an jeder Stra\u00dfenecke stehen Soldaten in Uniform, auf jedem Platz ist ein Zelt aufgebaut, in dem Polizisten sitzen und in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden patrouilliert eine Gruppe von 6-8 Soldaten in Formation \u00fcber den Platz.<\/p>\n<p>Gegen 12:15 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Potala Palast. Als wir jetzt im hellen vor dem Palast stehen, sind auch wir von seiner M\u00e4chtigkeit \u00fcberw\u00e4ltigt. Von der Ferne, als wir mit der Bahn angereist sind, kam er uns erst klein und unscheinbar vor, doch hier aus der N\u00e4he ist es wirklich ein imposantes Bauwerk. Der Palast wurde im 17. Jahrhundert erbaut, von Ost nach West ist er 400 Meter lang und bis zu 117 Meter hoch. Er ist das beeindruckendste Zeichen tibetischer Architektur und auch im Westen gut bekannt. Seit 1994 z\u00e4hlt der Palast zum UNCESCO Weltkulturerbe. Heute leben in dem Palast etwa 90 M\u00f6nche. Es gibt rund 1000 R\u00e4ume, von denen aber nur ein kleiner Teil f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich ist.<br \/>\nErst begutachten wir ihn nochmal von au\u00dfen. Auf dem Areal vor dem Palast gibt es eine besondere Stelle, wo sich der Potala Palast in einem kleinen von B\u00e4umen umrahmten See spiegelt. Die Fotoapparate und Filmkameras gl\u00fchen hei\u00df.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8158.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-531\" alt=\"DSC_8158\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8158-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8158-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8158-280x187.jpg 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8158.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Fr\u00fcher war diese Areal eine einzige gro\u00dfe Wasserfl\u00e4che. Diese wurde von der Chinesischen Besatzung einbetoniert und nach dem Vorbild des Platzes \u201eTian Amen\u201c errichtet.<\/p>\n<p>Um hineinzugelangen m\u00fcssen wir mehrere Treppen erklimmen, was bei der brennenden Sonne gar nicht so einfach ist Wir m\u00fchen uns die 4 Steintreppen und etwa 360 Treppenstufen hinauf bis zum Besuchereingang des Palastes. Im Palast selber besuchen wir mit unserem lokalen Reiseleiter Herrn Tang 16 \u00f6ffentliche zug\u00e4ngliche R\u00e4ume, darunter verschiedene Audienzr\u00e4ume der einzelnen Dalai Lamas. Wir sehen R\u00e4ume, in denen der Dalai Lama gelernt hat, in denen er private Gespr\u00e4che gef\u00fchrt hat, etwa mit dem \u00d6sterreicher Heinrich Harrer, der 7 Jahre in Tibet gelebt hat und dar\u00fcber ein Buch geschrieben hat. Aber auch R\u00e4ume, in denen Buddha Figuren standen, haben wir besucht, kleiner Tempel und viele Stupas haben wir gesehen. Unser Reiseleiter wei\u00df wirklich eine Menge \u00fcber den Buddhismus und die Geschichte der Dalai Lama, er konnte jede Figur, die wir in den Tempeln sahen, immer gleich richtig zuordnen. Wobei wir das nat\u00fcrlich nicht wirklich \u00fcberpr\u00fcfen k\u00f6nnen, denn f\u00fcr uns sahen sie alle gleich aus.<\/p>\n<p>Nach 1 Stunde im inneren Teil des Palalstes (diese Zeit wurde uns zugeteilt) waren wir schon schwer beeindruckt von der Baukunst und der Geschichte dieses so f\u00fcr uns bisher sehr mysteri\u00f6sen Landes. Tibet hat einfach etwas geheimnisvolles an sich und es ist ein besonders sch\u00f6nes und gleichzeitig auch Ehrfurcht erweckendes Gef\u00fchl, wenn man sich auf G\u00e4ngen bewegt und Teppiche mit seinen Schuhen ber\u00fchrt, die der Dalai Lama, und dabei spreche ich dann von dem 14. Dalai Lama, mit seinen nackten F\u00fc\u00dfen ber\u00fchrt hat. Es ist wirklich eine Schande, dass der amtierende 14. Dalai Lama im Indien im Exil leben muss weil die chinesische Regierung ihn nicht einreisen l\u00e4sst und ihn wie einen Staatsfeind behandelt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8263.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-532\" alt=\"DSC_8263\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8263-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8263-200x300.jpg 200w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8263-280x418.jpg 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8263.jpg 428w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gegen halb drei sind wir drau\u00dfen und alle sind ziemlich erschlagen. Uns knurrt der Magen und wir m\u00fcssen dringend etwas essen, bis zum Abendessen k\u00f6nnen wir nicht mehr warten. Herr Tang f\u00fchrt uns in die N\u00e4he des Jokhang Tempels, wo wir abseits des gro\u00dfen Platzes in einer Nebenstra\u00dfe ein nepalesisches Lokal betreten, das nur durch eine Eisenwendeltreppe zu erreichen ist. Das Essen in diesem Lokal, was zwar eindeutig ein Touristenlokal ist, ist sehr lecker. Wir sind alle von dem Vormittag noch so erschlagen, dass wir am liebsten gar nicht wieder aufstehen wollen, doch nach einer Stunde Pause mahnt Yuke zum Aufbruch. Es steht noch ein Nonnenkloster zus\u00e4tzlich auf dem Programm.<\/p>\n<p>Wieder laufen wir zu Fu\u00df durch die Stra\u00dfen und auf dem Bakhor Pilgerweg entlang, bis wir durch viele kleine verwinkelte Pfade schlie\u00dflich vor dem Kloster stehen. Wir d\u00fcrfen sogar in den Tempel hinein, wo die Nonnen gerade beim Lernen der buddhistischen Lehre waren. Es sa\u00dfen etwa 50 Nonnen in dem Tempel auf ihren tiefliegenden Hockern, das Licht war schummrig und es roch nach ranziger Yak Butter. Doch die Nonnen l\u00e4chelten uns zu und einige freuten sich, das wir da waren und ihrem Kloster Aufmerksamkeit widmeten. Wir durften fotografieren ohne ein schlechtes Gewissen zu haben und das nutzten wir nat\u00fcrlich aus, denn f\u00fcr uns war das alles neu und einfach nur faszinierend.<\/p>\n<p>Herr Tang erkl\u00e4rte uns, dass in diesem Kloster etwa 100 Nonnen leben, die das Kloster auch auf eigenen Wunsch verlassen d\u00fcrfen, um f\u00fcr eine Zeit unter weltlichen Bedingungen zu leben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8296.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-533\" alt=\"DSC_8296\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8296-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8296-200x300.jpg 200w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8296-280x418.jpg 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/DSC_8296.jpg 428w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Kloster wird vom Staat finanziert, was sich in erster Linie auf anfallende Reparaturen bezieht. Ansonsten lebt das Kloster von Spenden und den Eintrittsgeldern f\u00fcr die Besuchergruppen.<br \/>\nNach dem Besuch des Kloster gehen wir eine Einkaufsstra\u00dfe entlang zur\u00fcck zum Hotel. Nat\u00fcrlich dauert der Weg so sehr lange, da eigentlich alle immer wieder links und rechts stehen bleiben und fotografieren oder nach sch\u00f6nen Souvenirs Ausschau halten. Uns kommen immer wieder viele Pilger entgegen, die unerm\u00fcdlich ihre Gebetsm\u00fchlen drehen und dabei \u201eOm mani padme hum\u201c singen. Von einigen Tibetern werden wir angefasst und ungl\u00e4ubig angestarrt. Manche betrachten uns wie Au\u00dferirdische.<br \/>\nIm Hotel angekommen sind wir alle sehr ersch\u00f6pft. Das Abendessen um 19 Uhr nehmen wir im Hotel ein und statt dem erneuten Spaziergang am Abend zum Potala Palast fahren wir mit dem Bus noch einmal dort hin und machen ein paar Abendfotos. Dort finden unerwartete Wasserspiele auf dem gro\u00dfen Platz vor dem Palast statt. Das ist nochmal sehr kurzweilig und sorgt f\u00fcr zus\u00e4tzliche Film und Videoaufnahmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die letzte Nacht war hart und kurz. Die Betten in den sehr sch\u00f6n tibetisch eingerichteten Zimmern waren bretthart, so dass jede Seitenlage erhebliche Schmerzen auf den Beckenknochen verursacht. 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