{"id":508,"date":"2011-10-12T13:06:43","date_gmt":"2011-10-12T11:06:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=508"},"modified":"2021-03-06T22:03:56","modified_gmt":"2021-03-06T20:03:56","slug":"12-10-2011-abreise","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=508","title":{"rendered":"12.10.2011 &#8211; Abreise"},"content":{"rendered":"<p>Wir verlassen das Haus um zehn vor 12. Sibylle hat seit Tagen immer mal wieder ein paar Bauchschmerzen, weil Sie wegen unserer Reise nach Tibet doch etwas aufgeregt ist. Dabei mu\u00df man sagen, dass wir f\u00fcr diese Reise extrem gut vorbereitet waren und schon fr\u00fch mit dem zusammensuchen der Sachen f\u00fcr die Koffer angefangen haben. So konnten wir einigerma\u00dfen sicher sein, nichts wesentliches zu vergessen.<\/p>\n<p>Aber so eine Fernreise, wie wir sie nun einmal gerne unternehmen, um etwas von der Welt und anderen Kulturen kennenzulernen, ist immer etwas ganz besonders und erfordert sowohl k\u00f6rperliche als auch geistige Vorbereitung. Die Aufregung, die sich dabei einstellt, empfinden wir auch auf eine unbestimmbare Art und Weise als sch\u00f6n und notwendig. Trotz der Tatsache, dass wir schon einiges von der Welt gesehen haben, empfinden wir es als wichtig, dass das Reisen nicht zur Normalit\u00e4t wird und uns so die Vorfreude und auch das Interesse abhanden kommt.<\/p>\n<p>Tibet als Reiseziel ist ja nun auch etwas besonderes. Wir haben auch schon Indien, Peru und China gesehen, das waren auch ganz besonders sch\u00f6ne Reisen, und Galapagos war etwas vollkommen fantastisches, aber wenn man mit anderen Leuten redet und erw\u00e4hnt, das man nach Tibet in den Urlaub f\u00e4hrt, ruft das bei den meisten Menschen Erstaunen und Bewunderung hervor.<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich fuhr unsere U-Bahn in den Bahnhof ein und brachte uns sicher und p\u00fcnktlich zur Station Stephansplatz, wo wir nach kurzer Suche auf Martina trafen, die ihrerseits schon nach uns Ausschau gehalten hatte. Wir gingen hoch zu unserem Abfartgleis und trafen dort auf Michi, der schon wartete. Bis zur Einfahrt des ICE nach Frankfurt waren es nur noch ein paar Minuten, aber die Zeit reichte noch, um sich einen Latte Macchiato zu kaufen. Mit dem Latte in der einen Hand und dem Koffer an der anderen Hand hinterherziehend gingen wir ans Ende des Bahnsteigs, wo unser Waggon halten sollte. Wenige Minuten sp\u00e4ter kam der ICE dann auch angefahren und es stellte sich heraus, dass wir leider zu fr\u00fch stehengeblieben waren. Mindestens 3 weitere Waggons befanden sich zwischen uns und unserem Waggon mit der Nummer 1. Also beschleunigten wir die Schritte, immer noch den Latte in der einen und den Koffer in der anderen Hand, und versuchten bis Waggon 1 vorzupreschen.<\/p>\n<p>Wir gingen zu unseren Pl\u00e4tzen und machten es uns dort bequem. Der Zug war noch ziemlich leer, viele Abteile waren nicht belegt und auch im Gro\u00dfraumwagen waren etliche Pl\u00e4tze leer.In Hannover, das erz\u00e4hlte Martina, w\u00fcrden vielleicht Rita und Frank zusteigen. Und so war es auch. Es waren nur ein paar Minuten nach Abfahrt in Hannover, als Rita zu uns in den Waggon kam und sich zu Martinas Platz stellte und sie und Michi begr\u00fc\u00dfte. Da wir in ihren R\u00fccken sa\u00dfen, konnte sie uns noch nicht sehen. Irgendwann bemerkte sie dann, dass da ja noch andere Personen sa\u00dfen, und als sie uns erkannte, war sie schon ziemlich aus dem H\u00e4uschen. Wir kl\u00f6nten eine Weile und dann ging sie zur\u00fcck zu Frank, der dann ebenfalls nach einiger Zeit zu uns an den Platz kam. Er war nicht ganz so erstaunt wie Rita, fast so, als h\u00e4tte er es gewusst, dass wir auch mit dabei sind.<\/p>\n<p>Die Fahrt verl\u00e4uft ziemlich lustig und kurzweilig, aber ohne gr\u00f6\u00dfere Vorkommnisse, wenn da nicht der Aufenthalt kurz vor G\u00f6ttingen w\u00e4re. Der Zug war nicht mehr weit von G\u00f6ttingen entfernt gewesen, das blieb er pl\u00f6tzlich auf offener Strecke stehen. Der Schaffner meldete sich nach wenigen Minuten und erkl\u00e4rte, das sich im Bereich des Bahnhofs G\u00f6ttingen Personen im Gleisbett aufgehalten haben. Bis dieser Vorfall gekl\u00e4rt waren, waren 20 Minuten vergangen. 20 Minuten, die wir jetzt zu sp\u00e4t waren.<\/p>\n<p>Wir kamen aber noch rechtzeitig in Frankfurt an und suchten das Terminal, wo die anderen auf uns warten w\u00fcrden. Die \u00dcberraschung und Begeisterung bei den anderen beiden Paaren war schon sehr gro\u00df, Winnie und Uwe sind fast ausgeflippt, als sie Sibylle gesehen haben, aber auch Vera und Gabi haben sich sehr gefreut. Herr Hue hat wirklich dicht gehalten.<\/p>\n<p>Gemeinsam geben wir unsere Koffer auf und erfahren, dass die Maschine komplett ausgebucht ist und die ganzen heimfliegenden Chinesen bereits eingechekt sind und die besten Pl\u00e4tze in der Maschine haben. Wir bekommen nur noch Einzelpl\u00e4tze \u00fcber die Maschine verteilt.Immerhin schafft der Mann am Schalter es, das wir immer hintereinander sitzen k\u00f6nnen. Sibylle und ich haben dann aber Gl\u00fcck, denn eine junge Chinesin erkl\u00e4rt sich bereit, ihren Platz mit mir zu tauschen, so dass wir nebeneinander sitzen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Mit einer Stunde Versp\u00e4tung starten wir dann nach Peking. Die Sitze sind sehr eng. \u00dcberhaupt ist es unbequem in diesem Flieger. Dann m\u00fcssen wir sehr lange auf unser Abendessen warten. Es scheint so zu sein, dass eine der Stewardessen vergessen hat, rechtzeitig weitere Essen warm zu machen, denn wir bekommen uns Essen erst, als die neben uns bereits fertig sind. Die entsprechende Stewardess wird von ihrer Vorgesetzten ganz sch\u00f6n zusammengefaltet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir verlassen das Haus um zehn vor 12. Sibylle hat seit Tagen immer mal wieder ein paar Bauchschmerzen, weil Sie wegen unserer Reise nach Tibet doch etwas aufgeregt ist. 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