{"id":390,"date":"2012-09-18T21:28:17","date_gmt":"2012-09-18T19:28:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=390"},"modified":"2021-03-06T22:03:30","modified_gmt":"2021-03-06T20:03:30","slug":"18-09-2012-nach-durban","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=390","title":{"rendered":"18.09.2012 &#8211; Nach Durban"},"content":{"rendered":"<p>Um kurz vor 4 hat der Wecker geklingelt. Drau\u00dfen war es, nat\u00fcrlich, noch stockdunkel, ausgenommen der unendlich vielen Sterne, die bei dieser klaren Atmosph\u00e4re zu sehen waren. Es fiel uns relativ leicht aufzustehen, denn wir freuten uns sehr auf die bevorstehende Pirschfahrt am Morgen. Die Jeeps sind p\u00fcnktlich, mit uns f\u00e4hrt noch eine zweite Gruppe, die bereits vor uns einen Jeep gebucht hatten. Es sa\u00dfen nur junge Leute in dem Jeep. Wir hatten unseren eigenen Jeep und starteten p\u00fcnktlich um 8 Uhr, so dick eingepackt, wie es nur irgendwie ging, denn wir erwarteten einen kalten Morgen. Lustig sah es schon aus, das Angela, Sibylle und Henning bis \u00fcber die Ohren komplett eingepackt waren.<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung erhielt Anke einen Au\u00dfenscheinwerfer und dann ging es los. Mit den Scheinwerfern, unser Guide beleuchtete die recht Seite, Anke die linke, suchten wir das nahe liegende Unterholz nach Tieren ab. Kurz nach dem Verlassen des Camps entdeckte Anke eine Antilopenart, weil die angestrahlten Augen im Scheinwerferlicht leuchteten. Unser Guide nannte das Tier Injala, obwohl wir es als Impala identifizieren w\u00fcrden. Vielleicht war das ja nur eine kleine sprachliche Unstimmigkeit.<\/p>\n<p>Kurz hinter dem Camp, wir hatten gerade die ersten H\u00fcgel hinter uns gelassen und konnten schon ins Tal hinab schauen, trottete 50m vor uns pl\u00f6tzlich ein Zebra \u00fcber die Stra\u00dfe und fing auf der linken Seite der Stra\u00dfe an zu grasen, gleich neben dem zweiten Zebra, das wir vorher nicht bemerkt hatten. Aber beide waren etwas schreckhaft, vielleicht waren unsere Kameras oder unsere Stimmen doch zu laut. Jedenfalls begannen die beiden Zebras langsam davon zu trotten und unser Fahrer lies den Motor wieder an und wir fuhren wieder weiter.<\/p>\n<p>Die Fahrt den H\u00fcgel hinab in die tiefen des Hhluhluwe-Park war wundersch\u00f6n. Wir genossen den frischen Wind und die V\u00f6gel, die schon hellwach waren und ein herrliches Konzert veranstalteten. So viel Vogelgezwitscher hatten wir auf den Fahrten im Kr\u00fcger Park nicht vernommen. Hinter den H\u00fcgeln ging die Sonne auf und der Horizont begann orange und rot zu leuchten.<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich bleiben wir stehen. Auf der linken Seite liegen 2 schlafende Nash\u00f6rner hinter ein paar B\u00fcschen, sie sind kaum zu erkennen, aber trotzdem ist es wundersch\u00f6n, diese faszinierenden Tiere zu beobachten. Einfach nur sie anzuschauen und nicht unbedingt alles auf Film aufzunehmen ist auch sehr sch\u00f6n. So eine N\u00e4he zur Natur hatten wir bisher nicht. Schon jetzt sind wir der festen \u00dcberzeugung, dass der Hhluhluwe-Park das sch\u00f6nere und intensivere Tiererlebnis hat. Ob wir heute auch wieder die Big Five zu Gesicht bekommen? Ich w\u00fcrde mich freuen, wenn wir wieder einen Leoparden sehen w\u00fcrden, aber das absolute Highlight w\u00e4re nat\u00fcrlich ein L\u00f6we mit imposanter rotbrauner M\u00e4hne.<\/p>\n<p>Und tats\u00e4chlich entdecken wir bald wieder B\u00fcffel, Giraffen und in der Ferne auch ein paar Elefanten. Aber leider keinen Leoparden. Die Fahrt an den Flu\u00df hinunter sollte uns ein Hippo zeigen, doch auch das versteckte sich vor uns. Es waren keine Hippos im Flu\u00df zu sehen. Auch keine Krokodile. Alle Tiere schienen noch zu schlafen.<\/p>\n<p>Als wir an die Stelle kamen, wo wir gestern Nachmittag die Python zwischen den Bl\u00e4ttern gesehen hatten, entdeckte unser Guide Spuren eines L\u00f6wen im Schlamm. Er nahm die F\u00e4hrte auf und begann den Jeep auf einen Feldweg zu lenken. Wir gingen auf die Jagd nach dem L\u00f6wen! Doch wohin wir auch fuhren, von einem L\u00f6wen war nichts zu sehen, obwohl unser Guide zweimal der Meinung war, einen L\u00f6wen geh\u00f6rt zu haben. Dann war die Spur kalt und wir fuhren weiter.<\/p>\n<p>Nach etwa insgesamt 1 1\/2 Stunden Fahrt gab unser Fahrer pl\u00f6tzlich wieder Gas und der Jeep begann mit rund 60 Stundenkilometern \u00fcber die H\u00fcgel zu rasen, hinab und wieder hinauf. Unser Guide sagte uns, dass seine Kollegen ihm eine Sichtung durchgegeben hatten, aber worum es sich dabei handelte, sagte er uns nicht. Es ging steil und schnell den H\u00fcgel hinauf. Oben angekommen stand bereits der zweite Jeep. Die Guides tauschten sich aus und wir erfuhren, das auf der anderen Seite des Tals in rund 2000 m Entfernung ein L\u00f6we unter einem Strauch liegen sollte. Wir versuchten ihn mit Fernglas und Fotoapparaten zu entdecken, doch unsere Augen konnten den L\u00f6wen einfach nicht entdecken. Es entwickelte sich sogar eine regelrechte Diskussion, ob da wirklich ein L\u00f6we ist. Unser Guide f\u00fchlte sich sogar in seiner Ehre gekr\u00e4nkt, weil wir ihm nicht glauben konnten. Wir wollten ja gerne, aber es war uns unm\u00f6glich, den L\u00f6wen zu erkennen. Gl\u00fccklicherweise war dieser Platz auch genau der Fr\u00fchst\u00fccksplatz, so dass wir uns erst mal dem Fr\u00fchst\u00fcck und dem Kaffee widmen konnten.<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck und der L\u00f6wensichtung mu\u00dften wir dann leider wieder zur\u00fcck zur Lodge, denn Angelika und die anderen warteten auf uns. Um 8 Uhr wollten wir abreisen. Dementsprechend schnell fuhren wir jetzt auch zur\u00fcck zur Lodge, der Guide brach einige Geschwindigkeitsbeschr\u00e4nkungen. Ich habe nicht auf den Tacho geschaut, aber denke, dass wir mit mindestens 60km pro Stunde statt der erlauten 40 unterwegs waren.<\/p>\n<p>Beim Hilltop Camp angekommen warteten die anderen wirklich schon auf uns. Inzwischen war es auch angenehm warm geworden. Wir bestiegen den Bus und verlie\u00dfen den Hhluhluwe Park. Unterwegs kreuzte noch ein einzelner Elefant die Stra\u00dfe und begann direkt neben uns \u00c4ste vom Baum zu rei\u00dfen und zu kauen. Leider mu\u00dften wir weiterfahren.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck auf der Fernstra\u00dfe, der gut ausgebauten, meist 4 spurigen Autobahn, f\u00e4ngt Angelika an, von den Zulus zu berichten, die wir heute erreichen werden. Ich habe mir dar\u00fcber vorher keine Gedanken gemacht, aber es klingt sehr interessant, was Angelika uns erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Wir haben schon oft Frauen gesehen, die Waren auf dem Kopf transportieren. Auch die Zulus tun dies, sie haben dazu einen Ring, den sie auf den Kopf setzen und auf dem dann die Ware liegt. Diese Art des transportierens f\u00fchrt zu einer guten K\u00f6rperhaltung. Die Zulus sind ein sehr religi\u00f6ses Volk, das viel Wert auf Riten und Gebr\u00e4uche legt. Die M\u00e4nner sind f\u00fcr den Hausbau zust\u00e4ndig, die Frauen f\u00fcr das Wasser holen und das Waschen und Kochen. 2 mal am Tag wird sich gewaschen. Heirat zwischen Verwandten ist bis zur 6 Generation verboten, darauf wird stark geachtet. Wenn ein Paar heiratet, dann werden ihnen Rinderged\u00e4rme anstatt der Ringe um den Hals gelegt. Der erste Akt der Paarung als Mann und Frau findet zwischen den Fellen des Rindes statt, welches f\u00fcr die Hochzeit get\u00f6tet wurde.<\/p>\n<p>Ausgehend von der allgemeinen Einleitung berichtet Angelika uns dann von Shaka, dem ber\u00fchmtesten Zulu K\u00f6nig, \u00fcber den sogar ein Film gedreht wurde. Shaka bedeutet K\u00e4fer und der Name stammt daher, das Shaka das uneheliche Kind seiner Mutter und eines Zuluk\u00f6nigs war, der sich nicht zu ihm als Vater bekannt hat. Er behauptete, in Shakas Mutter Nadi w\u00fcrde ein K\u00e4fer, ein Parasit heranwachsen. Shaka bedeutet K\u00e4fer.<\/p>\n<p>Shaka wuchs in seinem Stamm, nachdem seine Mutter und er eine neue Heimat gefunden hatten, zu einem gro\u00dfen Krieger heran, der unter anderem den Stechspeer erfand und auch die moderne Angriffsform der Zulus, sich wie ein Rind zu bewegen. Bis 1822 hatte Shaka es geschafft, die Zulus zu vereinen und gemeinsam gegen die Vortrekker zu k\u00e4mpfen. Er hatte etwa 200 Frauen und wurde 1828 von seinem Halbbruder ermordet. Ein paar Jahre vorher war seine Mutter gestorben und bei ihrem Begr\u00e4bnis lie\u00df er 1000 Jungfrauen lebendig begraben. Die Person des Shaka war schon sehr widerspr\u00fcchlich. Auf der einen Seite hat er viel f\u00fcr seine Zulus getan, andererseits war er aber auch sehr grausam zu seinen<br \/>\neigenen Leuten.<\/p>\n<p>Gegen 10 Uhr kommen wir nach Richards Bay, kurz danach sind wir in dem privaten Ressort, wo wir Zeuge einer Zulu Vorf\u00fchrung werden. Wir werden in den Kral gef\u00fchrt und lernen, auf Zulu Art um Einla\u00df zu bitten. Dabei begr\u00fc\u00dfen wir den Chief, den H\u00e4uptling dieses Stammes pers\u00f6nlich.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/060-DSC_5953.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-391\" alt=\"060 DSC_5953\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/060-DSC_5953-200x300.png\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/060-DSC_5953-200x300.png 200w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/060-DSC_5953-280x418.png 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/060-DSC_5953.png 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Da der Chief nur Zulu spricht, zumindest l\u00e4\u00dft man uns in dem Glauben, haben wir ein junges Zulu-M\u00e4dchen als Dolmetscherin. Kathy ist 23 und spricht perfektes und sehr deutliches Englisch, so dass die meisten von uns fast alles verstehen. Die Vorf\u00fchrung beginnt mit ein paar T\u00e4nzen, die von 4 M\u00e4nnern und 4 Frauen in traditioneller Zulu-Kleidung durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/057-DSC_5869.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-392\" alt=\"057 DSC_5869\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/057-DSC_5869-300x200.png\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/057-DSC_5869-300x200.png 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/057-DSC_5869-280x187.png 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/057-DSC_5869.png 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dazu werden spezielle Trommeln geschlagen, die ganze besondere T\u00f6ne hervorbringen. Eine \u00e4ltere Zulu-Frau mischt unter die halbwegs melodischen Ges\u00e4nge der M\u00e4nner und Frauen kreischende Trilllaute. Wir erfuhren sp\u00e4ter, das dies ein Zeichen der Freude ist und es sich bei den Lieder um Liebeslieder handelt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/059-DSC_5898.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-393\" alt=\"059 DSC_5898\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/059-DSC_5898-300x200.png\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/059-DSC_5898-300x200.png 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/059-DSC_5898-280x187.png 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/059-DSC_5898.png 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die T\u00e4nze sind sehr kraftvoll und bestehen haupts\u00e4chlich daraus, das die Beine hoch in die Luft geschwunden und mit aller Kraft auf den Boden gestampft werden, das wiederholt sich immer wieder in verschiedenen Variationen. Wer die Beine am h\u00f6chsten und mit der gr\u00f6\u00dften Kraft aufsto\u00dfen kann, ist der Beste und Kr\u00e4ftigste.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/058-DSC_5879.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-394\" alt=\"058 DSC_5879\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/058-DSC_5879-200x300.png\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/058-DSC_5879-200x300.png 200w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/058-DSC_5879-280x420.png 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/058-DSC_5879.png 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach den T\u00e4nzen bekommen wir zun\u00e4chst von Kathy erkl\u00e4rt, woraus die normale Kleidung eines H\u00e4uptlings besteht und welche Waffen er hat und wie diese Dinge auf Zulu hei\u00dfen. Au\u00dferdem bekommen wir etwas Zulu-Bier zum kosten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/061-DSC_5975.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-395\" alt=\"061 DSC_5975\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/061-DSC_5975-200x300.png\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/061-DSC_5975-200x300.png 200w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/061-DSC_5975-280x418.png 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/061-DSC_5975.png 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/062-DSC_5982.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-396\" alt=\"062 DSC_5982\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/062-DSC_5982-300x200.png\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/062-DSC_5982-300x200.png 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/062-DSC_5982-280x187.png 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/062-DSC_5982.png 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Danach erkl\u00e4rt Angelika, das nun eine Tsangoma hinzukommen wird und wir eine Demonstration bekommen werden, wie eine Tsangoma Entscheidungen trifft.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/063-DSC_5995.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-397\" alt=\"063 DSC_5995\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/063-DSC_5995-300x200.png\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/063-DSC_5995-300x200.png 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/063-DSC_5995-280x187.png 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/063-DSC_5995.png 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In unserem Beispiel soll es darum gehen, das jemand eine Ziege gestohlen hat und die Tsangoma, die Schamanin oder Wahrsagerin, wurde gerufen, um den Dieb zu finden. Sie kommt tanzend und singend, fast wie in Trance, herein und tanzt ein wenig vor unserer Gruppe umher. Dann tanzt sie sich durch unsere Gruppe und geht zielstrebig zu Dieter, den sie als den mutma\u00dflichen Dieb identifiziert. Dieter wird mit in den Mittelteil des Krals genommen und mu\u00df sich dort der Strafe stellen, die vom H\u00e4upftling und der Tsangoma verh\u00e4ngt wird. In unserem Fall mu\u00df Dieter f\u00fcr die eine gestohle Ziege zwei Ziegen zur\u00fcckgegeben. F\u00fcr den Fall, dass er sich weigert, wird er vom H\u00e4uptling mit dem kurzen Speer erstochen. Anhand dieser plastischen Demonstration, wurde uns vor Augen gef\u00fchrt, dass die Zulu\u2019s ein praktisches Gerechtigkeitsverst\u00e4ndnis haben. Hier wird vom T\u00e4ter verlangt, dass er seine Tat auf \u00e4hnliche Weise wiedergutmacht. Hingegen bei uns werden die Gefangenen rund um verk\u00f6stigt und erhalten noch ggf. noch weitere Annehmlichkeiten.<\/p>\n<p>Danach gehen wir zum Essen, der H\u00e4uptling begleitet uns. Es gibt leckeres Barbecue auf afrikanische Art, obwohl die Speisen schon sehr europ\u00e4isch aussehen.<\/p>\n<p>Wir verlassen die Farm um kurz vor 15 Uhr und machen uns auf den Weg nach Durban. 110 Kilometer haben wir noch zu fahren, aber da wir Autobahn fahren, d\u00fcrfte es nicht mehr l\u00e4nger als eine Stunde dauern. Durban, das erfahren wir von Angelika, befindet sich an der Kriegsroute, einer von englischen Touristen sehr beliebten Reiseroute, weil sie hier viele wichtige Gedenkst\u00e4tten englischer Kriegshistorie nachvollziehen k\u00f6nnen. W\u00e4hrend wir an der rund 300km langen K\u00fcstenlinie entlang fahren, berichtet Angelika von den Gefahren, die an der K\u00fcste lauern, der starken Str\u00f6mung und den Haien. Sie berichtet au\u00dferdem von den indischen Immigranten, die in Durban leben. \u00dcber diesen Umweg kommt sie auf Gandhi, der auch eine Zeit in Durban und Johannisburg gelebt hat und sie zieht Parallelen zwischen der Entwicklung in Afrika und in Indien.<\/p>\n<p>Wir kommen schlie\u00dflich in Durban an. Das Wetter ist inzwischen sehr diesig geworden und es ist fraglich, ob man uns noch hinuf aufs Dach des Stadions mit der Zahnradbahn fahren l\u00e4\u00dft. Angelika ruft den Veranstalter an. Man sichert uns zu, dass sie noch mindestens eine halbe Stunde offen w\u00e4hren. Also riskieren wir es und lassen uns von Billy zum Stadion fahren. Das Stadion, mit vollem Namen Moses Mabhida Stadion, wurde vom Hamburger Architekturb\u00fcro GMP entworfen und fasst 70.000 Zuschauer. Wir kaufen schnell die Tickets und dann geht es auch schon mit der Bahn hinauf. Auf der Plattform angekommen haben wir prinzipiell einen guten Blick \u00fcber die Stadt. Aber an diesem sp\u00e4ten Nachmittag ist es doch schon sehr diesig und die Sonne verschwindet gerade hinter ein paar Wolken, so das wir nicht mehr viel sehen k\u00f6nnen. So machen wir ein paar Foto von der Plattform aus und fahren dann mit der n\u00e4chsten Bahn wieder hinunter.<\/p>\n<p>Es geht zum Hotel. Dort checken wir ein und gehen sp\u00e4ter zu viert im Hotelrestaurant essen. Das B\u00fcffet ist der absolute Br\u00fcller, es ist sehr lecker und wir genie\u00dfen den Abend zu viert bei einem sch\u00f6nen Glas Wein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um kurz vor 4 hat der Wecker geklingelt. Drau\u00dfen war es, nat\u00fcrlich, noch stockdunkel, ausgenommen der unendlich vielen Sterne, die bei dieser klaren Atmosph\u00e4re zu sehen waren. Es fiel uns &hellip; <a class=\"readmore\" href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=390\">Continue Reading \u2192<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":398,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9,17],"tags":[],"class_list":["post-390","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-fernreisen","category-suedafrika-2012"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/390","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=390"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/390\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":399,"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/390\/revisions\/399"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/398"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=390"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=390"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=390"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}