{"id":3492,"date":"2015-12-06T16:02:56","date_gmt":"2015-12-06T14:02:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=3492"},"modified":"2021-03-06T22:02:30","modified_gmt":"2021-03-06T20:02:30","slug":"19-11-2015-von-erindi-nach-windhoek","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=3492","title":{"rendered":"19.11.2015: Von Erindi nach Windhoek"},"content":{"rendered":"<p>Dies war der definitiv letzte Tag unserer Reise durch Namibia. Wir hatten die Koffer schon zum gr\u00f6\u00dften Teil gepackt, bis auf ein paar Kleinigkeiten war alles verstaut und ebenso bereit f\u00fcr die Reise nach Windhoek, wie wir. Wir gingen zum Fr\u00fchst\u00fcck und wussten, dass es heute das letzte Mal sein w\u00fcrde, dass wir die Tiere am Wasserloch sahen. Wie bereits gestern war auch an diesem Tag noch nicht viel los w\u00e4hrend des Fr\u00fchst\u00fccks. Das Programm begann erst nach unserem Fr\u00fchst\u00fcck. Dann kamen die Hippos wieder aus dem Wasser und gingen an Land zum Fressen. Marabus stolzierten auf dem Sand umher und verschafften sich mit ausgebreiteten Fl\u00fcgeln Luft. Die Krokodile lagen faul im seichten Wasser und bewegten sich nicht.<br \/>\nWir fr\u00fchst\u00fcckten in aller Ruhe und besprachen, wann wir nach Windhoek aufbrechen wollten. Das Windhoek nur knapp 2 1\/2 Autostunden von Erindi entfernt liegt, bestand keine Eile, sofort aufzubrechen. Nach unserer Lekt\u00fcre der Reisef\u00fchrer gab es in Windhoek jetzt nichts, was man sich unbedingt den ganzen Tag anschauen musste. Da hatten wir es hier auf der Lodge so direkt am Wasserloch viel besser.<br \/>\nAlso setzten wir uns nach dem Fr\u00fchst\u00fcck in unsere Stammecke am Gel\u00e4nder vor dem Wasserloch und beobachteten die Tiere. Au\u00dfer den Hippos, den Krokodilen und den Marabus bekamen wir aber keine Tiere aus der N\u00e4he mehr zu sehen. Eine Giraffe hatte kurz hinter einem Busch hervorgeschaut, doch dann war sie wieder verschwunden. Ein Strau\u00df hatte sich von der anderen Seite herangetraut, aber auch er hatte es nicht gewagt, n\u00e4her zu kommen. So bestand unser eigentlich Interesse daran, die Hippos zu beobachten und zu hoffen, dass sie doch noch mal das Maul \u00f6ffneten und wir ein gutes Foto davon bekamen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/DSC_4214.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/DSC_4214-300x200.jpg\" alt=\"DSC_4214\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-3488\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/DSC_4214-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/DSC_4214-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/DSC_4214.jpg 978w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/DSC_4219.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/DSC_4219-300x200.jpg\" alt=\"DSC_4219\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-3489\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/DSC_4219-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/DSC_4219-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/DSC_4219.jpg 978w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nEtwas wehm\u00fctig machten wir uns dann gegen halb 12 auf den Weg nach Windhoek. Die Stra\u00dfe dorthin bestand die erste Stunde aus einer sandigen Piste, wie wir es die letzte Woche schon gewohnt waren. Doch dann hatten wir endlich wieder Asphalt unter den R\u00e4dern und konnten etwas schneller fahren. Unser Weg f\u00fchrte uns durch Okahandja, wo wir am Stadteingang einen der bekannten Kunsthandwerkerm\u00e4rkte aufsuchten. Diese M\u00e4rkte, von denen wir nur den am Stadteingang besuchten, bestanden aus einfache gezimmerten H\u00fctten, viele mit einem Holz- oder Wellblechdach und alle ohne Strom, so dass es im innern recht dunkel war. \u00dcberall wurden wir hineingebeten und durfte auch alles anfassen, das Angebot in den H\u00fctten unterschied sich nicht gravierend voneinander. Wir fanden sogar etwas und konnten dann beruhigt wieder ins Auto steigen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/DSC_4254.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/DSC_4254-300x200.jpg\" alt=\"DSC_4254\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-3490\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/DSC_4254-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/DSC_4254-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/DSC_4254.jpg 978w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nWir erreichten Windhoek am fr\u00fchen Nachmittag. F\u00fcr namibische Verh\u00e4ltnisse war Windhoek eine Gro\u00dfstadt, sie hat etwa 320.000 Einwohner, wo doch ganz Namibia nur etwas mehr als 2 Millionen Einwohner hat. In Windhoek hatten wir dann nat\u00fcrlich mit dem definitiv vorhandenen Autoverkehr zu k\u00e4mpfen. Hier zeigte sich, dass wir im fahren auf der linken Stra\u00dfenseite doch noch etwas unge\u00fcbt waren. Aber wir k\u00e4mpften uns durch die Stra\u00dfen und waren froh, dass wir ein Navi hatten, welches die Adresse unseres Hotels kannte. So dauerte es nicht allzu lang, bis wir das Avani Hotel fanden und in das Parkhaus fuhren.<\/p>\n<p>Es wurde schnell eingecheckt, dann machten wir uns wieder auf den Weg in die Stadt, die direkt vor unserem Hotel begann. Auf der Suche nach einem Kunsthandwerkermarkt gingen wir zun\u00e4chst in falsche Richtung, dann sahen wir ihn fast genau gegen\u00fcber unseres Hotels. Doch dort waren auch keine besonders sch\u00f6nen Handwerksst\u00fccke zu sehen, vieles \u00e4hnelte sich und entsprach nicht unseren Vorstellungen von dem besonderen Etwas. Also setzten wir die Stadtbesichtigung fort. Dabei f\u00fchrte uns der Weg zu einer h\u00fcbschen evangelischen Kirche auf einem H\u00fcgel. Wir gingen hinein und schauten uns um, dann gingen wir wieder hinaus. Mittlerweile war es schon sp\u00e4t genug geworden, dass wir Essen gehen konnten. Der Weg bzw. der Reisef\u00fchrer von Anke f\u00fchrte uns zu Joe Bierhaus. Im Reisef\u00fchrer hatte es gar nicht so weit ausgesehen, doch der Weg zu Fu\u00df von der Innenstadt, wo unser Hotel lag, bis zur Mandela Avenue Nr. 61 dauerte dann doch eine gute Stunde. Dabei kamen wir durch eine besonders vornehme Gegend von Windhoek, wo jedes Haus eine hohe Mauer und \u00dcberwachungskamera hatte, direkt anschlie\u00dfend begann dann die \u00e4rmere Gegend mit Mehrfamilienh\u00e4usern und Abfall auf der Stra\u00dfe. Nachbarschaftsstreifen fuhren hier durch die Gegend und einer dieser Wagen parkte unter einem Baum auf dem Gehweg. Da die Mandela Avenue recht lang ist und wir nicht wussten, in welche Richtung wir einbiegen mussten, ging Dieter zu den beiden M\u00e4nnern in dem Auto und erkundigte sich. Es stellte sich heraus, dass wir gar nicht weit weg von dem Bierhaus waren. <\/p>\n<p>Joes Bierhaus ist ein besonderer Laden. Von der Stra\u00dfe sahen wir nur eine gro\u00dfe Halle, doch als wir das Etablissement betraten, tauchten wir gleich ein in eine urige, mit viel Liebe zum Detail gespickte Welt. Der Boden bestand aus dicken Kieselsteinen, darauf waren Tische gestellt, runde und rechteckige. Die B\u00e4nke und St\u00fchle zum Sitzen waren nicht gerade bequem, aber eben einfach. Der Laden brummte, der sogenannte Biergarten, ein langgezogener Tresen unter einem reetgedeckten Dach, war komplett belegt. Hier sa\u00dfen Touristen neben B\u00fcroangestellten beim After Work Bier. Wir hatten Gl\u00fcck, das wir einen Tisch bekommen hatte ohne zu reservieren. Kaum sa\u00dfen wir und hatten bestellt, wurden wir von einem recht ruhigen Platz in der N\u00e4he des Empfangsh\u00e4uschens zu einem runden Tisch mitten im Get\u00fcmmel gebracht, weil der andere Tisch f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere Gruppe reserviert war. Der neue Tisch erwies sich als recht ungl\u00fccklich, denn er stand so zwischen der gro\u00dfen Bar auf der rechten Seite und der kleineren Bar links, dass sich die Bediensteten st\u00e4ndig hinter Sibylles R\u00fccken am Dachpfeiler vorbeidr\u00fcckten und auch in Kauf nahmen, dass sie Sibylle dabei anschubsten. Es kam zwar st\u00e4ndig ein \u201aSorry\u2018 \u00fcber ihre Lippen, aber unh\u00f6flich war es trotzdem. <\/p>\n<p>Das Essen dagegen war saulecker. Wir hatten Kudu, Springbock, Krokodil und Oryxantilope, Bier und dunkles Cider.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck fuhren wir dann mit dem Taxi.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dies war der definitiv letzte Tag unserer Reise durch Namibia. 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