{"id":320,"date":"2012-09-10T18:00:44","date_gmt":"2012-09-10T16:00:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=320"},"modified":"2021-03-06T22:03:43","modified_gmt":"2021-03-06T20:03:43","slug":"10-09-2012-ankunft-in-johannesburg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=320","title":{"rendered":"10.09.2012, Ankunft in Johannesburg"},"content":{"rendered":"<p>Der Flug verlief insgesamt ohne ernsthafte Probleme. Nat\u00fcrlich waren die Sitze etwas unbequem zum Schlafen und es herrschte auch ein stetiger Wechsel von den extremen Zu Warm nach Zu Kalt. Aber<br \/>\ninsgesamt konnten wir uns nicht beschweren. Wir sind relativ p\u00fcnktlich um 8 Uhr 36 in Johannesburg gelandet, bei sch\u00f6nstem Wetter und angenehmen 17 Grad Au\u00dfentemperatur.<\/p>\n<p>Wir verlie\u00dfen das Flugzeug und begaben uns z\u00fcgig zur Einreisekontrolle, dann ging es direkt zu den Karussels mit unserem Gep\u00e4ck. Wir mu\u00dften lange warten und hatten schon die leise Bef\u00fcrchtung, dass unser Gep\u00e4ck in M\u00fcnchen nicht rechtzeitig eingeladen wurde. Doch gerade als uns eine junge Afrikanerin darauf hinwies, dass es vielleicht noch etwas dauern, k\u00f6nnte, weil gerade ein neuer Container abgeladen wurde, kamen unsere Koffer \u00fcber das Rollband herangerollt.<\/p>\n<p>Mit den Koffern im Schlepptau ging es hinaus in die Flughalle, wo wir sogleich unsere Reiseleiterin trafen, Frau W. Sie war eine kleine, leicht untersetzte Frau, die aber gleich diese den Studiosus Reisef\u00fchreren anhaftende Gelassenheit und Souver\u00e4nit\u00e4t ausstrahlte. Sie erkl\u00e4rte uns, wo die anderen bereits angekommen G\u00e4ste waren und wo wir Geld wechseln konnten. Also machten Dieter und ich uns auf dem Weg zum Geld wechseln. Das war eine etwas abenteuerliche Geschichte, denn wir mu\u00dften unsere Pl\u00e4tze in der Warteschlange<br \/>\ngegen eine Gruppe von Argentiniern verteidigen, die der Meinung waren, sie m\u00fc\u00dften unbedingt alle gleichzeitig und nebeneinander alle drei Schalter besetzen, und zwar an der Reihenfolge vorbei. Doch als Dieter sie in seinem perfekten Spanisch ansprach, waren sie zun\u00e4chst verdutzt und gaben dann schnell klein bei. So konnten wir endlich unser Geld umtauschen und dann ging es zur\u00fcck zu Frau W. und den anderen Reisenden. Wir waren inzwischen vollst\u00e4ndig bis auf eine Frau, deren Begleitung ein Mi\u00dfgeschick passiert war. Ihr EC-Karte ist vom Automaten geschluckt worden, so dass es nun doch noch Komplikationen gab und wir etwas sp\u00e4ter als geplant loskamen. Frau W. f\u00fchrte uns zum Bus, der auch gleich kam. Nacheinander nahmen alle im Bus Platz und dann ging es auch schon los. Der Bus verlie\u00df das auf einer H\u00f6he von 1700m befindliche Johannesburg und setzte Kurs Richtung Pretoria.<\/p>\n<p>Auf der Fahrt ins 60km entfernte Pretoria, das zu 40% von wei\u00dfen Menschen bev\u00f6lkert wird, erfuhren wir von Frau W. verschiedenes \u00fcber die s\u00fcdafrikanische Geschichte. Zun\u00e4chst war es f\u00fcr uns wichtig zu erfahren, dass die schwarze Bev\u00f6lkerung S\u00fcdafrikas einfach nur \u201cSchwarze\u201d genannt werden wollen.<\/p>\n<p>In der Vergangenheit hatte es viele Begriffe gegeben, die aber heute aufgrund der Apartheid nicht mehr benutzt werden, weil sie als Schimpfworte ausgelegt werden k\u00f6nnen. Au\u00dferdem erfahren wir, was es mit dem Begriff Vortrekker auf sich hat. Dieses Wort bedeutet \u201cdie vorne gezogen haben\u201d und bezieht sich auf die meist holl\u00e4ndisch st\u00e4mmigen Siedler, die mit ihren Ochsenwagen ins Land kamen und versuchten, hier se\u00dfhaft zu werden. Sp\u00e4ter im Museum erfuhren wir dann genaue geschichtliche Details \u00fcber diese Episode s\u00fcdafrikanischer Geschichte.<\/p>\n<p>Wir kamen vorbei an eingez\u00e4unten Wohnsiedlungen, die in S\u00fcdafrika \u00fcberall zu finden sind. Hier kommt man nur rein, wenn man jemanden kennt, der in einer der Siedlungen wohnt.<br \/>\nIn Pretoria angekommen machten wir zun\u00e4chst einen kleinen Stopp beim Regierungsgeb\u00e4ude, dann ging es zum Transvaal Museum, wo wir Mrs. Ples besichtigen wollten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/003-DSC_3887.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-321\" alt=\"003 DSC_3887\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/003-DSC_3887-300x200.png\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/003-DSC_3887-300x200.png 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/003-DSC_3887-280x186.png 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/003-DSC_3887.png 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Museum ist einen Besuch wert. Wir erfuhren von dem schwarzen Guide, das man hier versucht, Antworten auf die Fragen der Menschheit zu finden. Es geht darum, woher wir kommen. Zu diesem Zweck hatten wir die Gelegenheit, in der sogenannten Besenkammer, dem Brooom Room, Mrs. Ples zu besichtigen, den momentan wohl \u00e4ltesten Sch\u00e4del einer menschlichen Frau.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/002-DSC_3883.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-322\" alt=\"002 DSC_3883\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/002-DSC_3883-300x200.png\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/002-DSC_3883-300x200.png 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/002-DSC_3883-280x187.png 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/002-DSC_3883.png 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend fuhren wir zum Vortrekker Denkmal. Hier erhielten wir einen umfassenden Vortrag von Frau W. zur Geschichte der Vortrekker, den aus Holland stammenden Siedlern S\u00fcdafrikas.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/004-DSC_3927.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-323\" alt=\"004 DSC_3927\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/004-DSC_3927-200x300.png\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/004-DSC_3927-200x300.png 200w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/004-DSC_3927-280x418.png 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/004-DSC_3927.png 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach einem sehr interessanten Vortrag \u00fcber Arch\u00e4ologie und Geologie ging es dann zum Mittagessen in einen angrenzenden Imbi\u00df.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/005-DSC_3918.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-324\" alt=\"005 DSC_3918\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/005-DSC_3918-300x200.png\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/005-DSC_3918-300x200.png 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/005-DSC_3918-280x187.png 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/005-DSC_3918.png 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dann fuhren wir zur\u00fcck nach Johannesburg. Die meisten verbrachten die Zeit mit Schlafen.<br \/>\nIm Hotel angekommen wollten wir nach kurzen einchecken noch in den Vogelgarten, doch der war leider geschlossen. Also entschlossen wir uns, das sind Anke, Dieter, Sibylle und ich, uns die kleine<br \/>\nitalienische Stadt neben dem Hotel anzuschauen, von der Angelika, unsere Reiseleiterin, uns erz\u00e4hlt hatte. Diese Stadt war in einem Geb\u00e4ude untergebracht, was wir nicht wu\u00dften. Es erinnerte stark an<br \/>\nden Film \u201cDie Truman Show\u201d, selbst der Himmel war hier k\u00fcnstlich. Es war sehr unwirklich und gefiel uns nur insofern, als dass es hier sehr viel zum Essen gab.<\/p>\n<p>Nach einem leckeren Kaffee gingen wir dann ins Hotel zur\u00fcck, wo wir uns etwas frisch machten und dann f\u00fcr das gemeinsame Abendessen wieder runter in die Lobby gingen.<\/p>\n<p>Zu Beginn des Essens gab es die \u00fcbliche Vorstellungsrunde. Es war schon interessant einen ersten Eindruck zu bekommen, mit welchen Typen man es die n\u00e4chsten 3 Wochen zu tun bekam. Aber wir hatten<br \/>\nes ganz gut getroffen, mit den Reisenden an unserem Tisch konnte man sich gut unterhalten und wir sind sicher, dass auch die anderen Reisenden sehr nett sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Flug verlief insgesamt ohne ernsthafte Probleme. 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