{"id":285,"date":"2010-12-03T14:09:18","date_gmt":"2010-12-03T12:09:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=285"},"modified":"2021-03-06T22:03:56","modified_gmt":"2021-03-06T20:03:56","slug":"03-12-2010-von-galapagos-nach-lima","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=285","title":{"rendered":"03.12.2010: Von Galapagos nach Lima"},"content":{"rendered":"<p>Wir sind um kurz vor 4 Uhr aufgewacht, als die Kette eingezogen wurde und der Motor angeworfen wurde. Drau\u00dfen war es noch stockdunkel, aber am Himmel leuchteten die Sterne extrem hell. Durch den L\u00e4rm der Maschinen f\u00e4llt das Einschlafen schwer, und wir m\u00fcssen sowieso schon um kurz nach 5 Uhr aufstehen, denn unsere letzte Inselandung wird um 6 Uhr 15 beginnen. Roberto will mit uns zum Bachas Beach, wo wir vielleicht in einer Lagune endlich die M\u00f6glichkeit haben, Flamingos zu sehen. Also setzen wir um 6 Uhr 15 mit dem Dingie an den Strand von Bachas \u00fcber. Wir gehen den Strand entlang und lassen uns von Roberto die Nistpl\u00e4tze der Meeresschildkr\u00f6ten zeigen, sehen die leere H\u00fclle einer Krabbe, die sich gerade geh\u00e4utet hat, und einige Pelikane, die uns umkreisen und beobachten. Aber als wir die Lagune erreichen sind dort keine Flamingos zu sehen. Auch die zweite, kleinere Lagune auf dieser Insel ist ohne Flamingos.<\/p>\n<p>Dann geht es zur\u00fcck an Bord, wo das Fr\u00fchst\u00fcck auf uns wartet.<\/p>\n<p>Wir fr\u00fchst\u00fccken mit gemischten Gef\u00fchlen, einerseits sind wir froh, wieder nach Hause zu kommen, andererseits f\u00e4llt es uns aber auch wirklich sehr schwer, die Galapagosinseln zu verlassen. Wir haben uns hier auf dem Schiff und unter der Betreuung der Besatzung und der Naturf\u00fchrer sehr wohl gef\u00fchlt. Jeder war \u00e4u\u00dferst freundlich und \u00fcberaus zuvorkommend, niemals schlecht gelaunt und hat uns mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Auch die Tiere haben sich diesem Verhalten angeschlossen. Fast jede Spezies, der wir auf dieser Reise begegnet sind, au\u00dfer dem Fregattvogel mit seinem roten Sack, hat sich uns von seiner Scholokadenseite gezeigt. Die Seel\u00f6wen und roten Klippenkrabben haben sich dabei besonders hervorgetan, aber auch die Leguane sind oft genug von uns abgelichtet worden. Doch wichtiger als die ganzen Fotos sind die Gef\u00fchle und Erinnerungen, die wir mit den Besuchen auf den Inseln verbinden.<\/p>\n<p>Wie gesagt, wir haben uns gef\u00fcllt, als w\u00e4ren wir im Paradies gelandet und nun m\u00fcssen wir dieses Paradies verlassen. Unser Wunsch ist es, einmal zu einer anderen Jahreszeit wiederzukommen, um Galapagos von einer anderen Seite kennenzulernen, um das gr\u00fcne Galapagos und seine dann ans\u00e4ssige tierische Bev\u00f6lkerung zu erfahren. Wer wei\u00df, ob und wann dieser Wunsch in Erf\u00fcllung gehen wird.<\/p>\n<p>Die letzten Sachen werden in die Koffer gepackt, die Tips werden an die Besatzung und den Guide verteilt. Dann steigen wir in das Dingie und setzen \u00fcber an Land, wo wir den Bus zum Flughafen besteigen. Die Fahrt zum Flughafen dauert keine 10 Minuten. Roberto sammelt die P\u00e4sse ein und erledigt die Formalit\u00e4ten, er druckt uns auch die besonderen Galapagos Stempel in die P\u00e4sse.<\/p>\n<p>Die Wartezeit bis zum Flug geht langsam vor\u00fcber, aber um kurz nach 10 Uhr sitzen wir dann endlich im Flugzeug. Karin, die neben mir sitzt, liest die Zeitung von heute und berichtet von dem Schneechaos in Europa und von den vielen Flugh\u00e4fen, die in Europa geschlossen sind. Darunter ist leider auch der Flughafen von Madrid. Wir bereiten uns auf das Schlimmste vor!<\/p>\n<p>Der Flug nach Quito verl\u00e4uft unspektakul\u00e4r. Von Quito fliegen wir dann nach Lima.<\/p>\n<p>Die Ankunft in Lima ist ein wenig wie nach Hause zu kommen. Dieter k\u00fcmmert sich um das Taxi, welches uns ins Hotel bringen soll. Auf der Fahrt durch die Stadt sehen wir bereits sehr viel Weihnachtsschmuck, was ein wirklich komisches Gef\u00fchl ist. Hier ist es warm, im Durchschnitt hatten wir um die 25-28 Grad bei einer angenehmen Luftfeuchtigkeit. Jetzt an Weihnachten zu denken, f\u00e4llt uns sehr schwer. Hinzu kommt die Weihnachtsmusik, die wir schon des \u00f6fteren h\u00f6ren durfte.<\/p>\n<p>Wir kommen z\u00fcgig zum Hotel, der Verkehr in der Stadt war nicht so schlimm wie bef\u00fcrchtet. Der erste Eindruck des Hotels ist: schnuckelig. Das Hotel ist klein, zwischen zwei gr\u00f6\u00dferen H\u00e4usern eingefa\u00dft, der Innenbereich wirkt alt und etwas ehrf\u00fcrchtig. Die Treppe hinter dem Empfangstresen ist sehr sch\u00f6n gearbeitet, Marmor an den W\u00e4nden und auch die Treppenstufen sind aus Marmor, bedeckt mit einem alten Teppich. Die Zimmer sind einfach, f\u00fcr eine Nacht wird es reichen. Sibylle geht noch einmal kurz nach unten und besorgt im Laden neben dem Hotel etwas zu trinken. Dann sitzen wir noch bis ca. 1 Uhr nachts \u00fcber dem Tagebuch und aktualisieren die letzten Tage des Blogs, denn auf den Inseln hatten wir keinen Internet Empfang. Als wir dann fertig sind, k\u00f6nnen wir nicht einschlafen. Gef\u00fchlte 10 Minuten sp\u00e4ter schlummern wir tief und fest.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind um kurz vor 4 Uhr aufgewacht, als die Kette eingezogen wurde und der Motor angeworfen wurde. 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