{"id":127,"date":"2010-11-07T12:54:51","date_gmt":"2010-11-07T10:54:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=127"},"modified":"2021-03-06T22:05:00","modified_gmt":"2021-03-06T20:05:00","slug":"07-11-2010-von-arequipa-zum-colca-canyon","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=127","title":{"rendered":"07.11.2010: Arequipa &#8211; Colca Canyon"},"content":{"rendered":"<p>Langsam wird es mit den morgentlichen Weckruf immer fr\u00fcher, die Tagesprogramme werden umfangreicher und man mu\u00df einfach fr\u00fcher aufstehen, um etwas vom Tag und den Erlebnissen zu haben. Heute weckte uns das Hotel um 6 Uhr 30, doch da waren wir bereits eine halbe Stunde wach und geduscht und dabei, die Koffer und die Tagesrucks\u00e4cke f\u00fcr die erste Wanderung dieser Wanderstudienreise zu packen. Nach einem kr\u00e4ftigendem Fr\u00fchst\u00fcck geht es dann in den Bus, der uns durch die Vororte von Arequipa f\u00e4hrt. Dabei geht es auch vorbei an den drei Hausbergen Arequipas, dem Chachain, dem Misi und dem Pichu Pichu. Hier bei der Fahrt durch die Randgebiete wird deutlich, das dieser Landesabschnitt eine richtige W\u00fcstenregion ist. Gr\u00fcne Vegetation findet man hier nicht, lediglich ein paar Kakteen, ansonsten ziehen sich die unfertigen neuen Stadtbezirke durch das Tal, welches wir auf dem Weg zum Colca Canon durchfahren. Diese Fahrt nimmt Ute, unsere lokale Reiseleiterin zum Anla\u00df, uns etwas \u00fcber das Thema Hausbau und Leben der unterschichtigen Bev\u00f6lkerung Arequipas zu erz\u00e4hlen. Wir erfahren von ihr, das sich der Bau eines eigenen Hauses oft \u00fcber Jahre oder gar Jahrzehnte hinzieht. Es ist keine Seltenheit, wenn der Bau des Hauses erst von der n\u00e4chsten Generation vollendet wird, weil einfach nicht immer Geld f\u00fcr Baumaterial vorhanden ist. Genauso sieht es mit der Wasserversorgung aus, denn einen Wasseranschlu\u00df in den H\u00e4usern gibt es hier nicht. Das Wasser kommt meist in gro\u00dfen Tanks und wird an die Familien portionsweise ausgegeben. Eine f\u00fcnfk\u00f6pfige Familie hat pro Tag Anspruch auf 120 Liter.<br \/>\nEs geht weiter durch eine karge W\u00fcstenlandschaft. Hier herrscht Trockenheit, nur die Kakteen gedeien in diesem trockenen Klima.<br \/>\nAuf einem ersten Zwischenstop ist Zeit f\u00fcr ein paar Fotos von dieser unwirklichen, interessanten Landschaft.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/tag-05-01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-128\" alt=\"tag 05 - 01\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/tag-05-01-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/tag-05-01-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/tag-05-01-280x187.jpg 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/tag-05-01.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dann fahren wir weiter. Ute macht uns auf einen Berg aufmerksam, der links in der Ferne an uns vorbeizieht, der Alpacho-Berg, der ein wenig an eine Kr\u00f6te erinnert. Ich kann das leider nicht best\u00e4tigen, aber vielleicht haben wir nur den falschen Blickwinkel.<br \/>\nVon Andrea erfahren wir dann etwas \u00fcber die Kultur der antiken Ureinwohner dieser Gegend und im besonderen etwas \u00fcber eine architektonische Sensation. Vor ein paar Jahren wurde die gut erhaltene Mumie eines jungen M\u00e4dchens gefunden, die als ein Menschenopfer gestorben und begraben wurde. Ihr Name war Juanita und sie ist nur als die Juanita Mumie bekannt geworden. Andea liest uns einen Artikel von einem ber\u00fchmten Schriftsteller vor.<br \/>\nDer Bus f\u00e4hrt uns immer h\u00f6her. Wir kommen heute bis auf 4900m H\u00f6he. Auf 3800m sehen wir weite Fl\u00e4chen mit dem hier wachsenden Ichu Gras, gelbe B\u00fcschel, die einem umgedrehten Besen gleich aus dem Boden sprie\u00dfen. Unterwegs sehen wir auch viele Viquinas, Verwandte des Lamas und des Alpaka Schafs.<br \/>\nGegen 10 Uhr 15 am morgen machen wir auf 4000m H\u00f6he eine kleine Rast. WIr trinken einen gesunden Tee gegen die H\u00f6henkrankheit, aber keinen Coca Tee. Doch zur\u00fcck erz\u00e4hlt und Andrea dann einige Fakten \u00fcber den Coca Anbau und \u00fcber die Konsequenzen seines Konsums. Es ist Touristen verboten, Coca Produkte auszuf\u00fchren, denn die Coca Pflanze geh\u00f6rt international zu den Drogen, obwohl sie andererseits zur peruanischen Kultur geh\u00f6rt und im allt\u00e4glichen Leben der peruanischen Bev\u00f6lkerung eine wichtige Rolle spielt. Nachdem wir dann aber viel \u00fcber die Coca Pflanze erfahren, d\u00fcrfen wir auch probieren. Andrea hat Coca Bl\u00e4tter mitgebracht und erkl\u00e4rt beim durchgehen durch den Bus jedem einzelnen, wie man die Coca Bl\u00e4tter im Mund zu kauen hat. Wir sp\u00fcren auch eine leichte Bet\u00e4ubung und merken, das die ersten Symptome der H\u00f6henkrankheit verschwinden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/tag-05-02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-129\" alt=\"tag 05 - 02\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/tag-05-02-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/tag-05-02-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/tag-05-02-280x187.jpg 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/tag-05-02.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auf 4900m machen wir noch einen kurzen Fotostop, dann geht es weiter zum Mittagessen in Chivay. Dort war eigentlich angedacht, das wir in einem Restaurant vom Buffett essen, aber den meisten aus der Gruppe sagt das Essen nicht so zu oder man hatte sich bereits selbst versorgt. So verzichten wir nach kurzer Inspektion des Buffetts auf das Mittagessen und gehen ein bi\u00dfchen durch den Ort, wo wir schnell auf ein paar Mitreisende treffen.<br \/>\nNach dem Mittag fahren wir noch ein paar Kilometer weiter und beginnen unsere Wanderung zur Lodge im Colca Canyon.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/tag-05-03.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-130\" alt=\"tag 05 - 03\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/tag-05-03-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/tag-05-03-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/tag-05-03-280x187.jpg 280w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/tag-05-03.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es soll eine leichte Wanderung sein, doch wir kommen doch schon etwas au\u00dfer atem und ins schwitzen. Au\u00dferdem ist es ungew\u00f6hnlich windig und wir m\u00fcssen alle auf die Kopfbedeckungen aufpassen. Doch nach etwas \u00fcber einer Stunde haben wir die Lodge erreicht.<br \/>\nWir sind in kleinen Bungalows untegebracht, sehr rustikal von au\u00dfen, aber sehr nett von innen. Es gibt alles was man braucht. Sibylle und ich gehen dann noch zu den angepriesenen hei\u00dfen Quellen, dort treffen wir dann Burghard, der die Quellen auch ausprobieren m\u00f6chte. Zu dritt wagen wir uns in die Quellen und genie\u00dfen das 37 Grad hei\u00dfe Wasser f\u00fcr ein paar Minuten, bevor wir dann doch wieder zur\u00fcck zu unserem Bungalow gehen. Es war aber sehr angenehm in der Quelle zu baden.<br \/>\nUm 19 Uhr treffen wir uns mit den anderen im Haupthaus der Lodge, um gemeinsam zu Abend zu essen. Es gibt Buffett, welches auch sehr reichhaltig ist. Unter anderem gibt es dort auch Alpaka zu essen. De Geschmack des Alpaka erinnert ein wenig an Wild. Auf jeden Fall war das Alpaka sehr lecker, nur zu schnell alle. Das mag aber auch daran liegen, dass wir nicht allein in der Lodge sind, noch zwei oder drei andere Reisegruppen, der Sprache nach Osteurop\u00e4er und Italiener, sind hier abgestiegen. Auch wenn es beim Buffett dadurch sehr wuselig zugeht, ist es doch mal ganz angenehm, nicht allein beim essen zu sitzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Langsam wird es mit den morgentlichen Weckruf immer fr\u00fcher, die Tagesprogramme werden umfangreicher und man mu\u00df einfach fr\u00fcher aufstehen, um etwas vom Tag und den Erlebnissen zu haben. 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