{"id":1246,"date":"2014-11-18T07:09:21","date_gmt":"2014-11-18T05:09:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=1246"},"modified":"2021-03-06T22:03:03","modified_gmt":"2021-03-06T20:03:03","slug":"14-11-2014-von-mexiko-stadt-ueber-popocatepetl-nach-puebla","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=1246","title":{"rendered":"14.11.2014 &#8211; Von Mexiko Stadt \u00fcber Popocatepetl nach Puebla"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Wir waren gespannt, wie dieser Tag werden w\u00fcrde! Es war Tag 1 nach Kai und entweder die Fortf\u00fchrung des Chaos oder eine Verbesserung um 100%. Bevor wir uns aber der Herausforderung stellten, fuhren wir erst einmal hinauf in den sechsten Stock ins Restaurant zum Fr\u00fchst\u00fcck. Schon am Eingang wurde deutlich, dass es heute voller war. Wir mussten warten, bis wir hineinkamen. Die Dachterasse war nicht ge\u00f6ffnet und die herumlaufenden Kellner schienen mit der Menge an G\u00e4sten etwas \u00fcberfordert zu sein. Darum wurde es auch nur ein kurzes Fr\u00fchst\u00fcck, denn da es gestern etwas sp\u00e4t geworden war, hatten wir das packen der Koffer vor dem Fr\u00fchst\u00fcck nich komplett fertigstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um viertel nach 8 waren wir abfahrbereit. Eine Viertelstunde Versp\u00e4tung war ok und wir regten uns dar\u00fcber nicht auf. Alle verschwanden im Bus und suchten sich ihre Pl\u00e4tze. Kaum waren wir gestartet und in den Stra\u00dfen Mexiko Stadts unterwegs, da legte Thomas schon los mit seinen Erkl\u00e4rungen. Sehr ruhig und sehr sachlich, vor allem aber laut und deutlich, so das jeder im Bus ihn verstehen konnte, erkl\u00e4rte er auf dem Weg zum Popocatepl Nationalpark allerlei \u00fcber das mexikanische Leben. Er versorgte uns in 10 Minuten mit mehr n\u00fctzlichen und vor allem strukturierten Infos, als Kai am ganzen Tag. Thomas schaffte es trotzdem noch, auf die Stra\u00dfe zu achten und warf auch schon mal spontan eine Erkl\u00e4rung zu Dingen ein, die am Stra\u00dfenrand auftauchten. \u00dcber die Fahrt durch die Stadtteile kam er zur Politik, erz\u00e4hlte etwas \u00fcber das Bildungswesen und nat\u00fcrlich \u00fcber die Geschichte Mexikos. Einiges davon hatte Kai auch versucht uns zu erz\u00e4hlen, aber bei ihm hatten die Wortfindungsprobleme einiges unklar gemacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Thomas war da total anders und wir waren alle froh, das er ab jetzt unsere Reise bis nach Tulum begleiten w\u00fcrde. Heute stand als erstes eine Wanderung im Popocatepetl Nationalpark auf dem Programm. Wir w\u00fcrden auf dem erloschenen Vulkan Iztaccihuatl wandern. Leider war das Wetter auf der Fahrt dorthin nicht so sonnig. Es war sehr diesig und wechselhaft. Wir hofften, das bis zu unserer Ankunft der Himmel aufkl\u00e4ren w\u00fcrde.\u00a0 Nach einem kurzen Stop kurz unterhalb von 4000m, der uns zur Versorgung mit Wasser\u00a0und zur Toilette diente, ging es noch einmal sieben Kilometer \u00fcber einen Feldweg hinauf. Es war sehr ruckelig im Bus, wir wurden von links nach rechts durchgesch\u00fcttelt, die K\u00f6pfe schauckelten und es fiel schwer, sich auf irgendetwas zu konzentrieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber auch diese Qual war nach etwa 30 Minuten Fahrt zu Ende und wir konnten den Bus verlassen. Es war kalt! So kalt, das man den eigenen Atem sehen konnte. Thomas meinte, es w\u00e4ren 2 bis 3 Grad \u00fcber Null. Schnell zog ich noch meine Windjacke \u00fcber die Fleecejacke und schulterte den Rucksack. Sibylle hatte sich schon vorbereitet und stand bei der Gruppe. Thomas erkl\u00e4rte gerade etwas.<\/p>\n<div id=\"attachment_1248\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6068.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1248\" class=\"size-medium wp-image-1248\" alt=\"Thomas ist beim erkl\u00e4ren\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6068-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6068-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6068-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6068.jpg 978w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1248\" class=\"wp-caption-text\">Thomas ist beim erkl\u00e4ren<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er erkl\u00e4rte uns, dass es drei Stationen auf dem Berg gab, wo man abwarten konnte. Die erste sei bei 4150 Meter, die zwei bei 4220 Meter und die dritte bei 4300 Meter. Unser erkl\u00e4rtes Ziel waren die 4300 Meter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ersten aus der Gruppe waren bereits losgegangen. Ich glaube, es waren Irmi, Gabi und Wolfgang. Sie legten gleich ein schnelles Tempo vor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir starteten um 11 Uhr langsam \u00fcber einen gem\u00e4chlichen Feldweg hinauf.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6069.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6069-300x200.jpg\" alt=\"DSC_6069\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1249\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6069-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6069-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6069.jpg 978w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nDie ersten hundert Meter waren einfach. Manch einer ging hier zu schnell und begann schon zu schnaufen. Vorbei an dichtem strohigen Berggras ging es langsam h\u00f6her.<br \/>\n<div id=\"attachment_1251\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6071.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1251\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6071-200x300.jpg\" alt=\"Berggras\" width=\"200\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-1251\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6071-200x300.jpg 200w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6071-140x210.jpg 140w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6071.jpg 652w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1251\" class=\"wp-caption-text\">Berggras<\/p><\/div><br \/>\nEinige Abschnitte waren sehr steil und steinig. Immer wieder mussten wir die H\u00e4nde zu Hilfe nehmen, um h\u00f6her zu kommen. Unsere drei Bergziegen brauchten scheinbar keine Pause, ihre Jacken waren schon einige hundert Meter voraus. Wolfgang, der nur im kurzen Hemd und offenen Sandalen unterwegs war, war genauso deutlich zu erkennen wie Irmi in ihrer roten Jacke. Aber schnell waren die drei aus unserem Blickfeld verschwunden. Wir anderen, die nicht regelm\u00e4\u00dfig in den Bergen unterwegs sind, mu\u00dften immer \u00f6fter kurz anhalten und daf\u00fcr sorgen, dass sich der Puls wieder beruhigte. Dann ging es wieder weiter. Je h\u00f6her wir kamen, desto steiniger wurde der Weg.<br \/>\n<div id=\"attachment_1254\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6090.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1254\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6090-300x200.jpg\" alt=\"Auf der Wanderung\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"size-medium wp-image-1254\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6090-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6090-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6090.jpg 978w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1254\" class=\"wp-caption-text\">Auf der Wanderung<\/p><\/div><br \/>\nDie Schlucht zu unserer linken Seite wechselte von der Stimmung immer wieder. Im einen Moment war alles frei und wir konnten die gr\u00fcnen Felder sehen, in der n\u00e4chsten Minuten war alles komplett vom Nebel bedeckt. Etwas surreal wirkte die Szenerie.<br \/>\nMeter um Meter kraxelten wir hinauf, blieben stehen und verschnauften ein paar Minuten. Jeder ging sein eigenes Tempo. Mal \u00fcberholte man einen pausierenden, ein paar Meter hinauf wurde man \u00fcberholt. Irmi, Gabi und Wolfgang waren l\u00e4ngst in den Bergen verschwunden. Die w\u00fcrden wir nicht mehr einholen.<br \/>\nEin Felsvorsprung tauchte aus dem Nebel auf, vor uns war alles voller Steine und ein Weg hindurch war nicht zu erkennen. Wo waren die roten Punkte, die uns Thomas als Route erkl\u00e4rt hatte? Links ging es tief hinab, dort sollte man besser nicht herunterfallen. Es waren die letzten Meter auf die erste Zwischenstation. Die anderen standen oben und applaudierten uns. Wir waren auf 4150 Metern angekommen und liessen unser rasendes Herz einen Moment ausruhen. Der Anblick ins Tal war durch schnell ziehende Nebelw\u00e4nde immer wieder verborgen.<br \/>\nNach einigen Minuten wollten einige aus der Gruppe weiter hinauf. Unser Ziel waren ja die 4300 Meter gewesen. Ich haderte erst mit mir, denn meine Pumpe ging wirklich schnell und Sibylle meinte, dass ich ziemlich fertig aussah. Aber ich konnte in ihren Augen sehen, dass sie gerne weiter hinauf wollte. Sie wollte wirklich die 4300 Meter schaffen. Ich nahm mir also noch ein paar Minuten Zeit und knabberte ein paar Kekse und nahm noch einen Schluck Wasser. Unter der Windjacke und der Fleecejacke war ich durchgeschwitzt. Wolfgang dagegen mit seinen barf\u00fc\u00dfigen Sandalen sah schon sehr kernig aus. Er bewegte sich auch schon langsam in Richtung des Weges, um weiter hoch zu gehen. Mittlerweile waren meine Kr\u00e4fte halbwegs zur\u00fcck gekehrt und ich gab Sibylle gr\u00fcnes Licht, dass ich auch mitkommen w\u00fcrde. Also machten wir uns auf den weiteren Weg hinauf.<br \/>\nSibylle war, wie schon zuvor, viel schneller als ich. Sie hatte sich die Zweiergruppe bestehend aus Wolfgang und Gabi als Vorbild, ja als Ansporn genommen und war zun\u00e4chst dichter hinter den beiden. Ich sah bald von ihr nur noch die wei\u00dfe Windjacke. Dabei mu\u00dfte man auf dem Weg vorsichtig sein, denn immer wieder hatten wir es mit unberechenbarem Ger\u00f6ll und rutschigem Sand zu tun. Es war schwierig, einen festen Stand zu finden. Ich f\u00fchlte mein Herz rasen und mu\u00dfte alle drei Meter anhalten. Kerstin, Linda, J\u00f6rg und Sebastian waren dicht bei mir, hinter uns Thomas, der aufpasste, dass nichts passierte. Aber auch auf diesem St\u00fcck bildete schnell jeder sein eigenes Tempo. Linda blieb irgendwann wegen Wadenproblemen zur\u00fcck, so dass nur wir f\u00fcnf weiter hinaufgingen. Manchesmal mu\u00dfte ich auf allen vieren hinaufkrabbeln, mich dabei an einem dicken Felsbrocken festhalten und hinaufziehen. Je n\u00e4her ich der zweiten Station kam, desto k\u00fcrzer wurden die Abst\u00e4nde des hinaufgehens. Wolfgang, Gabi und Sibylle standen oben und winkten uns zu. Dann hatten auch wir endlich die Station erreicht. 4220 Meter.<br \/>\nZur Belohnung genossen wir einen atemberaubenden Anblick auf die umliegenden Berge und ins Tal hinab.<br \/>\n<div id=\"attachment_1256\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6097.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1256\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6097-300x200.jpg\" alt=\"Auf 4220 Metern\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"size-medium wp-image-1256\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6097-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6097-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6097.jpg 978w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1256\" class=\"wp-caption-text\">Auf 4220 Metern<\/p><\/div><br \/>\nAlle waren sich danach einig, das hier Schluss war. Wir waren so kaputt, dass keiner mehr die 4300 Meter angehen wollte.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6112.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6112-300x200.jpg\" alt=\"DSC_6112\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1257\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6112-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6112-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6112.jpg 978w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nAuch wenn es nur noch 80 H\u00f6henmeter waren. Thomas meinte, es w\u00e4re nur noch ein kraxeln und nicht ganz ungef\u00e4hrlich ohne richtige Bergausr\u00fcstung. Also traten wir langsam den R\u00fcckweg an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Langsam versuchten wir hinab zu gehen. Bis zur ersten Station war der Weg immer noch sehr rutschig und voller Ger\u00f6ll. Es war gef\u00e4hrlich und schwierig, immer den richtigen Schritt zu finden.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6124.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6124-300x200.jpg\" alt=\"DSC_6124\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1259\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6124-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6124-210x140.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSC_6124.jpg 978w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nUnser Vorteil war, dass wir nicht mehr gegen die H\u00f6he ank\u00e4mpfen mussten und darum auch keine gro\u00dfen Atempausen mehr einhalten mussten. Um kurz nach halb drei kamen wir vollkommen ersch\u00f6pft am Bus an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diejenigen aus der Gruppe, die nicht bis zur zweiten Station gegangen waren, hatten lange auf uns im Bus warten m\u00fcssen. Sie waren froh, dass wir nun endlich weiterfahren konnten. Wieder ging es erst einmal den Schotterweg zur\u00fcck. Dann hatten wir auch bald die Stra\u00dfe erreicht und konnten die Fahrt fortsetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Fahrt nach Amacameca dauerte nur etwas mehr als 20 Minuten. Wir hatten alle Hunger und setzten uns in ein kleines einheimisches Restaurant, das Thomas ausgesucht hatte. Das Essen war einfach, teilweise sogar zu einfach und es waren keine gro\u00dfen Portionen. Schnell hatten wir uns in dem kleinen Restaurant Pl\u00e4tze gesucht. Wir waren die einzigen G\u00e4ste. Sebastian fehlte. Von Linda erfuhren wir, dass er sich nicht so gut f\u00fchlte. Er sa\u00df drau\u00dfen im freien. Anscheinend hatte er unter Auswirkungen des Auf- und Abstiegs zu leiden. Er war ja auch, nachdem er Linda zur\u00fcckgelassen hatte, offensichtlich zu schnell den Berg hinaufgestiegen. Wenn ich daran denke, wie sehr ich teilweise unter dem Aufstieg zu leiden hatte, dann kann ich verstehen, dass es ihm nicht gut ging.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als er nach dem Essen an uns vorbei in Richtung Bus ging, war er blass und kaum ansprechbar. Wir lie\u00dfen ihn auf der weiteren Fahrt nach Puebla in Ruhe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Fahrt nach Puebla, eine der kolonialen Perlen Mexikos und UNESCO Kulturerbe, war weitesgehend unspektakul\u00e4r. Die Landschaft war recht interessant. Immer mehr Kakteenfelder pr\u00e4sentierten sich uns auf der Ebene und an den Anh\u00f6hen der Berge. Wir hielten einmal, um ein Foto dieser beeindruckenden Sukkulenten zu machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend der Fahrt kamen wir an eine Mautstation, wie wir schon so viele passiert hatten. Normalerweise bezahlte Salvadore dann ein paar Pesos und wir konnten weiter fahren. An dieser Maustation war etwas anders. Vermummte Menschen standen dort, die Ampeln an der Maustation waren ausgeixt und als wir anhielten bekam Salvadore zu h\u00f6ren, dass die Maut nun eine freiwillige Spende f\u00fcr die Unterst\u00fctzer der demonstrierenden Studenten sei. Offensichtlich war die Mautstation gekapert worden, aber wir konnten ohne Probleme weiterfahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gegen 20 Uhr 30 kamen wir in Puebla an. Leider war es schon dunkel, aber die vielf\u00e4ltige, \u00fcberall pr\u00e4sente Weihnachtsdekoration erhellte die Stadt in ungew\u00f6hnlicher Weise. Ganze Stra\u00dfenz\u00fcge waren oben an den Laternen mit leuchtenden Weihnachtslampen in Sternenform verziert, in der N\u00e4he des Zocalo war ein komplettes Haus wie von Cristo eingepackt und mit einer leuchtenden Schleife versehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir fuhren daran vorbei und checkten im Hotel ein. Danach gingen ein paar aus der Gruppe noch ein bisschen durch die weihnachtlich geschm\u00fcckte Stadt.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2849.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2849-300x225.jpg\" alt=\"DSCF2849\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1264\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2849-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2849-210x157.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2849.jpg 978w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2848.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2848-300x225.jpg\" alt=\"DSCF2848\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1263\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2848-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2848-210x157.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2848.jpg 978w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nSebastian blieb im Hotel. Linda, Sibylle und ich versuchten, zum K\u00fcnstlerviertel vorzudringen. Nach kurzen Startschwierigkeiten fanden wir den richtigen Weg.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2846.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2846-225x300.jpg\" alt=\"DSCF2846\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1261\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2846-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2846-157x210.jpg 157w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2846.jpg 734w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><br \/>\nDoch mittlerweile war es schon nach 9 und die wenigen Lokale, die noch offen hatten, waren gut besucht. Laute Musik drang aus den Lautsprechern der Au\u00dfenrestaurants. Wir gingen weiter und suchten ein kleines, nettes Restaurant. Doch letztlich kehrten wir dann doch zum Hotel zur\u00fcck und nahmen dort noch ein Kleinigkeit zu uns. Sebastian kam noch dazu und wir blieben im Hotelrestaurant, bis wir unsere Getr\u00e4nke aus hatten. Dann gingen wir auf die sch\u00f6nen Zimmer des wirklich nett arrangierten Hotels und fielen relativ schnell in einen tiefen und erholsamen Schlaf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir waren gespannt, wie dieser Tag werden w\u00fcrde! Es war Tag 1 nach Kai und entweder die Fortf\u00fchrung des Chaos oder eine Verbesserung um 100%. 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