{"id":1227,"date":"2014-11-14T14:56:24","date_gmt":"2014-11-14T12:56:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=1227"},"modified":"2021-03-06T22:03:03","modified_gmt":"2021-03-06T20:03:03","slug":"12-11-2014-von-jalpan-nach-xilitla-und-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/?p=1227","title":{"rendered":"12.11.2014 &#8211;  Von Jalpan nach Xilitla und zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Als wir heute morgen aufwachten, h\u00f6rten wir immer noch den Regen auf die Wellblechd\u00e4cher der Nachbarh\u00e4user tropfen. Ich mag eigentlich das Ger\u00e4usch von Regen, aber dieser Regen verhie\u00df nichts Gutes, denn heute stand die Besichtigung des Schlosses von Edward James auf dem Plan. Doch bevor wir das Schlimmste annahmen, widmeten wir uns erst einmal dem Fr\u00fchst\u00fcck. War das Abendessen recht deutsch gehalten, so konnten wir zum Fr\u00fchst\u00fcck wirklich ein einfaches mexikanisches Essen genie\u00dfen. Es gab Papaya und Melone, s\u00fc\u00dfe Br\u00f6tchen, R\u00fchrei oder Spiegelei, Bohnen und Tortillas. Das R\u00fchrei war recht scharf, in meinem Essen hatte sich sogar ein rote Chili verloren, die ich leider komplett erwischte und mir dabei fast die Zunge vebrannte. Alles in allem war das Fr\u00fchst\u00fcck recht lecker, auch wenn es leider etwas sp\u00e4t serviert wurde, so das wir erst um 10 nach 8 aufbrechen konnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Bei der Abfahrt ist es etwas merkw\u00fcrdig, das Kai noch immer nicht wei\u00df, wieviele Personen wir sind. Andere Reiseleiter z\u00e4hlen beim Einsteigen die Personen und wissen dann sofort, wann es losgehen kann. Kai ist dazu \u00fcbergegangen, uns zu fragen, wer fehlt und ob wir losfahren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Bus ist er diesmal so ehrlich, uns gleich die richtige Fahrtzeit nach Xilitla zu sagen. 2 Stunden Busfahrt stehen auf dem Programm. Als wir losfuhren, war das Wetter zum Gl\u00fcck trocken, doch kaum hatten wir Jalpan verlassen, setzte zun\u00e4chst der Nebel und dann leichter Regen ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Salvatore hatte heute keine leichte Aufgabe. Er ben\u00f6tigte seine ganze Konzentration, um den Wagen mit uns 14 Personen sicher durch den Nebel zu bringen. Dazu mu\u00dfte er \u00fcber eine sehr holprige Stra\u00dfe fahren, die zus\u00e4tzlich zu den vorhandenen Unebenheiten immer wieder mit k\u00fcnstlichen Geschwindigkeitsbremsen ausgestattet war. Diese Bumper liessen jedesmal das Laptop in die Luft fliegen, w\u00e4hrend ich auf der R\u00fcckbank des Busses versuchte, die letzten Tage im Blog nachzupflegen. Es war kein leichtes Schreiben, aber was tut man nicht alles f\u00fcr seine Leser.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir fuhren an saftig gr\u00fcner Vegetation vorbei und tauchten immer tiefer in den Regenwald ein, es ging vorbei an Bergen und tiefen T\u00e4lern, von denen wir aufgrund des Nebels und des Regens nicht allzu viel sahen. Nur dass es drau\u00dfen gr\u00fcn war, konnten wir erkennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir erreichten die Zona de Niebla, die Nebelzone und fuhren fast augenblicklich in einen dicken Nebel hinein. Salvatore ging mit der Geschwindigkeit auf ca. 40 km\/h herunter. Vorsichtig war er wirklich, das mu\u00dfte man sagen. Uns im Bus st\u00f6rte das Wetter im Moment noch wenig, die meisten unterhielten sich untereinander und bekamen recht wenig mit. Hildegard ging es leider nicht ganz so gut. Sie hatte bereits gestern w\u00e4hrend der st\u00e4ndigen Serpentinenfahrt \u00fcber \u00dcbelkeit geklagt. Heute war das nicht viel besser.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber nach 2 Stunden war die Fahrt vorbei und wir erreichten den Ort Xilitla und mit ihm den Beginn der Zufahrt zum Schloss. Hier teilte sich die Gruppe in zwei Teile. Einige zogen es vor, wegem dem Regen lieber komplett mit dem Bus bis zum Schloss zu fahren, die anderen, bestehend aus Sibylle, Linda, Kerstin, Sebastian, J\u00f6rg und mir wollten lieber etwas l\u00e4nger wandern und gingen zu Fu\u00df. Kai f\u00fchrte uns.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unterwegs kamen wir dem Regenwald sehr nah, die Bl\u00e4tter und die gesamte Vegetation wurde immer gr\u00f6\u00dfer, immer gewaltiger. Wir sahen riesige Bananenbl\u00e4tter und unreife Papayas an den B\u00e4umen h\u00e4ngen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach etwa 20 Minuten kamen wir am Schloss an, wo die anderen schon auf uns warteten.<\/p>\n<div id=\"attachment_1208\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2745.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1208\" class=\"size-medium wp-image-1208\" alt=\"Handskulpturen\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2745-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2745-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2745-210x157.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2745.jpg 978w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1208\" class=\"wp-caption-text\">Handskulpturen<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nIm Regen begannen wir die F\u00fchrung durch die skuril wirkende Anlage eines exzentrischen englischen Milliard\u00e4rs, der von einem K\u00f6nig abstammte. Unser mexikanischer F\u00fchrer Fred machte seine Sache sehr gut. Er schien Spa\u00df daran zu haben, uns durch die Anlage zu f\u00fchren und alles zu zeigen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1210\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2756.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1210\" class=\"size-medium wp-image-1210\" alt=\"Regenwald\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2756-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2756-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2756-210x157.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2756.jpg 978w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1210\" class=\"wp-caption-text\">Regenwald<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Engl\u00e4nder Edward James hatte mitten im mexikanischen Regenwald eine Reihe von Geb\u00e4uden errichtet, die in ihrer Architektur an Gem\u00e4lde von Dali und Picasso erinnerten. Die Geb\u00e4ude waren zum Teil halb fertig und hatten seltsame Formen, die an Pflanzen aber auch an Flugzeuge und U-Boote erinnerten. Man sagte, Edward James sei nur mit einer um den Leib gewickelten Rolle Toilettpapier durch sein Schloss gelaufen. Wenn man sich die im surrealen Baustil errichteten Geb\u00e4ude so anschaut, dann kann man das schon glauben.<\/p>\n<div id=\"attachment_1211\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2766.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1211\" class=\"size-medium wp-image-1211\" alt=\"Wohnhaus\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2766-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2766-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2766-210x157.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2766.jpg 978w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1211\" class=\"wp-caption-text\">Wohnhaus<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir f\u00fchlten uns in dieser Anlage sehr wohl, auch wenn alles etwas merkw\u00fcrdig aussah.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2794.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1214\" alt=\"Regenwald\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2794-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2794-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2794-210x157.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2794.jpg 978w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nAber es war \u00e4u\u00dferst faszinierend und wir f\u00fchlten uns dem Regenwald so nah. Es st\u00f6rte \u00fcberhaupt nicht, dass es die ganze Zeit leicht regnete.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2767.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1212\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2767-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2767-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2767-210x157.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2767.jpg 978w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gab auch einen der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglichen Teil des Schlossparks. Hier befand sich ein Wasserfall, in dessem Auffangbecken man wunderbar h\u00e4tte baden k\u00f6nnen. Zwei mexikanische Touristen nutzten dies auch aus.<\/p>\n<div id=\"attachment_1213\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2773.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1213\" class=\"size-medium wp-image-1213\" alt=\"Bl\u00e4tter\" src=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2773-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2773-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2773-210x157.jpg 210w, http:\/\/www.sibylleundmattiontour.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/DSCF2773.jpg 978w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1213\" class=\"wp-caption-text\">Bl\u00e4tter<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach etwa 2 Stunden mussten wir die Anlage verlassen. Zun\u00e4chst gingen wir in ein Restaurant, direkt neben dem Schloss, und tranken eine Kleinigkeit. Dann zeigte Kai uns noch den Zugang zu einem weiteren Wasserfall. Es kamen nicht alle mit. Neben der Wandergruppe von heute vormittag waren nur noch Irmi und Wolfgang mit dabei, zum Wasserfall zu gehen. Dieser Weg war fast noch sch\u00f6ner als der Rundgang im Schloss. Wir befanden uns im dichten Regenwald, mu\u00dften uns \u00fcber rutschige Steine bewegen und aufpassen, das wir nicht ausrutschten. Die gewaltigen Bl\u00e4tter hingen von den B\u00e4umen herunter und mu\u00dften teilweise zur Seite geschoben werden. Es war wie auf einer spannenden Abenteuerexpedition.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach etwa f\u00fcnf Minuten durch dieses Areal erreichten wir den Wasserfall. Er war bei weitem noch sch\u00f6ner als jener im Park von Edward James!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Als wir dann wieder beim Bus ankamen, wollten die anderen wieder zur\u00fcck ins Hotel. Es war aber erst 14:30 und man hatte uns laut Plan von Papaya zugesichert, das wir den Nachmittag im Schlossgarten von Edward James zubringen konnten. Au\u00dferdem war gestern die lange Wanderung ausgefallen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Leider schien Kai wieder das Programm nicht zu kennen; er meinte, es geht laut Plan zum Schloss und dann wieder zur\u00fcck ins Hotel. Aber wir hatten uns diese Reise ausgesucht, weil sie sehr nach Natur und Bewegung klang, weil mehrere lange Wanderungen auf dem Programm standen. Diese Wanderungen w\u00fcrden wir gerne machen. Leider war Kai \u00fcberhaupt nicht in der Lage, in dieser vertrackten Situation irgendeine Hilfe zu sein. Er hielt sich komplett raus und lies uns einfach machen. Linda hatte von dem Mann, der uns im Restaurant bedient hatte, herausgefunden, das es noch einen Wasserfall gab, der nur 450 Meter entfernt sei. Diesen wollten wir uns noch anschauen. 450 Meter w\u00fcrden wir ja auch schnell gehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eigentlich w\u00e4re es Kais Aufgabe gewesen, sich um so etwas zu k\u00fcmmern und ggf. f\u00fcr die Reisenden, die nicht weiter wandern wollen, ein Alternativprogramm anzubieten. Aber Kai hatte nicht gewu\u00dft, was man hier machen konnte, er hatte sich nicht damit auseinandergesetzt. Wir fragten Kai noch einmal, ob es f\u00fcr ihn in Ordnung ist, wenn wir noch ein bi\u00dfchen wandern. Er sagte uns, dass es ok ist und er es den anderen erkl\u00e4ren und eine Alternativt\u00e4tigkeit f\u00fcr sie suchen w\u00fcrde. Dann drehte er sich um und ging zum Bus zur\u00fcck. Mit dieser Versicherung von ihm machten wir uns dann auf den Weg zum Wasserfall La Cebolla.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es tat uns leid f\u00fcr die nicht-wanderwilligen, aber wir mussten unserem Bewegungsdrang folgen und schlugen den Weg zum Wasserfall La Cebolla ein. Der Weg dorthin war matschig und etwas steinig und insgesamt auch l\u00e4nger als 450 Meter. Als wir schon beinahe umkehren wollten, sahen wir das kleine Schild und den Trampelpfad, der rechts hinab f\u00fchrte zu einem kleinen B\u00e4chlein. Als wir hinuntergingen und dann in Richtung der flie\u00dfenden Wasser schauten, sahen wir den kaskadenf\u00f6rmigen Wasserfall. La Cebolla war nicht so imposant wie El Chuveje, aber die zus\u00e4tzliche Wanderung hatte sich gelohnt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sahen zu, dass wir z\u00fcgig wieder zur\u00fcck gingen, um die anderen nicht zu sehr zu ver\u00e4rgern. Es war eine lohnenswerte Wanderung; schade, dass die anderen warten mussten, aber es w\u00e4re Kais Aufgabe gewesen, vorher abzukl\u00e4ren, wer noch etwas wandern m\u00f6chte und sich dann um ein Alternativprogramm f\u00fcr die anderen zu k\u00fcmmern. Es kann nicht sein, das wir uns selber unser Programm erk\u00e4mpfen m\u00fcssen; wir h\u00e4tten gerne eine gemeinschaftliche L\u00f6sung gefunden, die f\u00fcr alle tragbar gewesen war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als wir um die letzte Biegung kamen, stand Kai neben dem Auto und telefonierte. Er w\u00fcrdigte mich keines Blickes. Als ich einstieg und mich entschuldigte, das wir noch ein extra Wanderung unternommen hatten und die anderen deswegen warten mussten, reagierte niemand. Keiner sah mich an, eisiges Schweigen schlug mir entgegen. Einzig Gabi fragte mich, ob wir denn was interessantes gesehen h\u00e4tten.<br \/>\nKurz nach mir kamen die anderen Wanderer dazu und stiegen ein. Auch mit ihnen sprach niemand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die R\u00fcckfahrt nach Jalpan herrschte Schweigen im Bus. Niemand sprach ein Wort, alle schliefen oder sahen aus dem beschlagenen Fenster. Wir schafften die R\u00fcckfahrt in knapp 1 1\/2 Stunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch beim Abendessen schien alles schon wieder vergessen zu sein. Es wurde wieder miteinander geredet und gescherzt. An diesem Abend gab es auch endlich ein typisch mexikanisches Mahl, welches ganz schmackhaft war. Danach sa\u00dfen wir alle noch etwas zusammen und tranken das ein oder andere Glas Bier oder Tee.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch Kai kam irgendwann dazu, bestellte sich Tequila und schien sich nicht f\u00fcr die Ereignisse des Tages zu interessieren. Irgendwann dr\u00fcckte er Linda seine Mappe mit den Hotelvouchers in die Hand und meinte, er h\u00e4tte keine Lust mehr, sich darum zu k\u00fcmmern. Wir nahmen das zur Kenntnis, weil offensichtlich nicht mit ihm zu diskutieren war. Statt dessen versuchten wir uns die Stimmung und die Vorfreude auf den Rest der Reise nicht verderben zu lassen, denn \u00fcbermorgen werden wir unseren anderen Reiseleiter bekommen. Auf den freuen wir uns schon.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als wir heute morgen aufwachten, h\u00f6rten wir immer noch den Regen auf die Wellblechd\u00e4cher der Nachbarh\u00e4user tropfen. 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